Fire Emblem: Three Houses - Welches Haus soll ich wählen?

Fire Emblem: Three Houses lässt uns die Wahl zwischen drei Häusern. Aber welches ist das beste? Die Löwen, die Adler oder die Hirsche?

von Ann-Kathrin Kuhls,
26.07.2019 15:03 Uhr

Drei Häuser gibt es im gleichnamigen Fire Emblem. Aber welches ist das beste? Drei Häuser gibt es im gleichnamigen Fire Emblem. Aber welches ist das beste?

Fire Emblem: Three Houses ist der mittlerweile sechzehnte Ableger der Fire Emblem-Reihe mit einer entscheidenden Neuerung: Neben dem Schlachtfeld müssen wir uns jetzt auch im Klassenzimmer beweisen. Die Führungsetage des Klosters samt integrierter Militärakademie Garegg Mach lässt uns dabei (fast wie in Harry Potter) die Wahl zwischen drei Häusern:

Die blauen Löwen aus Faerghus, die schwarzen Adler von Adrestia und die goldenen Hirsche der Allianz.

Aber für welches Haus sollen wir uns entscheiden?

Im Folgenden möchten wir euch die drei Häuser genauer vorstellen, euch die schwere Wahl so erleichtern. Am Ende des Artikels findet ihr zudem zwei weitere Dinge, die für die Wahl entscheidend sind.

Löwen, Adler und Hirsche

Die drei Häuser repräsentieren drei Länder, drei Philosophien und drei Kampfstile. Im folgenden fassen wir alle für euch zusammen.

Für Magier: Die roten Adler

Edelgard führt die schwarzen Hirsche an. Edelgard führt die schwarzen Hirsche an.

Geeignet für: Alle, die auch in RPGs lieber Zaubern als zu fechten, ist das Haus der schwarzen Adler perfekt.

Die Merkmale:

Das Land: Die Adler setzen sich aus Jugendlichen aus Adrasteia zusammen. Das Kaiserreich blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und liegt im Südwesten Fodlàns. Edelgard von Hresvelg, die Sprecherin der schwarzen Adler, ist gleichzeitig die Kaiserliche Prinzessin, die übernehmen wird, sobald ihr Vater, der Kaiser, abdankt.

Die Philosphie: Wegen seiner langen Geschichte ist man in Adrasteia auf Tradition bedacht. Es gibt jahrhundertealte Regeln, die als unumstößlich gelten. Allerdings bringt viel Geschichte auch viele Intrigen mit sich, weswegen Edelgard immer auf der Hut ist.

Der Kampfstil: Die Schwarzen Adler sind Fans von Magie. Deswegen gibt es dort viele magiebegabte Schüler, sowohl in weißer als auch in schwarzer Magie. Hubert ist sogar die einzige Figur im Spiel, die von Anfang an schwarze Magie beherrscht. Später im Spiel werden dadurch aus ihnen mächtige Gegenspieler, die auch die schwersten gepanzerten Einheiten mit dem richtigen Zauberspruch auseinandernehmen können. Bis dahin habt ihr jedoch eine Horde Bücherwürmer auf dem Schlachtfeld, auf die ihr aufpassen müsst.

Physische Angriffe liegen den Adlern im Allgemeinen weniger als die Magie. Physische Angriffe liegen den Adlern im Allgemeinen weniger als die Magie.

Zwar gibt es ein paar physisch stärkere Figuren, und die Gruppe lässt sich mit den entsprechenden Schachzügen auch sehr gut ausbalancieren. Wer jedoch die komplette Packung will, sollte sich überlegen, im Laufe des Spiels einige starke Figuren aus den anderen Häusern zu rekrutieren.

Für Nahkämpfer: Die blauen Löwen

Dimitri kommandiert die blauen Löwen. Dimitri kommandiert die blauen Löwen.

Geeignet für: Die Löwen passen gut zu allen, die am liebsten physischen Schaden austeilen und Magie nur am Rande nutzen.

Die Merkmale:

Das Land: Die Löwen kommen aus dem Königreich Faerghus im Norden. Das Land hat vor ein paar Jahren bei einem Komplott seinen König verloren, weswegen Haussprecher Dimitri Blaidydd, der Kronprinz des Landes, seinen Job nach der Ausbildung bereits sicher hat.

Die Philosophie: In Faerghus legt man Wert auf Ritterlichkeit und Ehre, viele der Schüler stehen schon jetzt in der Pflicht, ihr Haus korrekt zu repräsentieren. Die Tragödie rund um den Tod des Königs hat bei vielen ihre Spuren hinterlassen, im Guten wie im Schlechten.

Der Kampfstil: Da Ritter und Ritterlichkeit in Faerghus das Nonplusultra sind, verfügt das Haus der blauen Löwen über einen ganzen Haufen Schüler, die sich zu Lanzenträgern, berittenen und fliegenden Einheiten ausbilden lassen. Auch schwere gepanzerte Einheiten sind mit dabei. Zu Beginn haben sie damit einen Vorteil gegenüber den anderen, allerdings ist es wichtig, die Schüler vielseitig auszubilden, denn im späteren Spiel sind gepanzerte Einheiten deutlich langsamer als andere.

Hier kommen Ritter, Pegasusritter und Wyvernritter ins Spiel. Sorgt dafür, dass Leute mit einer entsprechenden Vorliebe das Reiten oder Fliegen erlernen, und ihr habt schnell eine starke, wendige Einheit. In Sachen Magie schwächeln die Löwen jedoch gerade am Anfang, nur zwei haben wirklich Talent. Erweckt ihr jedoch das magische Talent von Felix, wird der durch eine Kombination aus Magie und Schwertkampf zum Totenpriester, einer Klasse, die durch ihre Vielseitigkeit jeden Kampf bereichert.

Für Fernkämpfer: Die goldenen Hirsche

Claude steht den goldenen Hirschen vor. Claude steht den goldenen Hirschen vor.

Geeignet für: Wer Fernkämpfer bevorzugt, sollte den goldenen Hirschen eine Chance geben.

Die Merkmale:

Das Land: Die Leicester Allianz ist ein Zusammenschluss aus mehreren Ländern, die keinen adeligen Anführer akzeptieren, sondern ihr Oberhaupt selber wählen. Aktuell ist das Reigan, der Onkel des Haussprechers Claude.

Die Philosophie: Durch den Verzicht auf die Monarchie ist die Allianz frei von den Verpflichtungen und Standesdünkeln der Adeligen. Die vielen individuellen Meinungen sorgen jedoch auch dafür, dass in der Allianz nicht immer alle an einem Strang ziehen und sich so des öfteren unnötige Steine in den Weg legen.

Der Kampfstil: Die Hirsche haben ein bisschen Magie und ein bisschen Ritterlichkeit, tun sich jedoch am meisten mit ihren Fernkämpfern hervor. Die Schützen der Hirsche sind voll ausgebildet die besten, mit Schwert und Zaubersprüchen hapert es jedoch. Hier ist es wichtig, auf Beweglichkeit zu achten, damit ihr die Feinde auf Distanz halten könnt. Die berittenen Bogenschützen, die später im Spiel freigeschaltet werden können, eignen sich dafür ganz hervorragend.

Die roten Bögen zeigen euch an, wen die Feinde in der nächsten Runde angreifen wollen. Die roten Bögen zeigen euch an, wen die Feinde in der nächsten Runde angreifen wollen.

Die Unentschiedenheit der Hirsche ist gleichzeitig ihr Vorteil: Viele Schüler lassen sich zu ganz unterschiedlichen Klassen ausbilden. Außerdem könnt ihr fast jeden Charakter aus den anderen Häusern, der euch sympathisch erscheint, anwerben. Er wäre in jedem Fall eine gute Ergänzung für die Gruppe.

Was ihr auch beachten solltet

Neben der Wahl der Häuser gibt es allerdings noch zwei weitere Dinge, die ihr zu Spielbeginn beachten solltet.

Alles Ansichtssache

Zum einen ist die Story von Three Houses zwar mit einem knapp fünfzig Stunden langen Spieldurchgang abgeschlossen, allerdings sehr von der Sicht des gewählten Landes geprägt.

Zum Beispiel kann ein Attentat mit politischem Hintergrund ein schrecklicher Mord oder ein Befreiungsschlag sein, je nachdem, auf welcher Seite ihr steht. Wenn ihr die ganze Geschichte erfahren wollt, spielt ihr am besten alle drei Häuser hintereinander.

Fire Emblem: Three Houses - Dicker Gameplay-Trailer zeigt Story im Harry Potter-Stil 5:17 Fire Emblem: Three Houses - Dicker Gameplay-Trailer zeigt Story im Harry Potter-Stil

Geschmäcker sind verschieden

Zum anderen solltet ihr eure Schüler zumindest sympathisch finden. Jeder hat seine eigene Geschichte zu erzählen und muss gefördert werden, damit er auf dem Schlachtfeld sein bestes gibt. Wenn ihr einen arroganten Schnösel nicht reden hören könnt und euch deswegen nicht mit ihm beschäftigt, stirbt er euch am Ende noch auf dem Schlachtfeld weg und dann fehlt euch eine wichtige Einheit.

Wenn ihr also die Wahl bekommt, sprecht mit den Schülern und seht euch ihre Werte und Potenziale an. Sieht das nach einer Einheit aus, die ihr in eurer Mannschaft haben wollt? Und könnt ihr euch vorstellen, fünfzig Stunden mit diesen Charakteren zu interagieren?

Fire Emblem: Three Houses im Test:
Der Klassenbeste unter den Taktik-RPGs?

Egal, wonach ihr euch richtet, denkt immer daran: Fire Emblem ist für seine überraschenden Wendungen bekannt. Euer Team bleibt nicht zwangsläufig so, wie ihr es euch vorstellt. Und jetzt sind wir natürlich gespannt:

Für welches Haus habt ihr euch entschieden?


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