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Seite 3: Die besten Gaming-4K-TVs 2021 - Vergleich für PS4, PS5, Xbox One & Xbox Series

Weitere Empfehlungen: 4K-Mittelklasse-TVs

Auf dieser Seite findet ihr 4K-Fernseher, die gehobene Ansprüche erfüllen, aber trotzdem noch zu moderaten Preisen zu haben sind. Folgende Modelle stellen wir euch vor:

Viel Leistung und kleine Probleme: Hisense U8QF

Hisense U8QF Der Hisense U8QF verfügt für seinen Preis über beeindruckende Hardware, die Sofware sorgt jedoch für kleine Aussetzer.

Pro:

  • QLED
  • hohe Spitzenhelligkeit
  • FALD-Display mit über 132 (55 Zoll) bzw. 180 (65 Zoll) Zonen
  • sehr hohe Spitzenhelligkeit (ca. 1.000 cd/m2)
  • recht guter Sound

Contra:

  • gelegentliche Aussetzer bei dunklen Szenen und schnellen Bewegungen
  • kein HDMI 2.1

Preis: circa 800 Euro bei 55 Zoll

Hisense U8QF bei Amazon*

Jetzt mit QLED: Neben TCL benutzt auch Hisense in diesem Jahr die von Samsung bekannte QLED-Technik. Dabei wird eine zusätzliche Filterschicht verwendet, um die Farbwiedergabe zu verbessern. Auch sonst kann sich die Bildqualität sehen lassen: Eine Spitzenhelligkeit von 1.000 cd/m2 sorgt dafür, dass die unterstützen HDR-Formate (Dolby Vision, HDR10+, HLG) gut ausgenutzt werden können.

FALD und 120 Hz: Mit einem FALD-Display mit 132 (55 Zoll) beziehungsweise 180 (65 Zoll) Zonen sowie einem 120-Hz-Display bietet der U8QF weitere beeindruckende Features. Leider ist das Dimming manchmal zu aggressiv. Bei sehr dunklen Szenen kann es vorkommen, dass die ganze Hintergrundbeleuchtung abgeschaltet wird. Auch bei der Darstellung schneller Bewegungen kommt es gelegentlich zu seltsamen Darstellungsfehlern, die sich teils beheben lassen, wenn man Bildverbesserungsprogramme wie Ultra Smooth Motion abschaltet.

Guter Sound und wenig Input Lag: Der Input Lag liegt laut unabhängigen Messungen bei etwa 17 ms im Gaming-Modus, womit Hisense die aktuellen Modelle von Herstellern wie Samsung und LG nicht ganz, aber fast eingeholt hat. HDMI 2.1 gibt es aber nicht, was angesichts des 120-Hz-Panels ein bisschen schade ist. Die integrierten, von JBL stammenden Lautsprecher sind zwar nicht allzu stark, bieten aber gute Soundqualität und sind vielen anderen Modellen schon deshalb überlegen, weil sie nach vorn ausgerichtet sind.

Fazit: Betrachtet man die Liste der Features, sollte der Hisense U8QF mit FALD, 120 Hz und einer Spitzenhelligkeit von 1.000 cd/m2 in seiner Preisklasse eigentlich unschlagbar sein. Die offenbar an der Software liegenden Aussetzer können das Vergnügen jedoch trüben, auch wenn sie nur gelegentlich auftreten und teilweise durch Anpassung der Einstellungen behoben werden können. Da im Gaming-Modus die meisten Bildverbesserungsprogramme ohnehin abgeschaltet sind, macht das hier weniger aus. Über 17 ms Input Lag kann man zudem nicht klagen.

Hisense U8QF bei Amazon*

QLED und toller Sound: TCL C81

TCL C815 Der TCL C81 bietet QLED-Technik und eine integrierte Soundbar zum kleinen Preis, hat aber auch Schwächen.

Pro:

  • 120-Hz-Display (ab 65 Zoll)
  • QLED
  • integrierte Soundbar
  • niedriger Input Lag (ca. 10 ms)

Contra:

  • mäßige Spitzenhelligkeit
  • teils unübersichtliche Menüs

Preis: circa 750 Euro (55 Zoll)

TCL QLED C81 bei Saturn*

Gut, aber nicht blendend: Der TCL C81 verfügt über die QLED-Technologie, die durch eine zusätzliche Filterschicht für bessere Farbwiedergabe sorgt. Die Bildqualität ist insgesamt gut, bei der Spitzenhelligkeit bietet der C81 mit ca. 380 cd/m2 aber nicht allzu viel für ein Mittelklasse-TV. Der QLED-Konkurrent Samsung Q60T ist mit ca. 450 cd/m2 etwas besser. DerKontrast des TCL C81 liegt bei 3700:1 (Q60T: ca. 7000:1), was noch immer ein zufriedenstellender, aber kein großartiger Wert ist.

Zwei große Vorteile: Der TCL C81 hat gegenüber dem Samsung Q60T allerdings auch seine Vorteile. So verfügt er ab einer Größe von 65 Zoll über ein 100/120-Hz-Display, das man bei Samsung erst ab dem deutlich teureren Q70T bekommt. Außerdem verfügt er über eine integrierte Soundbar von Onkyo, die viel besseren Klang bietet, als man es in dieser Preisklasse erwarten kann. Für alle, die keine Lust haben, ein externes Soundsystem anzuschließen, kann das ein entscheidender Faktor sein.

Reaktionsschnell, aber mit Macken: Als Gaming-Fernseher ist der TCL QLED C81 aufgrund seines geringen Input Lags von circa 10 ms gut geeignet. HDMI 2.1 gibt es aber nicht. Mit PS5 und Xbox Series X bleibt ihr daher auf 60 Hz bei 4K beschränkt. Mehr gibt's allerdings auch bei Samsung erst ab dem Q70T. Das auf Android basierende Betriebssystem des TCL C81 bietet viele Apps und Optionen, aber auch einige unübersichtliche und mangelhaft erklärte Menüs.

Fazit: Zumindest bei einer Größe von 65 Zoll oder mehr bietet der TCL C81 das etwas bessere Preis-Leistungs-Verhältnis als der Samsung Q60T. Die Nachteile bei Kontrast und Helligkeit kann er durch das 120-Hz-Display und die integrierte Soundbar ausgleichen. Der zumindest momentan deutlich günstigere Preis des TCL C81 gibt den Ausschlag zu seinen Gunsten. Beim 55-Zoll-Modell mit seinem 60-Hz-Display fällt die Abwägung schon schwerer.

TCL QLED C81 bei Saturn*

Doppelt beleuchtet: Samsung Q60T

Samsung Q60T Der Samsung Q60T wurde in mancherlei Hinsicht gegenüber dem Vorgänger verbessert, der bessere Gaming-Fernseher ist er jedoch nicht.

Pro:

  • Höhere Spitzenhelligkeit als beim Vorgänger
  • Kontrast und Farbwiedergabe besser dank neuem Dual-LED-Feature
  • allgemein hohe Bildqualität
  • sehr niedriger Input Lag (10 ms)

Contra:

  • nur noch 50/60 Hz
  • VRR-Feature des Vorgängers fehlt
  • im Gegensatz zu Q70T und höher keine HDMI-2.1-Features

Preis: ca. 800 Euro (55 Zoll)

Samsung GQ 55 Q60T bei Amazon*

Nur noch 50 Hertz: Auf den ersten Blick setzt Samsung den Kurs fort, der sich bereits mit dem Vorgänger Q60R angedeutet hat, und verschiebt den Q60T hinsichtlich der Qualität noch weiter in Richtung Low Budget. Kamen beim Q60R zumindest bei allen Modellen ab 55 Zoll aufwärts 100/120-Hz-Panels zum Einsatz, gibt es beim Q60T nur noch 50/60-Hz-Displays. Deshalb ist er neben dem Q80T mit 49 Zoll das einzige von Samsungs 2020er QLEDs, dem viele HDMI-2.1-Features fehlen.

Besseres Bild: Bei näherem Hinsehen mach der Q60T aber auch manches besser. So wurde die Spitzenhelligkeit etwas erhöht auf akzeptable 470 cd/m2. Außerdem kommt eine neue Technik namens Dual LED zum Einsatz. Je nach wiedergegebenem Inhalt wird zwischen zwei LEDs mit unterschiedlichen Farbtemperaturen gewechselt, was Farbwiedergabe und Kontrast verbessert.

Kein VRR, aber niedriger Input Lag: Der Input Lag des Q60R lag bei 14 ms bzw. bei 7 ms mit VRR. Das VRR-Feature fehlt nun beim Q60T, dafür wurde der Input Lag auf 10 ms abgesenkt. Ob das eine Verbesserung oder eine Verschlechterung ist, hängt davon ab, ob man eine Konsole benutzt, die VRR unterstützt (Xbox One) oder nicht (PS4). Ansonsten hat sich technisch nicht viel getan, außer dass eARC nun die Übertragung von acht Soundkanälen möglich macht.

Fazit: Samsung hat es bei der Bildqualität geschafft, den Samsung Q60T im Vergleich zum Vorgänger nochmal ein ganzes Stück zu verbessern. Desto ärgerlicher ist es, dass der Hersteller bei der Bildfrequenz gespart hat. Für Gamer ist die flüssige Darstellung schneller Bewegungen wichtiger, als bei Farbe und Kontrast noch etwas mehr herauszuholen. Sie sind mit dem Vorgänger Q60R besser bedient.

Samsung GQ 55 Q60T bei Amazon*

Komfortabel: Panasonic GXW804

Panasonic GXW804 Bietet Komfort und Qualität auf hohem Niveau, aber nur in 50 Hz: Der Panasonic GXW804.

Pro:

  • geringer Input Lag (14 ms)
  • unterstützt neben HDR10+ auch Dolby Vision
  • gutes und komfortables Betriebssystem
  • Sprachsteuerung

Contra:

  • nur 50/60-Hz-Panel

Preis: ca. 670€ (50 Zoll), ca. 730€ (58 Zoll)

Panasonic TX-58GXW804 bei Amazon*

Seltsame Größen: Auffällig an den neuen GXW-Modellen von Panasonic ist vor allem, dass es kein 55-Zoll-Modell mehr gibt, obwohl dies inzwischen eine Standardgröße fast aller Hersteller ist. Stattdessen gibt es den GXW804 in 40, 50, 58 und 65 Zoll.

Nur 50 Hz: Vom günstigeren GXW704 unterscheidet den GXW804 unter anderem die Unterstützung von Dolby Vision und eine insgesamt höhere Bildqualität. Ebenso wie beim günstigeren Modell wurde aber nur ein 50/60-Hz-Panel verbaut. Das schadet der Darstellung schneller Bewegungen und ist für den Preis ein bisschen wenig. Immerhin konnte Panasonic den Input Lag inzwischen auf 14 ms reduzieren.

Komfortabel: Außerdem können sich Käufer wie immer über das zuverlässige Betriebssystem My Home Screen freuen, das in der Version 4.0 vorliegt und trotz zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten eine komfortable Bedienung bietet. Die übrige Ausstattung entspricht mit zwei 10-Watt-Lautsprechern und drei HDMI-Anschlüssen weitgehend dem Standard, mit der Ausnahme, dass Alexa-Sprachsteuerung mit dabei ist.

Fazit: Eigentlich ist der GZW804 ein gelungenes Gesamtpaket aus hoher Qualität und komfortabler Bedienung. Beim Sound und der Anzahl der Anschlüsse wäre vielleicht mehr drin gewesen, aber zu viel kann man zu diesem Preis nicht erwarten. Das 50-Hz-Panel ist im Vergleich zur Konkurrenz, die mindestens bei größeren Mittelklassemodellen auf 100 Hz setzt, aber ein bisschen wenig.

Panasonic TX-58GXW804 bei Amazon*

Für Gaming top, für Filme mäßig: LG NANO86

LG NANO86 Der LG NANO86 hat Gamern eine Menge zu bieten, ist aber nicht optimal für Filme.

Pro:

  • 100-Hz-Panel
  • gute Farbwiedergabe
  • niedriger Input Lag (ca. 6 ms bei 120 Hz, 15 bis 16 ms bei 60 Hz)
  • 2 x HDMI 2.1 (leicht eingeschränkt)
  • geringe Blickwinkelabhängigkeit
  • gutes Betriebssystem

Contra:

  • Spitzenhelligkeit und Kontrast niedrig
  • mäßige Darstellung dunkler Szenen
  • Edge-Display mit schwachem Local Dimming

Preis: circa 810 Euro (55 Zoll)

LG NANO86 bei Amazon*

Nicht hell genug: Gegenüber dem Vorgänger LG SM8600 hat der LG NANO86 Fortschritte gemacht. Die Farbwiedergabe ist noch besser geworden und die Helligkeit wurde erhöht. Letztere ist für den Preis allerdings noch immer dürftig und die der Darstellung dunkler Szenen funktioniert nicht optimal, was mit dem schwachen Local Dimming des Edge-Displays zusammenhängt. Das IPS-Panel sorgt für geringe Blickwinkelabhängigkeit, aber auch für niedrigen Kontrast.

Alles, was Gamer brauchen: Nichts zu meckern gibt's hingegen bei den Gaming-Features des NANO86. Der Input Lag ist niedrig, VRR und Freesync werden unterstützt. Außerdem unterstützt die NANO-Serie den neuen HGiG-Standard, der dafür sorgen soll, dass HDR in Spielen besser genutzt wird. Zwei leicht eingeschränkte HDMI-2.1-Anschlüsse (ca. 40 statt 48 Gbit/s) ermöglichen zudem die Wiedergabe von 4K-Inhalten mit 120 Hz.

Die üblichen Features: Erwähnenswert ist außerdem natürlich das 100/120-Hz-Panel, das für eine gute Darstellung schneller Bewegungen sorgt. Das Betriebssystem (webOS 5.0) ist abermals stabil und komfortabel. Eine Menge Features wie intelligente Spracherkennung, timergesteuerte Aufnahmen und zeitversetztes Fernsehen sind mit dabei. Hier gibt es kaum Unterschiede zum Vorgänger.

Fazit: Für Gamer ist der LG NANO86 eine gute Wahl, weil er so ziemlich alles unterstützt, was jetzt gerade oder vielleicht irgendwann in der Zukunft wichtig sein könnte. Auch für Sportübertragungen, bei denen es mehr auf flüssige Bewegungen als hohen Kontrast ankommt, ist er gut geeignet. Für Filme gibt es bessere zwar Fernseher in der Preisklasse. Da er seit dem Release deutlich günstiger geworden ist, bietet der LG NANO86 inzwischen trotzdem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Viel Sound, wenig Hertz: Philips PUS8804

Philips PUS8804 Der Philips PUS8804 bietet zwar besseren Sound als die Vorgänger, hat dafür aber nur ein 50/60-HZ-Display.

Pro:

  • Ambilight
  • guter Sound
  • unterstützt Dolby Vision und HDR10+

Contra:

  • nur 50/60 Hz
  • Betriebssystem mit kleinen Macken

Preis: ca. 880€

Philips PUS8804 bei MediaMarkt*

Ambilight: Den PUS8804, der zur oberen Mittelklasse in Philips 4K-Lineup gehört, gibt es in 50, 55 und 65 Zoll. Wie fast alle aktuellen 4K-TVs von Philips verfügt auch er über das Ambilight-Feature, bei dem die Wand hinter dem Fernseher in den Farben des Bildes beleuchtet wird, um für passende Atmosphäre im Raum zu sorgen.

Guter Sound: Zudem zeichnet sich der PUS8804 durch ein gutes Soundsystem mit integriertem Subwoofer und einer Gesamtleistung von 45 Watt aus. Damit ist er sogar vielen Modellen aus der Oberklasse ein ganzes Stück überlegen. Wie der PUS6704 unterstützt er zudem Dolby Vision und HDR 10+, kann deren Möglichkeiten durch seine höhere Spitzenhelligkeit aber besser ausnutzen.

Nur 50 Hz: Ein großes Manko ist jedoch, dass der PUS8804 nur ein 50/60-Hz-Panel besitzt. Das ist für die Preisklasse zu wenig. Darüber hinaus finden sich auch hier die kleinen Macken im Betriebssystem, die sich bei Philips-TVs leider gerne mal einschleichen. Zum Input Lag liegen uns leider noch keine verlässlichen Messungen vor. Bei vergleichbaren Modellen aus dem Vorjahr lag dieser noch bei wenig beeindruckenden 32 ms.

Fazit: Im Vergleich zum PUS8303 aus dem Vorjahr, der preislich auf einem ähnlichen Niveau lag, bietet der PUS8804 den deutlich besseren Sound und unterstützt noch dazu Dolby Vision. Das wiegt aber nicht den Umstand auf, dass hier nur noch 50 statt 100 Hz geboten werden. Wer auf Ambilight verzichten kann, sollte vielleicht besser ein Modell von einem anderen Hersteller kaufen und den Sound notfalls mit einer externen Anlage aufrüsten.

Philips PUS8804 bei MediaMarkt*

Sonys PS5-Fernseher: Sony XH90

Sony XH9005 Der Sony XH90 unterstützt als bislang einziges 4K-TV von Sony HDMI 2.1 und wirkt ein bisschen, als hätte der Hersteller ihn für die PS5 maßgeschneidert.

Pro:

  • 2 x volles HDMI 2.1 (durch Firmware-Update)
  • guter Kontrast
  • niedriger Input Lag

Contra:

  • stark blickwinkelabhängig

Preis: knapp 1.000 Euro bei 55 Zoll

Sony XH9005 bei MediaMarkt*

HDMI 2.1 durch Firmware-Update: Der Sony XH90, den es in verschiedenen, technisch weitgehend identischen Varianten (XH9005, XH9077, XH9096) gibt, ist bislang das einzige 4K-TV von Sony, das HDMI-2.1-Unterstützung bietet. Während 120 fps bei 4K bereits durch ein Firmware-Update freigeschaltet wurde, muss man für die HDMI-2.1-Features VRR und ALLM aber noch auf ein weiteres Update warten. Dafür scheint es sich, anders als bei den aktuellen TVs von Samsung und LG, um vollwertiges HDMI 2.1 mit 48 Gbit/s zu handeln.

Gutes Bild: Die Bildqualität des Sony XH90 ist gut, nicht zuletzt dank Full Array Local Dimming und dem hohem Kontrast des VA-Panels. Letzterer ist sogar höher als beim teureren XH95, aber nur, weil dieser den Kontrast zugunsten einer Beschichtung opfert, die die Blickwinkelabhängigkeit verringert. Bei der Spitzenhelligkeit ist der XH90 hingegen deutlich unterlegen. Mit knapp 740 cd/m2 erreicht er trotzdem einen guten Wert, ist aber nicht ganz auf dem Niveau anderer High-End-LEDs.

Nichts zu beanstanden: Ziemlich gut schneidet der Sony XH90 beim Input Lag ab. Dieser beträgt rund 15 ms bei 60 Hz und rund 7 ms bei 120 Hz, auch ohne VRR. Durch das Firmware-Update könnten sich diese Zahlen noch verbessern. Auch sonst gibt es kaum etwas zu kritisieren. Das auf Android basierende Betriebssystem läuft, anders als noch vor ein paar Jahren, sehr zuverlässig und ist gut zu bedienen, die Auswahl an Apps ist groß.

Fazit: Dass Sony 2020 nur ein 4K-TV mit HDMI 2.1 ins Rennen schickt und dieses erst noch ein Firmware-Update braucht, ist schon seltsam. Fast könnte man meinen, Sony hätte den Launch der eigenen Konsole verschlafen. Aber ein einziges Modell kann reichen, wenn die Qualität stimmt, und das tut sie beim Sony XH90. Der Preis ist seit dem Release bereits so weit gesunken, dass das Modell nun sogar Mittelklasse-TVs Konkurrenz machen kann. Deshalb ist der XH90 für Gamer sehr zu empfehlen, auch wenn noch immer nicht alle HDMI-2.1-Features freigeschaltet sind.

Sony XH9005 bei MediaMarkt*

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