Hellblade Senua's Sacrifice - Ein "Independent AAA" mit hohem Risiko im GameStar Plus-Report

Eine Brücke zwischen AAA-Spiel und Indie-Titel zu schaffen, ist mit einem hohen Risiko verbunden. Warum das so ist und warum die Entwickler Ninja Theory es trotzdem getan haben, erfahrt ihr in unserem GameStar Plus-Report.

von Imanuel Thiele,
10.08.2017 17:30 Uhr

Hellblade Senua's Sacrifice ist kein gewöhnliches Spiel. Hellblade Senua's Sacrifice ist kein gewöhnliches Spiel.

GameStar Plus-Report: Hellblade Senua's Sacrifice - Stimmen im Kopf

Es gibt Spiele, die versuchen, Innovationen zu liefern. Den Spieler mit Mitteln außerhalb der Norm in den Bann zu ziehen und sich mit neuen, kontroversen Thematiken auseinanderzusetzen. Klassische Blockbuster-Games gehören nicht immer dazu. Bei großen Marken müssen Millionen an Kopien verkauft werden, um die enormen Entwicklungs- und Marketingkosten wieder einzuspielen. Und doch gibt es da dieses kleine Entwicklerstudio in Cambridge, dass sich dieser der Norm nicht beugt.

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Das knapp 20-köpfige Entwicklerstudio Ninja Theory hat sich nämlich exakt das getraut. Das Team hat sich auf die Fahnen geschrieben, eine hochwertige, aufwendig produzierte Erfahrung zu schaffen - und das ohne großes Budget eines Publishers, der die kreative Richtung des Titels beeinflussen könnte.

Doch auch die Thematik selbst ist ein Problem. Geschichten bekannter "Triple AAA"-Titel sind meist relativ seicht und einfach gehalten, um eine Vielzahl an möglichen Kunden zu erreichen. Hellblade Senua's Sacrifice hingegen befasst sich mit dem Umgang mit komplexen, psychologischen Erkrankungen.

Warum das keinesfalls selbstverständlich ist und warum das Spiel nie in Zusammenarbeit mit einem Publisher entstanden wäre, erfahrt im exklusiven GameStar Plus-Report.

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