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Fazit: Hollow Knight im Test - Eine (fast) sichere Bank

Fazit der Redaktion

Manuel Fritsch
@manuspielt

Viele Metroidvania-Spiele gehören zu meinen absoluten Lieblingstiteln, das Genre begleitet und fasziniert mich seit Jahren. Mit den bestrafenden und unbarmherzigen Mechanismen der Souls-Spiele komme ich dagegen nur sehr begrenzt klar. Hollow Knight vermählt nun ausgerechnet diese beiden Genres und ich bin hin und her gerissen:
Die meiste Zeit liebe ich dieses Spiel für seine wunderschöne Grafik, die wohlig schaurige Atmosphäre und das durchdachte Level- und Gegnerdesign. Dennoch es gibt immer wieder Momente, in denen ich es für seine gnadenlose Brutalität am liebsten für immer von meiner Switch verbannen möchte. Hollow Knight ist nie unfair, aber es bestraft mich für meinen Geschmack zu hart und wirft mir unnötig viele Steine in den Weg. Dass es mich trotz meiner Wut immer wieder zurück in den unbarmherzigen Untergrund zieht, spricht für diese Welt und dieses Spiel.

Hannes Rossow
@Treibhausaffekt

Aktuell haben es die Soulslikes und Metroidvanias dieser Welt nicht gerade leicht, wenn sie auf sich aufmerksam machen wollen. Doch die wundersam schräge Welt von Hollow Knight schafft es problemlos, einzigartig zu wirken. Kein Wunder, wann zieht man denn schon einmal mit einer kleinen Nadel gegen riesige Insekten-Ritter in den Kampf?

Obwohl auch Hollow Knight manchmal so düster wirkt, wie es alle Spiele gern wollen, die sich an Dark Souls orientieren, schaffen es die Entwickler von Team Cherry einen eigenen Weg einzuschlagen. Sich durch die verwinkelten Welten zu schlagen und mit neuen Fertigkeiten auch neue Wege zu erschließen, wirkt nicht wie der nächste Gothic-Albtraum, sondern nahezu märchenhaft.

Die Plattforming-Einlagen funktionieren passgenau und die Bossgegner sind hart, aber nie unfair. Wer ein bisschen Geduld mitbringt, bekommt mit Hollow Knight die wohl sonderbarste Spielwelt geboten, die es im letzten Jahr zu erkunden gab. Zumindest dann, wenn man Käfer mag.

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