Immer wieder kommt es vor, dass sich Schauspieler*innen für ihre Rollen stark verändern. Das passiert nicht nur über physische Veränderungen wie etwa spezielles Training, sondern teils auch über Props – also etwa Perücken, gepolsterte Kleidung oder spezielle Prothesen.
Auch Matthew Lewis, der in den Harry Potter-Filmen Neville Longbottom spielt, sah im echten Leben etwas anders aus. Im Teenie-Alter war er jedoch mit seinem Film-Look nicht ganz glücklich. Heute sieht er das aber anders.
"Sie waren für ein paar Jahre der Fluch meiner Existenz"
Besonders die jungen Harry Potter-Darsteller*innen haben sich im Verlauf der Filme teils stark gewandelt. Immerhin sind sie in diesem Zeitraum vom Kindes- ins junge Erwachsenenalter übergangen. Der Neville-Schauspieler Matthew Lewis etwa war in der Pause zwischen Die Kammer des Schreckens und Der Gefangene von Askaban deutlich in die Höhe geschossen und schlaksiger geworden.
Noch 2026 erscheint bei HBO übrigens eine neue Harry Potter-Serie:
2:04
Der erste Trailer zur neuen Harry Potter-Serie ist da – und der verrät direkt den Release-Termin von Staffel 1
Damit der Charakter nicht zu sehr von seinem alten Look abwich, hat Lewis dann einen sogenannten Fatsuit getragen – also einen gepolsterten Anzug unter der eigentlichen Kleidung, der Gewicht aufträgt. Auch seine Wangen wurden mit Schwämmen im Mund ausgepolstert.
Zusätzlich hatte er im dritten und vierten Film Fake-Zähne. Wie der Schauspieler bereits 2011 gegenüber Entertainment Weekly verraten hatte, störte ihn das erst, als er so richtig ins Teenageralter kam:
"Ich hab einen Fatsuit in [den Filmen] 3, 4, 5 und 6 getragen. Ich hatte falsche Zähne in 3 und 4. Das hat mich nicht gestört – bis ich 14 oder 15 war und da Mädels am Set waren. Dann dachte ich mir 'Warum ich?'"
10 Jahre später hatte sich seine Meinung dazu bereits deutlich geändert. So hatte er gegenüber Metro erklärt: "Heutzutage würde ich dieses ganze Zeug wahrscheinlich lieben. Es ist super dafür, sich in den Charakter reinzuversetzen. Aber damals dachte ich mir 'So ein Scheiß! Das ist nicht Teil der Abmachung!'"
Ausgerechnet die falschen Zähne hat der Schauspieler übrigens später als Memento vom Set mitgenommen (via Parade).
In der Wohnung seiner Eltern hatten seine Mutter und sein Vater nämlich eine Art kleinen Schrein mit Fotos und Mementos seiner Filme aufgestellt, wie Lewis verraten hat. Später war er wohl auch ziemlich froh, sie noch zu besitzen: "Sie waren für ein paar Jahre der Fluch meiner Existenz, aber es ist cool, sie zu haben. Wenn auch ein bisschen eklig."
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