Die Welt in The Last of Us 2 ist noch gefährlicher als in Teil 1

Der Release von The Last of Us 2 steht kurz bevor. In einem Video erklären die Entwickler nochmal die Gefahren in der Spielwelt.

von Annika Bavendiek,
04.06.2020 17:14 Uhr

Wie gefährlich die Welt in The Last of Us 2 genau ist, zeigt ein Entwicklertagebuch von Naughty Dog. Wie gefährlich die Welt in The Last of Us 2 genau ist, zeigt ein Entwicklertagebuch von Naughty Dog.

Die Welt von The Last of Us Part 2 wird nicht nur größer, sondern allem Anschein nach auch um einiges gefährlicher. In einem Entwicklertagebuch erklärt das Team von Naughty Dog unter anderem, welche Bedrohungen von den verschiedenen Orten und Fraktionen ausgehen. Und eines wird dabei deutlich: Die Welt in The Last of Us 2 wird uns in Atem halten.

Vorab aber noch eine kleine Warnung: Das Entwicklertagebuch zeigt natürlich keine harten Spoiler, aber wer sich komplett vom Spiel überraschen lassen will, bekommt hier womöglich ein paar Eindrücke zu viel gezeigt.

Naughty Dog erklärt die gefährliche Welt aus TLOU2

Bevor wir uns wieder mit Elli in die vom Pilz befallene Welt stürzen, ist es sicherlich nicht verkehrt zu wissen, auf was wir uns da einlassen. Wer Teil 1 gespielt hat, dürfte zwar eine gute Vorstellung davon haben, nur haben die Entwickler einiges daran gesetzt, den Nachfolger noch gefährlicher zu gestalten. Ellie soll viele Herausforderungen und Entscheidungen meisten müssen.

Größere Welt, größere Gefahren: Das Spiel selbst ist vom Umfang, wie auch vom Maßstab, um einiges größer als der Vorgänger. Mehr Platz also, um Feinden auszuweichen, aber auch mehr Platz für neue Gefahren. Und in dieser Welt ist Ellie, abgesehen von den wenigen geschützten Bereichen, ständig irgendwelchen Gefahren ausgesetzt.

Das spiegelt sich schon im Level-Design wider. Denn auch Flüsse, zerklüftete Klippen und das Wetter, wie z.B. rutschiger Schnee, tragen ihren Teil dazu bei. Es ist durchaus möglich, einige Bedrohungen auch einfach zu übersehen, wie die Entwickler erklären.

Gewässer können nicht nur strategisch nützlich sein. In The Last of Us 2 lauern überall Gefahren. Gewässer können nicht nur strategisch nützlich sein. In The Last of Us 2 lauern überall Gefahren.

Jackson - Eine verbundene Gemeinschaft

Nach The Last of Us haben Ellie und Joel in der Siedlung Jackson (Wyoming) eine neue Heimat gefunden. Die Gemeinschaft ist wie eine Familie, die sich ihre Existenz neu aufgebaut hat und nachhaltig leben will. Das heißt auch, dass es ihnen nicht ums Töten und Plündern geht. Der Ort ist mit seinem schon fast normalen Alltag, den Restaurants und spielenden Kindern ein starker Kontrast zur gefährlichen Außenwelt. Die Entwickler erklären Jackson daher auch als einen Ort, der das repräsentiert, was für die Charaktere auf dem Spiel steht: ein Leben in Frieden und relativem Komfort. Co-Game Director Anthony Newman bezieht es auch auf die wirkliche Welt:

"Das Tolle an der Welt von "The Last of Us" ist, dass sie uns zeigt, wie kostbar die Dinge, die wir im Alltag als selbstverständlich hinnehmen, eigentlich sind."

Seattle - Kriegsgebiet mit vielen Rohstoffen

Seattle bildet da den Gegensatz zu Jackson. Die Stadt, in der es nur so von Tieren wimmelt und die mit üppigem Grün überzogen ist, bietet viele Ressourcen, ist aber demnach auch hart umkämpft. Seattle ist daher mehr ein Kriegsgebiet, um das sich die verschiedenen Fraktionen in The Last of Us 2 streiten. Wer hier unterwegs ist, der sollte die Augen offen halten.

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Fast jeder will Ellie an den Kragen

Mal abgesehen von einigen Ausnahmen, sind die meisten Menschen in The Last of Us 2 darauf aus, uns zu erledigen. Die Gruppen, die in der Pandemie so lange überlebt haben, sind den Entwicklern nach zwangsläufig gefährlich. Allerdings ist jede Fraktion auf seine eigene Art eine Bedrohung. Da jeder anders agiert, müssen wir auch dementsprechend anders vorgehen.

Washington Liberation Front

Die Washington Liberation Front hat es geschafft, die Armee zu besiegen und Teile ihrer Ausrüstung zu übernehmen. Die militärische Gruppe hat viele Mitglieder und kommt mit einer für Ellie neuen Bedrohung um die Ecke, die nicht jedem Spieler gefallen dürfte: abgerichtete Hunde, die Ellie aufspüren und angreifen können. Da diese Hunde sogar eigene Namen haben, könnte es dem einen oder anderen schwerer fallen sich gegen die Hunde zu wehren. Zumindest sei es die Absicht der Entwickler, dass Ellie mehr solcher emotionalen Entscheidungen fällen muss.

Seraphiten

Anders geht die religiöse Gruppe der Seraphiten vor. Die Gruppe, die auch als "Scars" (Narben) bekannt ist, bevorzugt ein eher heimliches und leises Vorgehen, ähnlich wie Guerilla-Kämpfer. Als Grund für die Pandemie sehen sie die Sünden. Sie kommunizieren über Pfiffe und greifen vor allem mit Nahkampfwaffen und dem Bogen an.

Infizierte

Und natürlich machen Ellie die Infizierten wieder das Leben zur Hölle. Diese sind ähnlich wie in Teil 1, nur das Naughty Dog sich noch ein paar Änderungen einfallen lassen hat, da in der Welt mit dem Verstreichen der Zeit sich auch die Infizierten etwas entwickelt haben. So gibt es in The Last of Us 2 deutlich mehr Runner, die einem in ganzen ganze Scharen entgegenkommen können.

Dann gilt es, die Beine in die Hand zu nehmen. Dagegen richtet die neue Klassen des Shambler mit einer Art Säurewolke Schaden an. Das die verschiedenen Arten der Infizierten auch unterschiedlich klingen, lohnt es sich genau hinzuhören und zu planen, statt sich einfach wild in den Kampf zu stürzen.

The Last of Us 2 erscheint am 19. Juni 2020 exklusiv für die PS4. Alle wichtigen Infos zum Spiel haben wir für euch zusammengefasst.

Was glaubt ihr: Wie gefährlich wird der Trip in The Last of Us Part 2 wirklich?

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