007 First Light kommt in Kritiken gut weg und verkauft sich hervorragend, das neue James Bond-Spiel ist ein voller Erfolg. Auch ich habe First Light mittlerweile durchgespielt und wurde fast über die gesamte Spielzeit hervorragend unterhalten.
Nie zuvor hat es ein Titel geschafft, so nah an einem spielbaren Bondfilm zu sein – allein dafür ziehe ich meinen Hut vor IO Interactive!
Dass ich so viel Spaß hatte, liegt zu einem nicht unerheblichen Teil an den Kämpfen im Spiel. Ich meine aber nicht die Schießereien, – die finde ich wegen Munitionsmangel und etwas hakeliger Steuerung nur okay – sondern die Faustkämpfe.
Bond kloppt sich nämlich regelmäßig mit bösen Schergen, muss rechtzeitig ausweichen, blocken oder kontern, kann Feinde aber auch packen und herumschubsen. Und das funktioniert selbst mit mehreren Gegnern um sich herum so fluffig und unkompliziert, dass ich mich fast an das Freeflow-System in den Batman: Arkham-Spielen erinnert fühle.
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Das neue Bond-Girl und ganz viel Action: Der Launch-Trailer zu 007 First Light
Ein Hoch auf die reaktiven Umgebungen!
Dass die Kämpfe in 007 First Light aber auch unglaublich befriedigend sind, liegt nicht an Bonds Fäusten oder der famosen Spielbarkeit. Sondern an der wunderbaren Reaktivität der Umgebungen!
Das Spiel erkennt kontextsensitiv, wenn ich etwa in der Nähe einer Wand kämpfe. Packt Bond dann den Gegner, und schubst ihn in Richtung dieser Wand, donnert der Feind mit einer speziellen Animation dagegen, danach kann ich ihm die Birne mit einem weiteren Angriff nochmal dagegen hauen.
Und die Umgebungen bleiben dabei nicht starr, sondern reagieren. Bilder fallen von Wänden, Scheiben zerbersten, Objekte fliegen durch die Gegend.
Dieser Clip von X/Twitter demonstriert wunderbar, was ich meine:
Link zum Twitter-Inhalt
Beim Kampf auf einer Nachtclub-Toilette kann ich meinen Feind sogar die Pissoirs schmecken lassen bzw. die Urinale zerdeppern.
Dementsprechend mitgenommen sehen die Areale nach einem Kampf dann auch aus – und ich hab ein fettes Grinsen im Gesicht.
Auch eine Tasse kann eine Waffe sein
Aber die Umgebungen sind nicht nur reaktiv, sondern auch interaktiv. Ich kann Gegner beispielsweise in Abgründe bzw. ins Wasser werfen oder herumliegende Objekte wie Tassen nehmen und den Feinden ins Gesicht pfeffern. Durch all diese Elemente fühlen sich die Kämpfe für mich nicht nur sehr filmähnlich choreographiert, sondern auch sehr intensiv und glaubwürdig an.
Die Levels sind dementsprechend nicht nur leblose Kulissen, sondern werden in die Kämpfe einbezogen und reagieren auf sie, was die oft zitierte Immersion für mich bei 007 First Light wesentlich größer macht als in vielen anderen Spielen.
Natürlich ist das neue Bond-Spiel nicht das einzige mit diesen Effekten – Sleeping Dogs und Sifu haben die beispielsweise auch.
Aber First Light hat mir einmal mehr gezeigt, wie viel atmosphärischer und cooler Prügeleien sein können, wenn sie sich nicht nur auf die Mechanik beschränken, sondern die Umgebungen mit einbeziehen.
Wie seht ihr das: Sind euch die reaktiven Umgebungen in 007 First Light aufgefallen bzw. habt ihr die Kämpfe darin auch so sehr genossen wie ich?
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