E3 2019 - Die Messe muss sich ändern, sagt Xbox-Chef Phil Spencer

Xbox-Chef Phil Spencer lässt die Entwicklung der Messe Revue passieren. Dabei gibt er auch zu bedenken, dass sie sich weiterhin ändern muss.

von David Molke,
05.12.2018 12:45 Uhr

Microsoft wird im Gegensatz zu Sony auf der kommenden E3 2019 vertreten sein.Microsoft wird im Gegensatz zu Sony auf der kommenden E3 2019 vertreten sein.

Sony kommt nicht zur E3 2019. Der Publisher wolle neue Wege gehen und anders mit den Fans in Verbindung treten. Microsoft bleibt der großen Messe aber nicht fern.

Sowohl Nintendo als auch Microsoft loben die E3. Der Xbox-Chef Phil Spencer outet sich sogar als großer Fan des Events und blickt auf dessen Entwicklung zurück.

Gleichzeitig müsse sich das Event in Zukunft aber auch ändern, es dürfe nicht stehen bleiben.

Wie sich die E3 im Lauf der Zeit verändert hat

Im Rahmen eines Extra Life-Livestreams schwelgt Phil Spencer in Erinnerungen an seine ersten Erfahrungen mit der E3. Zu Beginn sei es vor allem eine Messe für Retail-Händler gewesen.

Die seien dort aufgelaufen, um herauszufinden, wie viele Disks oder Cartridges sie von welchen Spielen bestellen sollten. Das war zu einer Zeit, in der es keine digitalen Download-Fassungen gab und Spiele ausverkauft werden konnten.

Irgendwann sei dann die Presse hinzugekommen: Die Einzelhändler hätten das so gewollt, da sie den Medien-Instinkten vertrauten. Gemeinsam sollte herausgefunden werden, was die neuen Hits werden würden.

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Phil Spencer mag die E3, aber glaubt, sie muss sich weiter entwickeln

Einen Großteil der E3-Faszination und -Begeisterung mache aber auch aus, dass das Event eine US-Feier sei, bei dem Gaming zelebriert werde Obendrein komme der Messe wohl auch zu Gute, dass sie in Los Angeles stattfinde.

Außerdem sei es ein cooler und auch bequemer Weg für die Fans, Spiele selbst zu erleben. Menschen aus den USA könnten so einfach zusammen kommen und ihre Videospiel-Liebe miteinander teilen.

Nichtsdestotrotz müsse sich das Event ändern, sagt der Xbox-Chef. Wie genau er sich das vorstellt, oder was sich ändern muss, verrät er aber leider nicht:

"Ich denke, es muss sich auf mancherlei Art und Weise ändern. Aber seht euch all die Events wie XO, E3 oder das Fan-Fest, das wir bei der Gamescom veranstalten an. Wir können Retailer erreichen, wir können die Presse auf so viele unterschiedliche Arten erreichen."

Um die E3 und ähnliche Messen geht es ungefähr ab dem Zeitpunkt 40:30:

Denkt ihr, dass klassische Messen noch eine Daseinsberechtigung haben? Wie müssen sie sich ändern, oder ist alles gut so?

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