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Seite 2: Dark Souls im Test - Ist es zu hart, bist du zu schwach

Spiel mir das Lied vom Tod (im Loop)

Zack! Drache! Tod! Wer hier nicht schnell genug in eine Nische flitzt, ist Grillgut! Zack! Drache! Tod! Wer hier nicht schnell genug in eine Nische flitzt, ist Grillgut!

Zumindest wenn sich euch nur ein Gegner in den Weg stellt, funktioniert das ganz gut. Habt ihr das Verlies hinter euch gelassen- und das Land Lordran erreicht, bekommt ihr es in den vielseitigen Gebieten und Dungeons (Burgen, Wälder, Friedhof etc.) nur in den seltensten Fällen mit nur einem Widersacher zu tun. Meist stürzen sich vier oder fünf Gegner gleichzeitig auf euch, während mindestens ein weiterer Bösewicht aus der Ferne(mit Bogen, Brandgranate etc.) angreift. Die KI ist recht schwankend ausgefallen. Mal verhalten sich Skelettkrieger, Echsenkämpfer, Mutantenratten und Co recht clever und verfolgen euch durch ein komplettes Areal, mal schauen sie euch nur verdutzt mit ihren leblosen Augen hinterher. Nicht selten greift euch ein Schütze auch mal aus einem Meter Entfernung mit seinem Flitzebogen an. Einige seiner knöchernen Kollegen machen es da besser und wechseln ruckartig zu einer Nahkampfwaffe, wenn ihr ihnen zu nahe kommt.

» Dark Souls - Test-Video ansehen

Zudem bekommt ihr es in einer extrem hohen Frequenz mit baumhohen Zwischen- und Enbossgegnern zu tun. Die gewaltigen Wesen (Drachen, Tauren, Kopflose Riesenritter etc.) sind dabei nur mit einer ganz bestimmten Taktik zu knacken, was den Auseinandersetzungen eine strategische Note verleiht. Wer nur blind drauflos prügelt, hat keine Chance! Das richtige Timing, eine gezielte Vorgehensweise, keine überhasteten Aktionen und der präzise Einsatz von Schild, Schwert und Gegenständen (Heiltränke, Bomben etc.) sind auf jeden Fall das A und O in den bockharten Auseinandersetzungen, bedeuten aber noch lange nicht den sicheren Triumph. Zu oft versperrt euch ein Gegner die Sicht, zu oft haucht euch ein Distanzschütze das Licht aus, ohne euch auch nur die geringste Chance zu lassen, den Angriff abzuwehren, zu oft stürzt ihr in einen Abgrund oder latscht in eine tödliche Falle. Die Folge: Ihr steht unter ständiger Anspannung, euer Herz sendet in einer hämmernden Frequenz pulsierende Morsezeichen an euren Hals. Ihr habt Angst. Aber nicht die Angst, die durch die düstere Atmosphäre, durch die beklemmende Musikuntermalung oder durch die Furchteinflössenden Gegner verursacht wird, lässt das Blut in euren Adern gefrieren. Es ist die Angst zu sterben. Wieder und wieder zu sterben. Die Angst, es wieder nicht zu schaffen. Und genau hier spielt Dark Souls ebenso unbarmherzig wie brillant mit dem Spieler.

VER****** SCH*****!!!

Den Taurus greift ihr erst von einer höher gelegenen Position an. Danach ist der Brocken schnell erledigt! Den Taurus greift ihr erst von einer höher gelegenen Position an. Danach ist der Brocken schnell erledigt!

Mit beinahe vollständig geleerter Lebensanzeige, erblickt ihr eine Tür, die in einen vermeintlich sicheren Raum führt. Sackgasse! Wieder hat euch das Spiel in einen Hinterhalt gelockt. Und jetzt wirft es auch noch die Tür hinter euch zu und beobachtet teuflisch grinsend durch ein Fenster, wie ihr von einer Horde übermächtiger Gegner erbarmungslos hingerichtet werdet oder einen tödlichen Mechanismus auslöst und daraufhin von einem riesigen Fallbeil in Stücke geschnitten werdet. Sogar Schatzkisten verheißen oftmals Übles: In der Hoffnung einen lebensrettenden Trunk zu ergattern reißt ihr den Deckel einer Truhe nach oben, doch ihr findet nur den Tod: Aus der Kiste springt euch ein monströses Gebiss an und zerfleischt euch in Sekundenbruchteilen. Schon bald ertappt ihr euch dabei, dass ihr Türen so behutsam untersucht, als stünde der Türknauf möglicherweise unter Starkstrom. Und Truhen öffnet ihr so zögerlich, wie ein kleines Kind die Klappe zum Dachboden, auf dem schließlich grausame Gespenster spuken- und euch einen höllischen Schreck einjagen könnten. Und auch wenn ihr noch so vorausschauend agiert und mit dem Controller so vorsichtig hantiert, als wäre es das pochende Herz in der Hand eines Chirurgen bei einer Organtransplantation, werdet ihr dem Bildschirmtod nicht entrinnen. Ihr werdet sterben. Und wieder. Und immer wieder.

Nix Nexus!

Im Laufe des Spiels stellen sich euch allerlei fiese Gegnertypen in den Weg. Im Laufe des Spiels stellen sich euch allerlei fiese Gegnertypen in den Weg.

Bei Demon's Souls landete der Spieler nach seinem virtuellen Ableben im sogenannten Nexus, einer Art Geisterzwischenwelt und Anlaufstelle zu den unterschiedlichen Abschnitten des Spiels. Da Dark Souls aber aus einer nahtlosen Spielwelt besteht, haben die Entwickler auch auf den Nexus verzichtet. Nachdem ihr gestorben seid, findet ihr euch an einem Leuchtfeuer wieder, die (alles andere als großzügig) in den Dungeons und auf der Oberwelt verteilt sind. Genauer gesagt, lässt euch das Spiel genau an dem Feuer respawnen, an dem ihr zuletzt geruht habt. An den Feuerstellen wird nicht nur euer Spiel gespeichert, auch euer Vorrat an Heiltränken wird aufgefüllt (das erste Zugeständnis der Entwickler, das wir ausmachen konnten). Zudem kümmert ihr euch hier um die Charakterentwicklung eures Recken. Und das geht so: Für besiegte Gegner erhaltet ihr Seelenpunkte (ständig an den Fieslingen vorbeirennen und fliehen, um zu überleben ist also auch keine dauerhafte Lösung). Wenn ihr genügend Seelen gesammelt hat, investiert ihr sie nach eigenem Ermessen in die Entwicklung eurer Fähigkeiten (Vitalität, Ausdauer, Geschicklichkeit etc.), steigert somit die entsprechenden Attribute und lasst eure Figur eine Stufe aufsteigen. Somit gibt euch das Spiel die Chance, zu leveln was das Zeug hält. Sucht euch eine geeignete Stelle und speichert euer Spiel nach erfolgreicher Seelenjagd regelmäßig ab. Mit dieser Vorgehensweise, entwickelt ihr euren Kämpfer rasch und gezielt auf, was sich als äußerst vorteilhaft erweist!

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