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Seite 2: Holy Potatoes! A Weapons Shop?! im Test - Hinter jedem großen Held liegt eine Kartoffel

Hartkochende Strategie

Denn nach der Eingewöhnungsphase legt Holy Potatoes! richtig los. Zum einen wird unser Tagesgeschäft komplizierter. Unsere Kunden wollen auf einmal mehr als einen Statuseffekt und sind auch nur noch mit Waffen zufrieden, die aus seltenen Rohstoffen geschmiedet wurden. Mysteriöse Helden tauchen vor unserer Tür auf und verlangen Sonderanfertigungen. Und auf einmal erhalten wir durch ein schwarzes Brett Aufträge für Waffen, von denen wir vorher noch nie gehört haben.

Die steigende Komplexität überfordert uns in Holy Potatoes! jedoch nicht, sondern weckt eher unsere Neugier. Wie kommen wir an den goldenen Apfel, den ein mysteriöser Assassine von uns geschmiedet haben will? Was passiert, wenn mein Mitarbeiter eine weitere Schmiedklasse meistert und so eine neue, geheime Fusionsklasse freischaltet? Welche Welten und Planeten gibt es noch im Kartoffeluniversum, und was gibt es dort an neuen Baustoffen zu entdecken? Und wozu haben wir eigentlich einen Hund?

Sogar die Einrichtung hat Einfluss auf unsere Schmiedekunst. Diese Tapete sorgt beispielsweise für bessere Magiewerte. Sogar die Einrichtung hat Einfluss auf unsere Schmiedekunst. Diese Tapete sorgt beispielsweise für bessere Magiewerte.

Trotz niedlicher Kartoffeloptik ist Holy Potatoes! eine Management-Simulation, die in ihrer Komplexität auf der Konsole ihresgleichen sucht. Dabei liegt es an uns, wie schwer wir es uns machen wollen. Zu Anfang können wir nämlich viele Aufgaben allein durch simples Grinden lösen, indem wir einfach immer mehr Basiswaffen bauen. Gerade im späteren Spielverlauf wird es jedoch zunehmend komplizierter, wenn wir Investitionen, Materialkosten und den zu zahlenden Lohn mit unseren mehr oder weniger existenten Gewinnen ausgleichen müssen.

All das versteckt sich jedoch nicht hinter komplizierter Menüführung, sondern ist leicht zugänglich und dank freundlicher Comic-Kartoffeln auch alles andere als langweilig und grau.

Humor ist Ansichtssache

Einziger größerer Kritikpunkt an Holy Potatoes! ist die mangelnde Abwechslung. Zwar bringt die Kampagne nach und nach viele neue Mechaniken ins Spiel und sorgt mit Zusatzepisoden außerhalb des Hauptspiels für angenehm knifflige Sondermotivation. Der eigentliche Kreislauf aus Material kaufen, bauen und verkaufen ist jedoch immer der gleiche. Die Spielmechanik ist eindeutig nicht die Sache, die uns im späteren Spielverlauf bei der Stange hält. Das erledigt in Holy Potatoes! der Humor.

Das Spiel strotzt nämlich geradezu vor Wortwitzen, Gastauftritten und der ein oder anderen Hommage. Der Humor funktioniert dabei genau wie in einem Pixar-Film: Kinder könnten uns ohne Probleme zuschauen und einen Heidenspaß an den Kartoffelmännchen und ihren Abenteuern haben.

Spoileralarm! Diesen traurigen Soldaten kennen wir doch. Spoileralarm! Diesen traurigen Soldaten kennen wir doch.

Die unzähligen Anspielungen an Videospiele, Stars aus Film- und Fernsehen und sogar Musik (zum Beispiel die Toten Hosen) richten sich jedoch an alle, die schon seit längerem mit der Grundschule fertig sind. Dieses Spiel wurde wirklich großartig lokalisiert.

Zugegeben: Viele der Witze sind ziemlich flach. Und da die Spielmechanik allein uns auf lange Sicht nicht fesseln kann, haben Freunde von feinsinnigen Witzen wenig Gründe, viel Zeit mit Holy Potatoes! zu verbringen. Bei uns traf das Spiel jedoch genau ins Humorzentrum und hat uns trotz Crafting-Kreislauf auch über mehrere Stunden hinweg bei der Stange gehalten. Alles in allem ist Holy Potatoes! A Weapon Shop?! eine leichtherzige und gleichzeitig sehr komplexe Management-Simulation, die wir so auf der Konsole noch nicht gesehen haben.

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