Fazit: Forza Horizon 5 im Test - Gewohnte Spitzenklasse mit erstem Rost am Lack

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Fazit der Redaktion

Dennis Michel
@DemiG0rgon

Forza Horizon verteidigt auch im mittlerweile fünften Anlauf mit Leichtigkeit seinen Platz auf dem Thron der Arcade-Racer. Eine wunderschöne Spielwelt, motivierende Nebenaufgaben, eine klasse Fahrphysik und die so fröhliche Grundstimmung haben mich erneut zig Stunden vor die Xbox gefesselt. 

Doch, das muss ich auch sagen, zur Bezeichnung “Meisterwerk” hat es in diesem Jahr nicht gelangt. Und das liegt nicht daran, weil mich böse formuliert ein Forza 4 in Mexiko erwartet hat und mittlerweile die Übersättigung eingetreten ist. Das für Fans altbekannte Spielprinzip, das einen auf eine riesige Spielwiese voller Herausforderungen wirft, packt nach wie vor. 

Vielmehr sind es kleine bis mittlere Kritikpunkte, die auf den Spielspaß in Forza Horizon 5 drücken. Darunter die KI, die sich wie auf Schienen fahrend in vielen Rennen kaum einen Fehler erlaubt, so wenig glaubhaft wirkt – und das trotz Drivatar-System. Probleme beim Balancing, die je nach Fahrzeugtyp mehr oder weniger stark auffallen. Auch von der neuen Art Skilltree, der seit dem Vorgänger im Spiel ist, hätte man sich gerne verabschieden können. Zudem fehlt dieser eine Punkt, der Teil 5 zu einem besonderen Spiel macht. Die spaßigen Expeditionen hätten diese Lücke schließen können, sind jedoch rar gesät.

Abschließend sei aber nochmal ganz (!) deutlich gesagt, dass kein Racing-Fan, der eine Xbox zu Hause hat und evtl. im Besitz des Game Pass ist, drum herumkommt, nicht zumindest einen Blick ins Spiel zu werfen. Selbst wenn euch das Spiel wenig überrascht, allein durch das wunderschöne Mexiko zu fahren und die über 500 fantastisch modellierten Autos zu sammeln, ist eine pure Freude.

Fazit der Redaktion

Tobias Veltin
@FrischerVeltin

Irgendwann musste es passieren. Schon bei Forza Horizon 3 und 4 hatte ich erwartet, dass das Spielprinzip der Open World-Reihe langsam aber sicher Abnutzungserscheinungen zeigen würde. Doch während sich dieses Gefühl im virtuellen Australien und Großbritannien nicht einstellte, merkte ich es jetzt in Mexiko umso deutlicher. Versteht mich nicht falsch, es macht immer noch einen ungeheuren Spaß, mit dem tollen Soundtrack im Ohr durch die Landschaft zu fetzen, Herausforderungen zu erledigen und neue Geheimnisse zu entdecken. Doch Teil 5 geht für meine Begriffe zu kleine Schritte, um erneut eine 90er-Wertung zu rechtfertigen. Dazu sind die Neuerungen wie die Expeditionen zu überschaubar, außerdem nerven die Balancing-Probleme, die ich auch schon in Teil 4 kritisiert hatte.

Das ist aber wirklich Jammern auf hohem Niveau, denn davon abgesehen bekommt ihr hier mit das beste Arcade-Rennspiel, das ihr plattformübergreifend zocken könnt. Und das dank des riesigen Umfangs nicht nur lange an die Xbox fesselt, sondern auch in Sachen Optik einmal mehr ein fettes Ausrufezeichen setzt. Falsch machen könnt ihr also mit dem fünften Teil nichts - wenn ihr mit einem gewissen Stillstand auf hohem Niveau leben könnt.

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