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Hyrule Warriors: Definitive Edition im Test - XXL-Schlachtplatte zum Mitnehmen

Nach Wii U und 3DS kommt Hyrule Warriors nun als Definitive Edition auch für Nintendo Switch. Sind in diesem Fall aller guten Dinge drei?

von Mirco Kämpfer,
23.05.2018 16:30 Uhr

Hyrule Warriors: Definitive Edition für Nintendo Switch im Test.Hyrule Warriors: Definitive Edition für Nintendo Switch im Test.

Der Strom an Portierungen älterer Spiele für die Nintendo Switch reißt nicht ab. Nachdem Hyrule Warriors bereits für Wii U und den 3DS erschien, bringt Nintendo das Actionstrategiespiel nun noch ein drittes Mal auf den Markt.

Hyrule Warriors: Definitive Edition soll auf der Switch das ultimative Komplettpaket liefern. Wir klären, was neu ist und ob sich der Kauf auch für Kenner der Originale lohnt.

Zelda x Musou - Das Spielprinzip

Wer von Hyrule Warriors noch nie etwas gehört hat, sollte hier kein echtes Zelda erwarten. Vielmehr handelt es sich um ein Spin-off im Stil von Dynasty Warriors.

Ihr knüppelt euch auf einem Schlachtfeld also durch Hunderte bis Tausende Gegner, um einzelne Punkte zu erobern, bestimmte Bossgegner zu besiegen oder Begleiter von A nach B zu eskortieren.

Massengefechte wie bei Dynasty Warriors: In Hyrule Warriors wird der Daumen wund.Massengefechte wie bei Dynasty Warriors: In Hyrule Warriors wird der Daumen wund.

Dieses Musou-Spielprinzip mag nicht jeder, die Monotonie der ständigen Massengefechte finden einige zum Einschlafen - zumal ihr stetig die gleichen Knöpfchen drückt.

Waschechte Zelda-Fans freuen sich in Hyrule Warriors aber auf 29 spielbare Charaktere wie Link, Sheik und Midna sowie auf bekannte Schauplätze, Items, Musikstücke und Soundeffekte aus der gesamten Seriengeschichte.

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So stürmt ihr unter anderem den Wassertempel, zerbröselt Barrikaden mit Bomben und teleportiert euch mit der Okarina der Zeit über die Karte. Das stimmige Zelda-Flair ist ein dickes Atmosphäre-Plus, was aber auch heißt, dass Musou-Fans ohne Vorliebe für Link und Co. eher nicht glücklich werden dürften.

Die großen Bossgegner sind besonders harte Brocken. Um sie zu besiegen, müssen wir ihre Schwachstelle entdecken.Die großen Bossgegner sind besonders harte Brocken. Um sie zu besiegen, müssen wir ihre Schwachstelle entdecken.

Inhaltlich & technisch die beste Version

Die Definitive Edition für Nintendo Switch beinhaltet alle Missionen, Maps und nachgeschobenen DLC-Pakete der Originalspiele, darunter auch den von der Wii U bekannten 2-Spieler Koopmodus im Splitscreen sowie die zusätzlichen Kapitel im Legenden-Modus und den Feenbegleiter-Modus der 3DS-Version.

Somit kommt die Switch-Variante auf einen beachtlichen Umfang und hat gleichzeitig den Handheld-Bonus, weil ihr jederzeit unterwegs ein paar Schlachten austragen könnt.

Jede Mission kann im Splitscreen mit einem zweiten Spieler gezockt werden. Dabei werden zwei Controller oder je zwei Joy-Con-Paare vorausgesetzt.Jede Mission kann im Splitscreen mit einem zweiten Spieler gezockt werden. Dabei werden zwei Controller oder je zwei Joy-Con-Paare vorausgesetzt.

Auch technisch haben die Entwickler ein paar Anpassungen vorgenommen. Hyrule Warriors sieht sowohl im TV-Modus mit 1080p als auch im mobilen Betrieb bei 720p sehr schick aus, obwohl die Kulissen wie in Musou-Spielen üblich eher karg ausfallen.

Wegen der hohen Gegneranzahl hat das Spiel des Öfteren seine Schwierigkeiten, die Bildrate von maximal 60 Frames (TV-Modus) zu halten. Immer wieder trüben merkliche Slowdowns das Geschehen, wobei die schicken Spezialeffekte zum Teil darüber hinwegtrösten.

Es macht Laune, die zahlreichen Waffen auszuprobieren. Hier grillt Link die Kobolde mit dem Feuerstab.Es macht Laune, die zahlreichen Waffen auszuprobieren. Hier grillt Link die Kobolde mit dem Feuerstab.

Umso bedauerlicher, dass Hyrule Warriors im Gegensatz zu Fire Emblem Warriors keine unterschiedlichen Grafikmodi für höhere Auflösung oder bessere Performance bietet. Im direkten Vergleich wirkt es daher etwas weniger poliert als die Konkurrenz.

Amiibo-Support
Hyrule Warriors: Definitive Edition unterstützt Amiibos. Scannt ihr beispielsweise einen beliebigen Link- oder den Wolf Link-Amiibo, erhaltet ihr im Spiel die Spinner-Waffe. Andere Figürchen wie Zelda und Sheik hingegen gewähren euch eine Waffe der Drei-Sterne-Kategorie oder höherwertiger. Alle restlichen Amiibo, die nichts mit der Zelda-Serie zu tun haben, bringen euch immerhin noch ein paar Rubine, Craftingmaterialien oder niedrigrangige Waffen ein.

Nur eine Neuerung

Trotzdem lassen die Entwickler Potenzial auf dem Schlachtfeld liegen. Der HD Rumble der Joy-Con wird zwar unterstützt, der Touchscreen der Switch hingegen nicht. Auch eine Bewegungssteuerung sucht ihr vergeblich. Außerdem nerven nach wie vor die unterbelichtete Begleiter-KI, die teils einfach nicht weiterlaufen will, sowie die oftmals zickige Kamera.

Hyrule Warriors bietet insgesamt 29 Charaktere, einige davon müssen wir erst freischalten.Hyrule Warriors bietet insgesamt 29 Charaktere, einige davon müssen wir erst freischalten.

Zudem wurde auf eine neue Vertonung verzichtet. Ihr müsst also abermals mit englischen Zwischensequenzen und zahlreichen Sprechblasen ohne Sprachausgabe vorliebnehmen.

"Und was ist jetzt neu?" werden sich vor allem Kenner fragen. Tatsächlich bietet die Definitive Edition lediglich zwei neue "Breath of the Wild"-Kostüme für Link und Zelda.

Wenn ihr also bereits eine der beiden Versionen gespielt habt, sind die Kostüme sicher nicht genug, um eine erneute Ausgabe von 60 Euro zu rechtfertigen. An wem dieser spannende Genremix aber bislang vorbei gegangen ist, der sollte mal ein Auge drauf werfen - egal ob Einsteiger oder Musou-Profi.

Diese beiden Kostüme sind die einzigen wirklich neuen Inhalte der Definitive Edition von Hyrule Warriors.Diese beiden Kostüme sind die einzigen wirklich neuen Inhalte der Definitive Edition von Hyrule Warriors.

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