Viele internationale Harry Potter-Fans haben immer noch Albträume wegen der alten deutschen Buchcover

Die deutschen Buchcover von Harry Potter sind ikonisch. Das sehen aber nicht alle Fans so.

Die deutschen Einbände der Harry Potter-Bücher sind ikonisch. Die deutschen Einbände der Harry Potter-Bücher sind ikonisch.

Es gibt wohl kaum jemanden, der in Deutschland in den späten 90er- und frühen 2000er-Jahren aufgewachsen ist und nicht mindestens einen Harry Potter-Band zu Hause hatte. Die hierzulande ikonischen Cover werden von internationalen Fans allerdings kontrovers diskutiert.

Einzigartige Einbände sind ganz klar Geschmackssache

Schon viele Jahre bevor Daniel Radcliffe in den Kinofilmen zu Harry Potter wurde, gaben die in Deutschland von Sabine Wilharm illustrierten Buch-Einbände dem jungen Zauberer mit der Blitznarbe auch hierzulande ein Gesicht.

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Der Stil der Cover ist bei allen sieben Büchern sehr ähnlich. Während im Hintergrund eine Szene aus der Geschichte abgebildet ist, ist im Vordergrund das Gesicht von Harry zu sehen. Die extrem breite Brille mit den kleinen Gläsern und die stacheligen Haare sind dabei prominente Erkennungsmerkmale.

Die Einbände unterscheiden sich stark von denen der englischsprachigen Versionen. Auf Reddit wird derzeit über die besonderen Einbände diskutiert. Der User "Spotter24o5" schreibt dabei, dass die deutschen Cover "für immer heimsuchen":

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In wenigen Tagen hat der Post über 6.000 Likes und knapp 450 Kommentare gesammelt. Ein User schreibt scherzhaft:

Harry Potter und die ständig hochgezogene Augenbraue

und ein anderer ergänzt

Wie ein YouTuber, der immer dasselbe Thumbnail verwendet

Gerade der YouTuber-Vergleich scheint bei vielen sehr gut anzukommen und tatsächlich besteht da eine gewisse Ähnlichkeit. In den 1990er-Jahren gab es aber natürlich noch kein YouTube und auch keine Thumbnails wie diese.

Es gibt aber auch User, die sich deutlich positiver äußern. Der User "IntelligentMoose260" schreibt etwa:

Ich besitze alle diese Bücher (ich unterrichte Deutsch) und obwohl sie eine andere Ausstrahlung haben als die amerikanischen oder britischen Cover (oder sogar die französischen), sind sie meiner Meinung nach einzigartig.

Ein anderer User sieht es ähnlich:

Ich komme aus den USA und habe sie noch nie zuvor gesehen, aber ich finde sie irgendwie toll. Es ist ein wenig erfrischend, Harry einmal anders dargestellt zu sehen.

Ob man sie nun mag oder nicht, die Bilder von Sabine Wilharm hinterlassen auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck. Und letztlich erkennt man Kunst auch daran, dass sie zu Diskussionen anregt. Mittlerweile gibt es übrigens auch in Deutschland Bücher mit anderen Einbänden.

Was sagt ihr zu den Einbänden? Gefallen sie euch oder nicht?


Kommentare(3)
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