GhostWire: Tokyo für PS5 wird kein Horror-Spiel – aber was ist es dann?

Mit GhostWire: Tokyo erwartet uns ein spannendes Spiel von Shinji Mikami, dem kreativen Kopf hinter Resident Evil. Doch ein Horror-Spiel dürft ihr nicht erwarten.

von Andreas Bertits,
22.08.2020 14:00 Uhr

GhostWire: Toyko ist kein Horrorspiel. GhostWire: Toyko ist kein Horrorspiel.

Genre: Action-Adventure Entwickler: Tango Gameworks Plattform: PS5, PC Release: 2021

GhostWire: Tokyo für PlayStation 5 und PC verspricht, eine ganze besondere Spielerfahrung zu werden. Zunächst erweckte es den Eindruck eines neuen Horrorspiels, doch wie die Entwickler erklärten, ist das gar nicht der Fall. Aus der Ego-Perspektive nehmt ihr es zwar mit mysteriösen Geistern auf, die Tokio heimsuchen, allerdings wird der Horror dabei in den Hintergrund treten.

Was ist Ghostwire: Tokyo für ein Spiel?

Darum geht's: GhostWire: Tokyo basiert auf japanischer Folklore, Märchen und Urban Legends. In der japanischen Stadt sind fast alle Einwohner auf mysteriöse Weise verschwunden, dafür tauchten paranormale Phänomene und Geister auf, die als "Visitors" bekannt sind. Euer Charakter verfügt über besondere Kräfte und kann die düsteren Wesen mit einer Art magischem Karate besiegen. Die Magie setzt ihr über sogenannte Kuji-kiri-Gesten ein. Während ihr euch also durch die Straßen der Stadt kämpft, trefft ihr auf eine geheimnisvolle Gruppe, die mehr über das Mysterium wissen könnte…

Einen ersten Eindruck könnt ihr euch mit dem Gameplay-Trailer verschaffen:

Ghostwire: Tokyo - Erstes Gameplay zeigt rasante Action in Neon-Tokio 1:55 Ghostwire: Tokyo - Erstes Gameplay zeigt rasante Action in Neon-Tokio

Ein Spuk ohne Horror: Während eurer Abenteuer in Tokio erlebt ihr schaurige und geheimnisvolle Momente. Echter Horror soll aber ausbleiben. Erwartet also kein Spiel im Stil eines Resident Evil. Designer Shinji Mikami erklärte, dass er mit dem Spiel eine andere Art von Spaß erschaffen will.

Vielmehr steht die Atmosphäre im Vordergrund und unterstützt das Action-Adventure-Gameplay.

Ihr erkundet Tokio in all seiner Pracht, denn das Entwicklerteam legt großen Wert darauf, euch auch grafisch etwas zu bieten. Allerdings sind noch einige Fragen offen, denn wie sich Ghostwire: Tokyo nun genau spielt, ist noch nicht so ganz klar.

Für wen ist Ghostwire: Tokyo interessant?

Das Action-Adventure richtet sich an alle Spieler*innen, die zwar schaurige Märchen lieben, von echten Horrorspielen aber lieber Abstand halten wollen.

Darüber hinaus solltet ihr Spiele in Egosicht mögen und ungewöhnliche Systeme ausprobieren wollen. Denn die Gesten, mit denen ihr kämpft, dürften sehr interessant sein. Generell scheint uns ein ungewöhnliches Action-Adventure zu erwarten, weswegen ihr offen für Neues sein solltet.

Ghostwire: Tokyo ist ein ungewöhnliches Action-Adventure. Ghostwire: Tokyo ist ein ungewöhnliches Action-Adventure.

Was gefällt uns, was nicht?

Pro

Contra

Ungewöhnliches und spannendes Szenario

Wirkt noch etwas undurchsichtig

Erkundung von Tokio

Könnte für manche vielleicht zu wenig Horror bieten

Interessanter Gesten-Kampf

GamePro-Einschätzung

Andreas Bertits

Freier Autor GamePro

GhostWire: Tokyo lässt noch viele Fragen offen. Es handelt sich um eine Geistergeschichte, will aber kein Horrorspiel sein. Dafür erwarten uns ungewöhnliche Kämpfe gegen Gespenster und die Erkundung von Tokio.

Das alles hört sich sehr spannend und interessant an. Wie sich GhostWire: Tokyo aber letzten Endes spielt, ist noch offen. Dennoch könnt ihr ein Auge darauf werfen, wenn ihr auf neue und ungewöhnliche Spielideen steht.

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