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Dragon Ball Z: Kakarot angespielt - Die pure Ladung Nostalgie

Wir konnten die ersten Stunden von DBZ: Kakarot anspielen und stellen fest, mit einer großen Portion Dragon Ball-Nostalgie könnten Fans exakt das Spiel bekommen, das sie sich schon so lange wünschen.

von Dennis Michel,
11.12.2019 11:35 Uhr

Wir konnten den Anfang von DBZ: Kakarot spielen. Wir konnten den Anfang von DBZ: Kakarot spielen.

Am 17. Januar ist es soweit, dann erscheint Dragon Ball Z: Kakarot für PS4, Xbox One und PC. Auf Einladung von Bandai Namco haben wir uns auf den Weg nach Frankfurt am Main gemacht, wo wir die ersten drei Stunden des Action-Rollenspiels anspielen konnten.

Die wichtigste Erkenntnis: Kakarot wird ein Fest für Dragon Ball-Nostalgiker. Ihr wolltet schon immer den Anime bzw. den Manga nachspielen? Bitteschön, exakt das liefert Entwickler Cyber Connect 2.

Im Folgenden wollen wir euch anhand weniger Beispiele verdeutlichen, wo bei uns der Nostalgie-Hammer zugeschlagen hat und welche Probleme eventuell damit verbunden sind.

Die komplette Packung DBZ

Kakarot hat uns beim Anspiel-Event vom ersten Fischfang Gokus, über die Ankunft von Radditz bis hin zum einsamen Training der kleinen Heulsuse Son Gohan das Gesamtpaket DBZ zum Nachspielen geliefert. Alle wichtigen Momente der Geschichte werden uns laut Publisher Bandai Namco in etwa 30 Stunden präsentiert.

Sogar die berühmte Führerschein-Episode ist im Spiel und nach Gokus Ableben konnten wir sogar mit dem Herrn der Unterwelt plauschen. Im Verlauf der Story spielen wir stets die storyrelevante Figur und klar, Son Goku als Hauptcharakter seht hier natürlich häufig im Vordergrund.

In DBZ: Kakarot könnt ihr selbst die berühmte Führerschein-Episode spielen. In DBZ: Kakarot könnt ihr selbst die berühmte Führerschein-Episode spielen.

Coole Idee:Ähnlich dem Anime, wird Kakarot in Form einer TV-Serie präsentiert. Bedeutet, nach einem Abschnitt bekommt ihr stets eine große Texteinblendung samt passender musikalischer Untermalung präsentiert, die das neue Kapitel einläutet.

Fan-Service der Extraklasse

Die Zielgruppe von DBZ: Kakarot sind ganz klar Fans, die den Anime vor 20 Jahren geschaut haben und jetzt in wohligen Gefühlen der Vergangenheit schwelgen möchten. Auch abseits der bekannten Geschichte haben die Entwickler alles daran gesetzt, dass unser Dragon Ball-Herz durch Fan-Service höher schlägt.

So finden wir im Verlauf des Spiels über 50 der bekannten Musikstücke, die wir bequem aus dem Menü heraus abspielen können. Und ratet, was wir vor Beginn der ersten Mission gemacht haben. Na klar, "Cha La Head Cha La" gehört.

Link zum YouTube-Inhalt

Die Anfänge: Auch abseits des Musikalischen finden wir in der Welt Sammelgegenstände in Form kleiner Postkarten, die uns auf nostalgische Art Geschichten aus "Dragon Ball" erzählen. Eingesammelt, blicken wir auf ein Bild aus dem originalen Manga samt einer kleinen Anekdote aus der Vorgeschichte zu DBZ. Auch für Neueinsteiger sind diese Schnipsel toll, lernen sie so mehr über das Universum des Spiels.

Kleiner Nostalgie-Dämpfer: Leider kommt das Spiel ohne deutsche Synchronisation. Wer Morgenstern, Blümel und Co. gewohnt ist, muss stattdessen mit der sehr guten japanischen oder alternativ der englischen Synchro vorlieb nehmen. Deutsche Untertitel sind aber natürlich vorhanden.

Kame Hame Haaaaaaaa

Gekämpft haben wir natürlich auch und müssen sagen, all die coolen Attacken der Kämpfer in RPG-Manier zu erlernen und auf unsere Gegner zu brutzeln, das ist schon verdammt cool. Generell sind die Kämpfe, wie ihr bereits in zahlreichen Trailern sehen konntet, spektakulär in Szene gesetzt.

Mal feuern wir aus der Entfernung ein gewaltiges Kamehameha oder Piccolos Höllenspirale ab, mal teleportieren wir uns nach vorn und schicken den Gegenüber mit einem mächtigen Schlag samt Effektgewitter in den Staub.

Hilfe der Z-Kämpfer: Dabei bekommen wir oft Unterstützung von einem der Nebencharaktere, die selbstständig agieren, denen wir aber auch Befehle erteilen können.

Zu Beginn hatten wir ein wenig Probleme, das durchaus vielschichtige Kampfsystem mit all seinen Möglichkeiten im Angriff und in der Verteidigung umzusetzen. Nach einer Weile ging das System jedoch gut von der Hand.

Das Kampfsystem ist spektakulär und geht mit ein wenig Übung gut von der Hand. Das Kampfsystem ist spektakulär und geht mit ein wenig Übung gut von der Hand.

Natürlich ist DBZ: Kakarot weit davon entfernt, ein Fighting Game mit gefühlt hunderten Kombos zu sein. Wer aber denkt, mit Hilfe von vier Tasten mal eben in aller Ruhe die coolsten Aktionen auszuführen, der wird in den Scharmützeln nur wenig Spaß haben.

Zu leicht: Zwar konnten wir nur einen Preview-Build spielen, sollte sich die finale Version jedoch auf einem ähnlichen Schwierigkeitslevel bewegen, könnten die Kämpfe auf Dauer zu leicht werden. Dank vieler mächtiger Angriffe, die wir verhältnismäßig oft ausführen können, war selbst der erste Kampf gegen Vegeta ein Leichtes.

Hier sollten die Entwickler bis zum Release noch ein wenig an der Balance arbeiten. Auch bleibt abzuwarten, ob das spektakuläre Grundgerüst auf Dauer seine volle Wirkung entfalten kann oder irgendwann Monotonie aufkommt. Denn eins ist klar: Ob Kamehameha oder Genkidama, im Endeffekt ballert ihr einen großen Energiestrahl auf eure Feinde oder deckt euren Gegenüber mit Schlägen ein.

Optisch in allen Belangen Dragon Ball

Sehen die Charaktere, die Cutscenes und das Kampfgetümmel optisch hervorragend aus und fangen das DB-Gefühl passend ein, haben wir an anderer Stelle ein wenig Grund zum Mäkeln.

Die in große Areale eingeteilte Spielwelt - nein, es ist keine Open World - ist kein wirklicher Hingucker und wirkt leer. Zwar finden wir hier vereinzelt ansprechbare Figuren, die uns kleine Nebenaufgaben geben, können an bestimmten Orten angeln und sammeln im Flug Orbs, die uns Kampfboni verleihen. Im Großen und Ganzen war es das aber auch schon. Hin und wieder tauchen zudem Feinde auf, die uns in einen Kampf verstricken.

Die Spielwelt ist aktuell noch unsere größte Sorge. Die Spielwelt ist aktuell noch unsere größte Sorge.

Richtig lebendig wirkte all das nicht und konnte auch optisch nicht so recht überzeugen. Das große Problem: Selbst im Anime sind die Umgebungen kein wahres Highlight. Fies gesagt, bildet Kakarot lediglich seine direkte Vorlage ab. Die Frage wird jetzt sein, wie uns diese Art der Spielwelt in einem Rollenspiel über 30 Stunden bei Laune halten kann.

Technik-Eindruck: Die Preview-Version präsentierte sich technisch von seiner besten Seite. Selbst in den actiongeladenen, schnellen Kämpfen machte die Framerate keine Aussetzer und auch sonst hatten wir weder mit Bugs noch mit anderen grafischen Schönheitsfehlern zu kämpfen.

Auf Seite 2 findet ihr unser Fazit. Habt ihr derweil noch Fragen zu unserer Anspielsession mit DBZ: Kakarot, dann schreibt sie einfach in die Kommentare.

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