Seite 2: GTA IV

GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Einfach online kündbar

Erste Schritte

Nachdem ihr angekommen seid, werdet ihr direkt mit Romans Problemen konfrontiert: Der Mann hat Schulden bei einem Kredithai! Statt dabei zuzusehen, wie die Eintreiber eurem Cousin die Finger brechen, prügelt ihr sie lieber krankenhausreif. Von nun an folgen die Probleme Schlag auf Schlag: Aus den ursprünglichen Meinungsverschiedenheiten mit den unfreundlichen Finanzberatern entwickelt sich eine vertrackte Geschichte, in deren Verlauf sich Niko mehrerer Auftraggeber ein für allemal entledigt und ständig vom Regen in die Traufe gerät – typisch GTA eben. Die Zwischensequenzen, in denen die Story erzählt wird, sind zwar technisch in Ordnung, reichen aber bei weitem nicht an die Perfektion von Heavenly Sword heran. Das verzeiht man aber gerne, zumal trotz etwas seelenlos wirkender Figuren immer noch Kino-Atmosphäre aufkommt – dank herrlicher Dialoge, gekonnter Schnitte und gut gewählter Perspektiven. Wer die Serie »Die Sopranos« mag, wird voll auf seine Kosten kommen.

Fast wie echt

Wer sich auf das knallharte Gangsterleben einlässt, darf durch eine riesige, lebendige Welt wandern, die sich erst nach und nach erschließt. Zu Beginn sind die Brücken, die zu den Stadtteilen von Liberty City führen, wegen einer Terrorwarnung gesperrt. Im weiteren Spielverlauf öffnen sich die Straßen allerdings, sodass ihr Schritt für Schritt das gesamte Areal erkunden könnt – hauptsächlich mit geklauten Wagen oder Motorrädern. Wer die Nase voll hat von Autos, sattelt später einfach auf Boote oder Helikopter um! Angesichts der beeindruckenden Größe der Stadt verzeiht man auch gerne minimale Ruckler und Pop-Ups – zumal die Detailverliebtheit der Gebäude und Objekte wirklich fantastisch ist. Auf größere Ladepausen verzichtet das Spiel dank Streaming-Technologie: Durch immerwährendes Nachladen der Umgebungsdaten könnt ihr euch flüssig von einem Ende der Metropole ans andere bewegen. Lediglich vor und nach Zwischensequenzen werdet ihr von kurzen Unterbrechungen belästigt. Das gilt trotz 3 Gigabyte großer Installation übrigens auch für die PlayStation 3-Version.

2 von 7

nächste Seite


zu den Kommentaren (323)

Kommentare(323)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.