Ben Starr dürfte für die meisten von uns als ziemlich guter (Voice) Actor gelten, insbesondere bekannt für seine Rollen als Clive Rosfield in Final Fantasy 16 und Verso in Clair Obscur: Expedition 33. Er selbst übt sich aber häufig in Bescheidenheit.
In einem Interview hat Starr jetzt verraten, dass er sich für die Rolle als Bond in 007: First Light beworben hatte, und die Eigenbewertung seiner Leistung fällt auch hier ganz schön "bescheiden" aus. Hier seht ihr noch mal Patrick Gibson als aufstrebenden Geheimagenten:
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James Bond: In 007 First Light muss sich der junge Geheimagent seinen 00-Status erst verdienen
Als Ben Starr sich für die Bond-Rolle beworben hat, hatte er noch ein ganz anderes Standing
In einem Interview kommen Starr und VGC-Host Jordan Middler auf das neue 007-Spiel zu sprechen, und Letzter bemerkt: "Warum zur Hölle bist du eigentlich nicht dabei? Ich habe komplett erwartet, dass du irgendwann auftauchst."
Darauf verrät der Schauspieler, dass er tatsächlich eine Bewerbung für die Rolle als Bond eingereicht habe. Dass er die allerdings nicht bekommen hat, hält er für vollkommen gerechtfertigt:
Ich hätte sie [die Rolle] niemals bekommen. Ich war furchtbar.
Ganz so schlimm kann es aber nicht gewesen sein. Nachdem er eine Aufnahme eingeschickt hatte, wurde er nämlich immerhin zu einem Treffen mit IO Interactive und Eon Productions eingeladen.
Das Problem dabei war aber, dass Starr noch nicht die großen Erfolge vorzuweisen hatte, die ihm heute ein ganz anderes Standing verleihen. Das Ganze liegt nämlich schon viele Jahre zurück und der Schauspieler arbeitete damals noch an Final Fantasy 16, durfte aber leider gar nichts davon verraten.
Daher geht er davon aus, dass er für das Team einfach nur irgendein junger Schauspieler gewesen sei, der Videospiele mag. Natürlich wusste er zu diesem Zeitpunkt auch selbst noch nicht, wie gut seine Arbeit im finalen Produkt ankommen würde.
Daher sei er unter dem Druck einfach eingebrochen und habe nicht liefern können, was sich das Team vorgestellt habe.
Wir gehen stark davon aus, dass Starrs Performance nicht annähernd so "furchtbar" war, wie er selbst behauptet. Seine Kollegin Jennifer English, die den Game Award fürs beste Acting mit ihrer Rolle als Maelle in Clair Obscur abgeräumt hat, wird beispielsweise nicht müde, zu betonen, wie hilfreich Starr für sie war.
Aber letztendlich konnte Patrick Gibson einfach in der Rolle als junger Sprücheklopfer, der sich zum gefragten Agenten mausert, mehr punkten. Auch Ben Starr ist überzeugt, dass sein Kollege den Job voll und ganz verdient hat.
Er erklärt, dass er "verdammt glücklich" sei, dass er sich nicht mal nah herankam, sich die Rolle zu sichern, weil Gibson derart abgeliefert habe. Sollte Starr also tatsächlich in dem Moment "furchtbar" gewesen sein, so gibt er jetzt immerhin einen "guten Verlierer" ab.
Ganz unabhängig davon, wie die Audition lief: Hättet ihr euch Ben Starr als Bond vorstellen können? Vielleicht sogar besser als Gibson? Oder seid ihr ebenfalls froh, dass der die Rolle ergattert hat?
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