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Seite 3: Disney Infinity 3.0: Play Without Limits im Test - Spiel ohne Grenzen – Mit Grenzen

Per Star-Fighter durch die Galaxis

Han und sein haariger Begleiter Chewbacca tauchen jedoch im Twilight-of-the-Old-Republic-Playset noch gar nicht auf. Stattdessen treffen wir auf der Jagd nach dem Betreiber einer Kampdroidenfabrik auf viele alte Bekannte aus den ersten drei Episoden. Jabba der Hutte, Padme Amidala, Greedo und sogar Cad Bane aus »Clone Wars« helfen (oder behindern) und bei unseren Ermittlungen. Jar Jar Binks ist ebenfalls mit von der Partie, inklusive der ihm eigenen Sprechweise. Ob das allerdings ein Pluspunkt ist, liegt an der persönlichen Einstellung zu dem Gungan.

Selbstverständlich dürfen in einem Star-Wars-Spiel auch Weltraumschlachten nicht fehlen.Selbstverständlich dürfen in einem Star-Wars-Spiel auch Weltraumschlachten nicht fehlen.

Unsere Reise führt uns quer durch die Galaxis, von Geonosis über Coruscant nach Tattoine und sogar nach Naboo. Die Kampagne selbst ist nicht besonders anspruchsvoll, die zu lösenden Rätsel sind sehr einfach. Twilight oft he Old Republic setzt das Hauptaugenmerk eindeutig auf Kampfpassagen und das Erleben der Star-Wars-Welt.

Kurzes Vergnügen

Dieses Erleben wurde uns allerdings im Test bisweilen ziemlich versaut: Unser Starter-Kit hatte einen schweren Bug, durch den die Missionsmarker nicht angezeigt wurden. Stehen wir vor einem Questgeber, tauchte die Dialogoption einfach nicht auf. Zu einem anderen Zeitpunkt konnten wir die Mission zwar annehmen, sie aber nicht erfüllen, weil sie immer wieder in den Noch-Anzunehmen-Zustand zurückgesprungen ist. Nach einmal neu starten hatte sich das Problem zwar erledigt, aber innerhalb der sowieso schon kurzen Kampagne die Konsole immer wieder starten zu müssen, kratzt gehörig am Spielspaß.

Viele der Nebenmissionen sind Sammelmissionen: Hier bringen wir beispielsweise eine Herde Banthas heim.Viele der Nebenmissionen sind Sammelmissionen: Hier bringen wir beispielsweise eine Herde Banthas heim.

Die Länge des Spiels bleibt weiterhin ein Problem: Auch ohne Bugs spielen wir inklusive der Erledigung aller Nebenaufgaben maximal sechs Stunden. Das Starter-Kit liegt trotzdem bei 55 bis 60 Euro, was eine Menge Geld für eine kurze Kampagne und zwei Spielfiguren ist. Dazu kommt, dass wir nach wie vor keine Figuren im Story-Modus benutzen können, die nicht aus dem Star-Wars-Universum stammen.

Neue Figuren wie Quorra oder Mulan nützen uns ohne dazugehöriges Playset nur in der Toybox, dem Level-Editor von Disney Infinity. Hier können wir zwar Rennstrecken, Hindernisparcours oder Kampf-Herausforderungen bauen und herunterladen - die Präsentation kann aber bei weitem nicht mit der des Hauptspiels mithalten.

Zumal viele der Bausteine wie Fahrzeuge oder Umgebung nicht freigeschaltet, sondern zusätzlich gekauft werden müssen. Das kommt zum Grundpreis selbstverständlich noch hinzu. Mit Mickey Maus auf einem Drachen durch Tattooine zu reiten ist (zumindest innerhalb der Story-Missionen) nicht möglich. »Play Without Limits« - Spielen ohne Grenzen - stimmt eben doch nicht ganz.

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