Seite 3: Die besten Gaming-4K-TVs 2022 - Vergleich für PS4, PS5, Xbox One & Xbox Series

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Weitere Empfehlungen: 4K-Mittelklasse-TVs

Auf dieser Seite findet ihr 4K-Fernseher, die gehobene Ansprüche erfüllen, aber trotzdem noch zu moderaten Preisen zu haben sind.

Hoher Kontrast, aber nur 60 Hz: Samsung QLED Q60B

Der Samsung Q60B hat sich im Vergleich zum Vorgänger unter anderem beim Kontrast verbessert. Der Samsung Q60B hat sich im Vergleich zum Vorgänger unter anderem beim Kontrast verbessert.

Pro
  • sehr hoher Kontrast
  • niedriger Input Lag
  • QLED für bessere Farben
  • guter App-Support
Contra
  • nur 60 Hz
  • hohe Blickwinkelabhängigkeit

Preis: circa 700 bis 750€

Samsung QLED Q60B bei Amazon*

Sehr hoher Kontrast: Der Samsung QLED Q60B aus 2022 hat sich im Vergleich zum Samsung Q60A aus dem Vorjahr etwas verbessert. Vor allem ist der ohnehin schon hohe Kontrast des VA-Panels noch höher geworden, was besonders in dunklen Räumen auffällt. Abgesehen von OLED-TVs kann der Samsung Q60B in dieser Beziehung auch mit hochpreisigen 4K-Fernsehern mithalten. Ihm fehlt aber das Full Array Local Dimming, das es ab dem Q80B aufwärts gibt und das für eine bessere Darstellung von Szenen mit hellen und dunklen Bildteilen sorgt.

QLED und guter App-Support: Von 4K-TVs der unteren Preisklasse hebt er sich durch die QLED-Technik, die für bessere Farbwiedergabe sorgt, und durch die höhere Spitzenhelligkeit ab. Letztere ist aber trotzdem nicht so hoch wie bei teureren Fernsehern. Außerdem bietet der Samsung QLED Q60B ein komfortables Betriebssystem mit gutem App-Support. Das gilt zwar generell für alle Samsung-TVs, aber längst nicht für alle Mittelklasse-TVs anderer Hersteller.

Nur 60 Hz: Der größte Unterschied zu den teureren QLED-TVs von Samsung ist, dass der Samsung Q60B nur 60 Hz statt 120 Hz bietet. Dementsprechend verfügt er auch nicht über richtiges HDMI 2.1. Es gibt weder 4K 120 fps noch VRR. ALLM wir aber immerhin unterstützt. Der Input Lag ist außerdem mit gut 10 ms bei 60 Hz sehr niedrig. Falls ihr mit Framerates von maximal 60 fps zufrieden seid, ist der Samsung Q60B also gut fürs Gaming geeignet.

Samsung QLED Q60B bei Amazon*

Viermal HDMI 2.1 & besseres Local Dimming: Samsung QLED Q80B

Der Samsung Q80B hat sich gegenüber dem Vorgänger zumindest beim Local Dimming und der Anzahl der HDMI-2.1-Anschlüsse verbessert. Der Samsung Q80B hat sich gegenüber dem Vorgänger zumindest beim Local Dimming und der Anzahl der HDMI-2.1-Anschlüsse verbessert.

Pro
  • viermal HDMI 2.1
  • sehr niedriger Input Lag
  • gute Spitzenhelligkeit
  • Local Dimming besser als beim Vorgänger
Contra
  • schwacher Kontrast
  • noch immer kleine Schwächen beim Local Dimming
  • bei 50 Zoll nur 60 Hz

Preis: knapp 1250€ bei 55 Zoll

Samsung QLED Q80B bei Amazon*

Besseres Local Dimming: Wie schon der Vorgänger Q80A setzt der Samsung QLED Q80B auf ein IPS-Panel, was für geringe Blickwinkelabhängigkeit, aber leider auch für vergleichsweise niedrigen Kontrast sorgt. Um diesen Nachteil auszugleichen, verfügt der Q80B im Gegensatz zum Q70B über Full Array Local Dimming. Das Display ist also in Zonen eingeteilt, deren Helligkeit einzeln angepasst wird. Das funktioniert gerade beim Gaming deutlich besser als noch beim Q80A, aber längst nicht so gut wie bei den Mini-LED-TVs Samsung QN85B und QN90B.

Höhere Helligkeit: Gegenüber günstigeren Samsung-TVs zeichnet sich der Samsung Q80B nicht zuletzt durch seine höhere Spitzenhelligkeit aus, weshalb er HDR deutlich besser ausnutzen kann als beispielsweise der Q60B. Auch in dieser Hinsicht kann er aber nicht mit den teureren Modellen QN85B und QN90B mithalten. Wie immer sorgt natürlich die QLED-Technik für verbesserte Farbdarstellung.

Jetzt viermal HDMI 2.1: Während der Samsung Q80A nur auf einem Port HDMI 2.1 bot, kann der Q80B jetzt auf allen vier Anschlüssen mit der PS5 oder der Xbox Series X bis zu 120 fps bei 4K-Auflösung liefern. Ausgenommen hiervon ist die 50-Zoll-Version, die lediglich ein 60-Hz-Display bietet. Davon abgesehen ließ sich bei den Gaming-Eigenschaften ohnehin nicht mehr viel verbessern: Der Input Lag fällt mit 10 ms bei 60 Hz und mit 5 bis 6 ms bei 120 Hz erneut sehr niedrig aus. VRR und ALLM werden natürlich auch wieder unterstützt.

Samsung QLED Q80B bei Amazon*

Für Gaming top, für Filme mäßig: LG NANO86 /NANO88

Der LG NANO86 hat Gamern eine Menge zu bieten, ist aber nicht optimal für Filme. Der LG NANO86 hat Gamern eine Menge zu bieten, ist aber nicht optimal für Filme.

Pro
  • 100-Hz-Panel
  • gute Farbwiedergabe
  • niedriger Input Lag
  • 2 x HDMI 2.1 (leicht eingeschränkt)
  • geringe Blickwinkelabhängigkeit
  • gutes Betriebssystem
Contra
  • Spitzenhelligkeit niedrig
  • Kontrast niedrig (außer bei 50 Zoll)
  • mäßige Darstellung dunkler Szenen
  • Edge-Display mit schwachem Local Dimming

Preis: circa 850 Euro (55 Zoll, Modell 2021)

LG NANO86 bei Otto*

Nicht hell genug: Schon 2020 haben der LG NANO86 bzw. der fast identische LG NANO88, die es inzwischen in einer leicht verbesserten Version aus 2021 gibt, deutliche Fortschritte gegenüber seinem Vorgänger LG SM8600 gemacht. Die Farbwiedergabe ist noch besser geworden und die Helligkeit wurde erhöht. Letztere ist für den Preis allerdings noch immer dürftig und die der Darstellung dunkler Szenen funktioniert nicht optimal, was mit dem schwachen Local Dimming des Edge-Displays zusammenhängt. Das IPS-Panel sorgt für geringe Blickwinkelabhängigkeit, aber auch für niedrigen Kontrast. Eine Ausnahme ist die 50-Zoll-Version, die ein VA-Display verwendet.

Alles, was Gamer brauchen: Nichts zu meckern gibt's hingegen bei den Gaming-Features des NANO86. Der Input Lag ist niedrig, VRR und Freesync werden unterstützt. Außerdem unterstützt die NANO-Serie den neuen HGiG-Standard, der dafür sorgen soll, dass HDR in Spielen besser genutzt wird. Zwei leicht eingeschränkte HDMI-2.1-Anschlüsse (ca. 40 statt 48 Gbit/s) ermöglichen zudem die Wiedergabe von 4K-Inhalten mit 120 Hz.

Die üblichen Features: Erwähnenswert ist außerdem natürlich das 100/120-Hz-Panel, das für eine gute Darstellung schneller Bewegungen sorgt. Das Betriebssystem ist abermals stabil und komfortabel. Eine Menge Features wie intelligente Spracherkennung, timergesteuerte Aufnahmen und zeitversetztes Fernsehen sind mit dabei. Hier gibt es kaum Unterschiede zum Vorgänger.

LG NANO86 bei Otto*

Sonys günstigster PS5-TV 2022: Sony X85K

Der Sony X85K ist Sonys günstigster Fernseher mit HDMI 2.1 aus 2022 und hat die Probleme des Vorgängers ausgeräumt. Der Sony X85K ist Sonys günstigster Fernseher mit HDMI 2.1 aus 2022 und hat die Probleme des Vorgängers ausgeräumt.

Pro
  • guter Kontrast dank VA-Display
  • HDMI 2.1 ohne Probleme
  • volle Unterstützung von VRR & ALLM
Contra
  • kein Local Dimming
  • kein nativer Support von 1440p
  • blickwinkelabhängig

Preis: ca. 1100€

Sony X85K bei MediaMarkt*

Keine Probleme mehr bei HDMI 2.1: Der Sony X85K ist Sonys günstigster Fernseher mit 120 Hz und HDMI 2.1 aus 2022. Auf zwei der vier Anschlüsse ist mit PS5 und Xbox Series X Gaming in 4K mit 120 fps möglich, und zwar im Gegensatz zum X85J aus dem Vorjahr auch bei Farbauflösung Chroma 4:4:4. Damit bietet er in dieser Hinsicht genauso viel wie die teureren Sony 4K-TVs bis hinauf zum Sony OLED A95K, die ebenfalls HDMI 2.1 auf zwei Ports unterstützen.

VRR zum Release und relativ niedriger Input Lag: Auch Variable Refresh Rate und Auto Low Latency Mode gibt es jetzt direkt zum Start, im letzten Jahr war dazu noch ein reichlich verspätetes Software-Update nötig. Native Unterstützung von 1440p gibt es aber nach wie vor nicht. Der Input Lag ist mit ca. 7 ms bei 120 Hz und 16 ms bei 60 Hz niedriger als bei vielen anderen Sony-Modellen. TVs von Samsung und LG reagieren aber teils noch schneller.

Gutes Kontrast, aber kein Local Dimming: Bei der Bildqualität schneidet der Sony X85J für einen Mittelklassefernseher gut ab, was unter anderem an dem kontrastreichen, wenngleich blickwinkelabhängigen VA-Display und einer ansehnlichen Helligkeit von 500 bis 600 cd/m2 liegt. Im Vergleich zum Sony X90K fehlt ihm allerdings das Local Dimming. Alles in allem ist der Sony X85K ein guter 4K-Fernseher, der Release-Preis von rund 1300€ bei 55 Zoll ist aber deutlich zu hoch. Damit sich der Sony X85K lohnt, muss der Preis erst weit unter 1000€ sinken.

Sony X85K bei MediaMarkt*

Besser beim Gaming, kein Fortschritt beim Bild: Sony X90K

Der Sony X90K ist ein guter Fernseher der oberen Mittelklasse, allerdings nicht besser als der Sony X90J aus dem Vorjahr. Der Sony X90K ist ein guter Fernseher der oberen Mittelklasse, allerdings nicht besser als der Sony X90J aus dem Vorjahr.

Pro
  • guter Kontrast durch VA-Display
  • Full Array Local Dimming
  • volle Unterstützung von VRR und ALLM
Contra
  • blickwinkelabhängig
  • kein nativer Support von 1440p
  • schwächeres Local Dimming als im Vorjahr

Preis: circa 1200€ bei 55 Zoll

Sony X90K bei Amazon*

Besser durch Local Dimming: Der Sony X90K aus 2022 steht bei der Bildqualität eine Stufe über dem X85K, und zwar unter anderem aufgrund von Full Array Local Dimming, das für eine bessere Darstellung von Szenen mit hellen und dunklen Bildteilen sorgt. Außerdem ist die Spitzenhelligkeit noch etwas höher und erreicht teils Werte von über 800 cd/m2, was der Darstellung von HDR-Inhalten zugute kommt.

Rückschritte im Vergleich zum Vorjahr: Ansonsten verwendet er wie der X85K ein VA-Display, das für hohen Kontrast sorgt, allerdings auch recht blickwinkelabhängig ist. Alle Pluspunkte des Sony X90K hinsichtlich der Bildqualität fanden sich darüber hinaus schon beim Vorgänger X90J, echte Fortschritte gibt es nicht. Tatsächlich hat das Local Dimming im Vorjahr sogar eher etwas besser funktioniert. Falls man einen günstigen Sony X90J findet, macht man daher nicht viel falsch, wenn man sich für das ältere Modell entscheidet. Der Release-Preis des Sony X90K ist mit rund 1500€ ohnehin deutlich zu hoch.

Besseres VRR: Immerhin bei den Gaming-Features gibt es Verbesserungen bei X90K. So wird nun VRR direkt zum Release unterstützt und funktioniert sowohl in 4K als auch in 1080p schon ab unter 20 Hz aufwärts. Im Vorjahr wurde es bei 1080p erst ab 48 Hz aufwärts unterstützt. Allerdings gilt das genauso für den günstigeren X85K. Der Input Lag liegt bei 9 bis 10 ms mit 120 Hz und 17 bis 18 ms bei 60 Hz. Das sind ordentliche Werte fürs Gaming, aber aktuelle 4K-TVs von Konkurrenten wie Samsung oder LG schneiden noch etwas besser ab.

Sony X90K bei Amazon*

Tolles Bild und VRR nach Update: Sony X90J

Der Sony X90J hat sich im Vergleich zum Vorgänger nochmal verbessert. Ganz perfekt ist er aber noch nicht. Der Sony X90J hat sich im Vergleich zum Vorgänger nochmal verbessert. Ganz perfekt ist er aber noch nicht.

Pro
  • 2 x HDMI 2.1
  • hoher Kontrast
  • für Mittelklasse hohe Spitzenhelligkeit
  • Full Array Local Dimming
Contra
  • Input Lag etwas höher als beim Vorgänger
  • stark blickwinkelabhängig

Preis: circa 900 Euro bei 55 Zoll

Sony X90J bei Otto*

Problem mit HDMI 2.1 behoben: Schon der Vorgänger des aus 2021 stammenden Sony X90J, der Sony XH90, verfügte über zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, hatte aber damit einige Probleme. Zunächst musste man auf ein Updatewarten, um das Feature überhaupt freizuschalten, dann gab es Probleme wie verschwommenen Text, insbesondere bei Farbauflösung Chroma 4:4:4. Solche Schwierigkeiten gibt es beim X90J nicht mehr, er unterstützt vom Start an 4K 120 fps ohne Probleme.

VRR und ALLM per Update: Zum Release hat der X90J weder VRR noch ALLM unterstützt, Sony hatte aber versprochen, die Features später nachzureichen. Es hat bis zum Frühjahr 2022 gedauert, aber inzwischen wurde das entsprechende Update tatsächlich geliefert. Trotzdem ist der Input Lag mit rund 18 ms bei 60 Hz und circa 10 bis 11 ms bei 120 Hz etwas höher als beim Vorgänger. Der XH90 brauchte nur gut 7 ms bei 120 Hz und rund 15 ms bei 60 Hz.

Sehr hohe Bildqualität: Bei der Bildqualität schneidet der Sony X90J dafür hervorragend ab. Im Vergleich zum Vorgänger hat er sich sowohl beim Kontrast als auch bei der Spitzenhelligkeit sogar nochmals etwas gesteigert, obwohl der XH90 schon gut war. Natürlich ist auch wieder Full Array Local Dimming dabei, das sowohl beim Filmeschauen als auch im Gaming-Modus gut funktioniert. Wie bei allen 4K-Fernsehern von Sony sorgt zudem die Triluminos-Technik für verbesserte Farbwiedergabe. Der einzige Minuspunkt des X90J ist die starke Blickwinkelabhängigkeit.

Sony X90J bei Otto*

144 Hz und HDMI 2.1: TCL C735 / C739 QLED

Der TCL C73 verfügt über ein 144-Hz-Display, was selbst unter High-End-TVs selten ist. Der TCL C73 verfügt über ein 144-Hz-Display, was selbst unter High-End-TVs selten ist.

Pro
  • 144 Hz (ab 55 Zoll aufwärts)
  • zweimal HDMI 2.1
  • QLED für besser Farbdarstellung
  • kontrastreiches Display
Contra
  • mäßige Spitzenhelligkeit
  • blickwinkelabhängig
  • bei 43 und 50 Zoll nur 60 Hz

Preis: circa 800€ bei 55 Zoll

TCL QLED C739 bei Amazon*

144 Hz ab 55 Zoll: Der TCL C73 aus 2022, der in Deutschland bislang vor allem in den Varianten C735 und C739 erhältlich ist, hebt sich durch sein 144-Hz-Display von der Konkurrenz ab. Ein solches findet man bislang nur bei ganz wenigen 4K-TVs in der High-End-Klasse. Für die Verwendung mit den Konsolen ist dies allerdings weniger wichtig, da auch die PS5 und die Xbox Series X maximal 120 Hz unterstützten. Relevant ist dieses Feature eher dann, wenn ihr den Fernseher auch als PC-Monitor verwenden wollt. Beachtet dabei aber: Die beiden kleinsten Versionen des TCL C73 haben nur 60 Hz.

HDMI 2.1 auf zwei Anschlüssen: Wichtiger fürs Gaming mit der Konsole ist, dass der TCL C73 bei allen Versionen ab 55 Zoll aufwärts richtiges HDMI 2.1 inklusive VRR und ALLM auf zwei seiner vier Ports unterstützt. Mit PS5 und Xbox Series X sind also 120 fps bei 4K-Auflösung möglich. Der Input Lag liegt laut TCL bei optimalen Einstellungen und 120 Hz bei 6 ms, bei 60 Hz soll er laut unabhängigen Messungen bei circa 16 bis 17 ms liegen.

Bild auf unterem Mittelklasse-Niveau: Was die Bildqualität angeht, ist der TCL C735 ein recht typischer Fernseher der unteren Mittelklasse. QLED sorgt für verbesserte Farbdarstellung und der Kontrast ist dank des VA-Displays ziemlich hoch. Dafür ist das Display aber euch relativ blickwinkelabhängig. Zudem ist die Spitzenhelligkeit mit rund 360 cd/m2 eher niedrig und Full Array Local Dimming gibt es nicht. Ihr könnt also mit einem Bild rechnen, das zwar recht gut, aber doch weit von dem entfernt ist, was man in höheren Preisklassen bekommt.

TCL QLED C739 bei Amazon*

HDMI 2.1 und vierseitiges Ambilight: Philips PUS9206

Der Philips PUS9206 bietet neben Ambilight auch alle wichtigen Gaming-Features, einschließlich HDMI 2.1. Der Philips PUS9206 bietet neben Ambilight auch alle wichtigen Gaming-Features, einschließlich HDMI 2.1.

Pro
  • volles HDMI 2.1 auf zwei Anschlüssen
  • vierseitiges Ambilight
  • gutes Soundsystem (Gesamtleistung: 50 Watt)
  • guter App-Support dank Android
Contra
  • mäßige Spitzenhelligkeit
  • kein Full Array Local Dimming

Preis: knapp 1000 Euro bei 55 Zoll

Philips PUS9206 bei Amazon*

Volles HDMI 2.1: Der Philips PUS9206 ist 2021 der beste Philips-Fernseher unterhalb der Mini-LED- und OLED-TVs. Im Gegensatz zum günstigeren PUS8506 besitzt er nicht nur zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, sondern auch das nötige 120-Hz-Display, um die Darstellung von bis zu 120 fps bei 4K-Auflösung möglich zu machen. Ebenfalls mit dabei sind ALLM und VRR. Letzteres funktioniert aber erst ab 40 Hz aufwärts. Zum Input Lag haben wir leider noch keine genauen Testdaten. Man sollte aber mit rund 20 ms bei 60 Hz rechnen.

Vierseitiges Ambilight und guter Sound: Wie die meisten 4K-Fernseher von Philips besitzt der PUS9206 Ambilight, und zwar sogar auf allen vier Seiten, während der PUS8506 nur dreiseitiges Ambilight bietet. Das ist vor allem dann relevant, wenn ihr den Fernseher an die Wand hängen wollt. Außerdem bietet der Philips PUS9206 einen vergleichsweise guten Sound dank eines integrierten 2.1-Soundsystems mit zwei 10-Watt-Lautsprechern und einem 30-Watt-Subwoofer.

Mittelmaß beim Bild: Während bei manchen günstigeren Philips-Modellen je nach Größe ein IPS- oder VA-Panel verbaut ist, gibt es beim PUS9206 in beiden derzeit verfügbaren Größen (55 und 65 Zoll) ein kontrastreiches VA-Panel. Die Helligkeit fällt mit rund 500 cd/m2 für die Preisklasse leider nicht hoch aus und FALD ist nicht vorhanden. Trotzdem macht der PUS9206 bei der Bildqualität insgesamt einen keinen schlechten Eindruck, was auch am Bildprozessor liegen mag. Von der Qualität von OLEDs, den Spitzen-QLEDs von Samsung oder auch dem Sony X90J mit FALD ist er aber doch ein ganzes Stück entfernt.

Philips PUS9206 bei Amazon*

OLED mit 60 Hz: LG OLED A1

Der LG OLED A1 bietet High-End-Bildqualität, ist beim Gaming aber eher Mittelklasse. Der LG OLED A1 bietet High-End-Bildqualität, ist beim Gaming aber eher Mittelklasse.

Pro
  • sehr gute Bildqualität dank OLED
  • niedriger Input Lag
Contra
  • nur 60 Hz
  • kein VRR
  • Spitzenhelligkeit und Bildprozessor schwächer als beim C1

Preis: circa 800 bis 900 Euro (55 Zoll)

LG OLED A1 bei Saturn*

Schlechter fürs Gaming: Mit dem A1 hat LG 2021 eine neue Qualitätsstufe bei seinen OLED-TVs eingeführt, die unterhalb der B-Klasse liegt. Der Unterschied besteht hauptsächlich darin, dass der LG OLED A1 lediglich ein 60-Hz-Display bietet, was zur Folge hat, dass die Bewegungsdarstellung nicht ganz so flüssig ist. Außerdem gibt es natürlich kein HDMI 2.1. Auch VRR, das von allen anderen OLED-TVs von LG unterstützt wird, fehlt beim A1.

Hervorragendes Bild: Bei der Bildqualität schneidet der A1 sehr gut ab. Das liegt natürlich nicht zuletzt am perfekten Schwarz und dem unendlich hohen Kontrast, den alle OLED-TVs bieten. Dem C1 ist er zwar aufgrund des schwächeren Bildprozessors und der geringeren Spitzenhelligkeit unterlegen. Mit dem etwas teureren B1 ist er hingegen auf Augenhöhe, von der geringeren Bildfrequenz abgesehen ist hier kaum ein Unterschied zu bemerken.

Niedriger Input Lag und gutes OS: Im Grunde ist der A1 damit eine um ein paar fürs Gaming bedeutsame Features reduzierte Version des B1. Immerhin beim Input Lag kann er aber mit den anderen LG OLED-TVs mithalten, dieser liegt nämlich bei niedrigen 10 ms. Auch beim Betriebssystem gibt es keine Unterschiede. Wie bei allen 4K-TVs von LG kommt das komfortable und mit gutem App-Support ausgestattete WebOS 6.0 zum Einsatz.

LG OLED A1 bei Saturn*

Heller als der Vorgänger: LG OLED A2

Der LG OLED A2 schneidet beim Bild noch besser ab als der Vorgänger, hat aber nach wie vor nur ein 60-Hz-Display. Der LG OLED A2 schneidet beim Bild noch besser ab als der Vorgänger, hat aber nach wie vor nur ein 60-Hz-Display.

Pro
  • hohe Bildqualität dank OLED
  • höhere Spitzenhelligkeit als beim Vorgänger
  • niedriger Input Lag
Contra
  • nur 60 Hz
  • kein VRR

Preis: circa 1000€ bei 55 Zoll

LG OLED A2 bei MediaMarkt*

Mehr Helligkeit: Der LG OLED A2 hat sich bei der Bildqualität im Vergleich zum Vorgänger A1 nochmal deutlich verbessert, obwohl auch dieser bereits ein sehr gutes Bild bot. Das liegt vor allem daran, dass die Spitzenhelligkeit ein gutes Stück höher ist, was der Darstellung von HDR-Inhalten hilft. Im Vergleich zum teureren LG OLED C2 ist die Helligkeit trotzdem niedriger und der Prozessor etwas schwächer. Davon abgesehen bietet der A2 natürlich das perfekte Schwarz und den unendlich hohen Kontrast, den man von einem OLED-TV erwarten kann.

Nur 60 Hz: Im Gegensatz zum LG OLED B2, mit dem er beim Bild ansonsten ungefähr auf demselben Niveau liegt, bietet der LG OLED A2 allerdings nur ein 60-Hz-Display. Richtiges HDMI 2.1 gibt es dementsprechend nicht, ihr bleibt auch mit der PS5 und der Xbox Series X auf maximal 60 fps bei 4K beschränkt. Auch VRR wird nicht unterstützt, aber immerhin ALLM ist mit dabei. Außerdem ist der Input Lag mit gut 11 ms ziemlich niedrig.

Toll für Filme und Serien: Fürs Gaming ist der LG OLED A2 also zwar in Ordnung fürs Gaming, aber nicht die optimale Wahl, um das Beste aus den neuen Konsolen herauszuholen. Für Filme und Serien bietet er jedoch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, was nicht nur an der hohen Bildqualität, sondern auch am Betriebssystem webOS liegt, das sehr zuverlässig ist und einen guten App-Support liefert. Das macht den A2 zu einem sehr guten 4K-Fernseher für alle Filmfans, für die die Gaming-Performance nicht an erster Stelle steht.

LG OLED A2 bei MediaMarkt*

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