Nachdem Daniel Craig als Film-Bond zurückgetreten ist, gibt es noch immer keinen offiziellen Nachfolger. Videospielfans haben ihren neuen 007 dagegen schon gefunden. Der Hitman-Entwickler IO Interactive hat sich den Schauspieler Patrick Gibson geschnappt und mit ihm den britischen Geheimagenten endlich wieder auf Mission geschickt – ganze 14 Jahre nach seinem letzten großen Auftritt in einem Spiel.
Wie gut sich Gibson als neuer, junger Bond auf PS5, Xbox Series X/S und PC schlägt und ob IO mehr als “nur” Hitman kann, habe ich im Test des Action-Adventures 007 First Light für euch herausgefunden.
17:31
Dieses Spiel gehört ins Kino - 007 First Light ist Action in Bestform!
Wichtiger Hinweis zum Test: Da der Test-Key erst am vergangenen Freitag in mein Postfach geflattert ist, handelt es sich hier um einen vorläufigen Test mit Wertungstendenz nach gespielten 18 Stunden. Die finale Wertung wird nachgereicht und entsprechende Absätze ergänzt, sobald ich auch die finale Mission erlebt habe.
Ein würdiger, neuer Bond
Selbst wer kein 007-Fan ist, hat bei dem Namen James Bond wohl sofort ein Bild vor Augen: ein charmanter Draufgänger, Frauenliebhaber, PS-Junkie, Gadget-Profi und natürlich darf der berühmte Martini nicht fehlen – aber geschüttelt, nicht gerührt.
Egal ob Sean Connery, Pierce Brosnan oder Roger Moore, sie alle verkörperten schon den typischen Bond-Charme. Patrick Gibson verkörpert den Geheimagenten zwar “nur” in digitaler Form, holt aus dieser Performance aber das Beste heraus. Er klopft genauso einen Spruch nach dem anderen, verweigert Befehle und trotz allem kann man ihm nie böse sein.
Positiv hervorheben möchte ich da seine hervorragende englische Synchronisation, die zusammen mit den natürlich geschriebenen Dialogen stark zur mitreißenden Inszenierung beiträgt. Die Gespräche sind grundsätzlich auf einem hohen Level, wodurch es selbst Spaß macht, NPCs zu lauschen. Allerdings gibt es keine deutsche Sprachausgabe, sondern lediglich deutsche Untertitel, was speziell bei einer so großen Lizenz enttäuscht.
Spektakel mit Twists und Herz
In der Story von 007 First Light wird der junge Soldat James Bond durch einen Zwischenfall auf Island eher zufällig in das neu aufgesetzte 00-Ausbildungsprogramm des britischen Geheimdienstes MI6 aufgenommen. Während er dabei ist, sich als Quereinsteiger zu behaupten, taucht eine verschollene MI6-Persönlichkeit wieder auf. Das wirft unangenehme Fragen nach sich und führt zu einer Mission, die gehörig schief geht. Zum Missfallen des MI6 will Bond die Sache nicht auf sich ruhen lassen und rutscht so immer tiefere in eine Verschwörung, die vor allem das Thema KI in den Mittelpunkt rückt.
Die Story bietet viel Platz für actionreiche und unterhaltsame Bond-Momente, bei denen eskalierende Prügeleien und Explosionen zur Tagesordnung gehören.
Es warten aber auch ruhige, ernste und traurige Momente auf euch, die nicht nur Bond, sondern auch mich emotional getroffen haben.
Dass das so gut funktioniert, liegt vor allem daran, dass sich First Light bei seinen Charakteren die nötige Zeit nimmt. Ich kann etwa durch optionale Dialoge und Entscheidungen (die aber nichts beeinflussen) mit wichtigen Figuren interagieren. Am Ende lerne ich sie so besser kennen und habe beispielsweise Bonds Mitbewohner*innen richtig lieb gewonnen.
Dazu kommen so einige Twists, die mich überrascht haben. Oder um Bonds Ausbilder Greenway mit einer wichtigen Spionageregel zu zitieren: “Tue immer das Unerwartete.” In diesem Fall hat das wunderbar funktioniert und mich bei der Stange gehalten.
Zwischen Hitman-Freiheit und cineastischer Action
Dass sich IO stark an den Filmen orientiert hat, wird nicht nur durch Cutscenes deutlich. Es gibt zwischen den Feuergefechten, Verfolgungsjagten und Schlägereien auch waghalsige Momente wie der freie Fall aus einem Flugzeug – Uncharted lässt schön grüßen. Wenn dann auch noch das bekannte Bond-Theme ertönt, hat das einen ganz besonderen Flair.
Das Tutorial im Ausbildungscamp, das die immer gleichen Übungen umfasst und wie eine Zusammenfassung aus einem Film aufgebaut ist, mag etwas langweilig klingen. Tatsächlich funktioniert das durch den schnellen Aufbau aber richtig gut. Zusammen mit einigen linearen Missionen wird die Story so gut und oft mit gescripteten Highlights vorangetrieben.
Um für Abwechslung zu sorgen, haben die Entwickler*innen auch viele Missionen mit offenen und größeren Arealen eingebaut.
Bei denen beweist IO mal wieder seine Stärke: wunderschöne, sehr detaillierte und vertikal gestaltete Gebiete mit großen Menschenmengen. Schon in den Hitman-Spielen waren die Level echte Highlights. Das trägt stark zur Immersion bei und hat mich zwischendurch dazu veranlasst, einfach mal innezuhalten und die Atmosphäre zu genießen.
Die offenen Missionen spielen sich ähnlich wie die der Hitman: World of Assassination-Teile von IO. Zu Beginn reise ich mit Bond etwa in die Slowakei, um in einem großen Nobelhotel ein Schachturnier zu infiltrieren.
Bei diesen “Hitman-Light-Missionen” habe ich ein klares Ziel, aber mehrere Möglichkeiten, es zu erreichen. Klaue ich die Keycard, suche ich einen Lüftungsschlitz oder klettere ich das Rohr hoch? Mogel ich mich mit einem Tablett als Kellner an der Security vorbei? Bluffe ich erfolgreich im kurzen Gespräch mit der Security oder riskiere ich durch eine direkte Konfrontation Ärger?
Denn manchmal kann Bond sich auch Zutritt verschaffen, indem er seinem Gegenüber gekonnt eine Lüge auftischt. Das kostet aber genauso wie das Anlocken und Konfrontieren Instinkt, den ich nur durch das Erledigen von Gegnern wieder auflade. Allerdings kann ihn sein Charme auch mal Probleme bereiten, wenn er etwa im Nachtclub eine Frau zu viel anflirtet.
Es liegt in solchen Fällen an mir, wie ich vorgehe, wobei ich Möglichkeiten meist erst durch das Belauschen von Personen erfahre, was wiederum das gründliche Erkunden der Areale belohnt.
Abseits davon gibt es neben Sammelobjekten wie Postkarten und Andenken mit ein paar Randnotizen aber nichts Wichtiges zu entdecken oder dadurch freizuschalten. Das Ziel ist eben das Ziel.
Im Vergleich zu Hitman bietet 007 First Light daher auch nur ein paar wenige Wege und geskriptete Verkleidungsmöglichkeiten, um Gegner zu täuschen. Bond verlässt sich eher auf seinen Charme und Gadgets (dazu gleich mehr) statt auf unterschiedliche Outfits, die er wie in Hitman jederzeit wechseln kann. Das ist aber gut, um den Fokus auf der Story zu halten und sich trotzdem als Geheimagent etwas freier austoben zu können.
Am Gaspedal darf sich der angehende 007 natürlich auch austoben. Kein Bond kommt ohne schnelle Flitzer aus und Q bastelt in seinem MI6-Labor sicher nicht nur an Gadgets herum (dazu ebenfalls gleich mehr). Durch Bonds gelegentlichen Besuche bei Q darf ich nicht nur das eine oder andere Bond-Easter Egg entdecken, sondern auch auf Spritztouren mit besonderen Schlitten hoffen.
In First Light setzt sich Bond gleich mehrmals hinter das Steuer – mit Müllwagen, Jeeps und einem gelben Aston Martin DBS ist da für Abwechslung gesorgt. Das Fahrgefühl unterscheidet sich dabei merklich und funktioniert soweit gut für ein Action-Adventure. Immerhin sollte ein Müllwagen nicht so um die Kurve driften, wie ein schneller Schlitten. Ich hätte mir aber durchaus etwas mehr Zeit auf der Straße gewünscht – mit durchgedrücktem Gaspedal, versteht sich.
Coole Gadgets, die Bond (nicht) braucht
Die meiste Zeit erfindet Q aber für die Geheimagent*innen neue Gadgets. Neben der Q-Watch, die Bond immer trägt und mit der er elektronische Geräte wie Kameras hacken kann, gibt es beispielsweise noch ein Laser-Armband, um Gegner zu blenden oder Schlösser zu knacken. Das Rauchkugeln-Feuerzeug enthält, naja, Mini-Rauchgranaten und mit dem Smartphone kann ich krankmachende Pfeile verschießen, damit die getroffene Person schnell zur Toilette rennt.
Ich will euch hier aber gar nicht alle Gadgets vorwegnehmen, denn Q zaubert sogar noch zum Ende hin neue Spielzeuge aus seinem Laborkittel, was immer wieder eine tolle Überraschung ist.
So cool das aber auch klingt, habe ich am Ende die Hälfte der Gadgets nicht genutzt. Das liegt zum einen am Spielstil. Gehe ich lieber schleichend vor, nehme ich das Rauchkugeln-Feuerzeug oder das Dartpfeil-Smartphone mit. Will ich lieber mit dem Kopf durch die Wand, dann… ach, das findet ihr schön selbst heraus.
Zum anderen spielt es kaum eine Rolle, welche Gadgets ich mitnehme. Zumindest auf dem mittleren von drei Schwierigkeitsgraden fühlt sich der Einsatz von verschiedenen Gadgets eher optional als notwendig an.
Meist konnte ich einfach schleichend Gegner durch ein Geräusch anlocken, was wie Bluffs ebenfalls Instinkt verbraucht. Ein Takedown später erhielt ich etwas Instinkt zurück. Den Rest habe ich meist durch das Einschalten von Radios und Fernsehern mit der Q-Watch in die richtige Position gelockt und KO geschlagen.
Technische Geräte zu sabotieren kostet zwar Batterien, aber die liegen massenhaft in der Welt herum. Auch Chemikalien, die ich für manch andere Gadgets wie die Smartphone-Pfeile brauche, gibt es wie Sand am Meer. Die Q-Vision, die mir Feinde und manipulierbare Objekte hervorhebt, macht es mir zudem noch leichter, den Überblick zu behalten.
Experimente und strategisches Vorgehen sind durch die Fülle an Batterien, Chemikalien und Instinktpunkten also kaum nötig.
Mit der Q-Vision heben wir mögliche Interaktionen und Feinde hervor. So fällt es leichter, eine Wache zu locken und etwas auf sie drauffallen zu lassen, während Bond sicher im Gras kauert.
Spaß hatte ich damit aber trotzdem. Ich hätte eine Wache zum Beispiel einfach schnell umhauen können, aber sie bewusst unter eine hängende Kiste zu locken und diese dann auf sie drauf fallen zu lassen, fühlt sich noch einmal befriedigender an.
Ein klein bisschen Finetuning beim Balancing wäre aber trotzdem noch gut. Ansonsten verspricht noch der schwerste Schwierigkeitsgrad mehr Herausforderung und damit mehr Ressourcenmanagement und Taktik - diesen Teil werde ich noch nachtesten und ergänzen.
Lizenz zum Töten
Abseits der eher kleinen Kritikpunkte, ist es die Gegner-KI, bei der 007 First Light noch etwas nachbessern muss. Meist übersehen und überhören mich Feinde großzügig. Es kommt zwar vor, dass sich Wache 2 über den anhaltenden Lärm wundert, nachdem ich bereits Wache 1 durch einen Staubsauger angelockt und umgehauen habe (Gegner nach dem Takedown verstecken, das geht übrigens nicht), aber der ist dann auch ruckzuck im Land der Träume. Er weckt seinen Kollegen nicht auf und ruft auch nicht groß Verstärkung. Überspitzt gesagt muss ich also schon den Elefanten im Porzellanladen rauslassen, damit mal eine Horde angerannt kommt.
In dem Fall lasse ich erst einmal die Fäuste sprechen. Unser First Light-James Bond befindet sich noch in der 00-Ausbildung und hat daher nur die eingeschränkte Lizenz zum Töten. Sofern sein Leben nicht akut in Gefahr ist, weil Gegner die Waffen zücken, heißt es Prügeln statt Schießen. Das passt wunderbar zur Geschichte und verhindert, dass ich mich mühelos und moralisch fraglich durch alle Level baller und so die Immersion kaputtmache.
Wie für James Bond üblich, heißt es auch beim Nahkampf: improvisieren. 007 verprügelt nicht nur ordnungsgemäß seine Widersacher, sondern rammt sie einfach um, wirft Gegenstände nach ihnen oder nutzt die Umgebung anderweitig zu seinem Vorteil. So werden etwa Elektrokästen und Hammer gerne zweckentfremdet. Da rummst es schon mal ganz gut und am Ende hilft nur noch eine Renovierung.
Aber im Flow kann das schon einmal passieren, denn beispielsweise durch die kontextbasierte Belegung der R2-Taste heißt es automatisch “Gegner packen” oder “Gegenstand werfen”. Zusammen mit leichten und schweren Angriffen, möglichen (Gelb) und unmöglichen (Rot) Paraden, Ausweichreaktionen und Takedowns entwickelt sich so schnell ein chaotisches, aber spaßiges und actionreiches Handgemenge wie in Uncharted oder Batman.
Stärkere Gegner erfordern übrigens genaueres Timing bei den Angriffen, aber den Bogen hat man schnell raus.
Auch das Gunplay fühlt sich befriedigend an. Es mit Call of Duty zu vergleichen, wäre anmaßend, aber die Deckungsshooter-Mechanik tut ihren Dienst. Es gibt zahlreiche Waffen wie eine MP SB-10 und Walther PPK, aber eben auch Shotguns, Scharfschützengewehre und andere.
Je nach Situation kann ich maximal zwei mitführen und gegen herumliegende Waffen tauschen. Das Trefferfeedback ist wuchtig genug und je nach Gegnertyp muss ich erstmal die Panzerung zerstören. Leider kann Bond aber keine Granaten mit sich führen und werfen, die Gegner aber schon.
Eine coole Idee: Ich kann den Feinden gezielt die Waffe aus der Hand schießen oder sie mit einem Schuss ins Bein verwundet, um sie zu behindern. Und ist die Munition leer, schmeiße ich ihnen die Waffe einfach ins Gesicht und trete dann nach.
Auf “Normal” hält Bond im Feuergefecht relativ viel aus, auch wenn er etwas zu offen von A nach B rennt. Bei zu viel gegnerischer Feuerkraft ist dann aber doch mal Schluss und speziell in einem Levelabschnitt musste ich schleichen, andernfalls wäre die Mission schnell gescheitert.
Mit einer Waffe in der Hand kann der Agent viel ausrichten, aber ganz kopflos sollte ich ihn nicht ins Gefecht schicken. Im Zweifel hilft noch der Konzentrations-Modus, dank dem sich die Zeit verlangsamt, aber eben auch nur, sofern ich Instinkt dafür übrig habe. Da bei mir aber meist alles auch so gut verlief, habe ich die Funktion aber ständig vergessen.
Bei den Bosskämpfen musste ich dagegen etwas genauer überlegen. Es reicht nicht in den vollen Angriff zu gehen. Ich muss erst verstehen, wie ich sie ablenken oder schwächen kann, um dann gezielt zu agieren. Habe ich das Schema verstanden, zogen sich die Bosskämpfe aber nicht allzu lange hin. Sie sind vor allem eine tolle Abwechslung.
Allerdings kommt einer der Bosse leider viel zu kurz, da der Kampf weder aufwändig inszeniert noch herausfordern ist. Ein paar Knopfdrücke und er “verschwindet” durch die Cutscene fast schon mühelos. Hier hätte IO noch ein wenig mehr bieten können.
Schwierigkeitsgrade & Barrierefreiheit
007 First Light bietet drei Schwierigkeitsgrade: Story, Normal und Purist.
Je nach Stufe ändert sich Bonds Gesundheit, Stärke und die Verfügbarkeit von Ressourcen, was den strategischen Einsatz von Gadgets verändert. Auch wie schwer Gegner zu besiegen sind, wird angepasst.
Über “Zugänglichkeit” lassen sich einige grundlegende Barrierefreiheitsoptionen einstellen. Dazu zählt etwa das automatische Ausführen von Quick-Time-Events, Untertitel-Anpassungen und vorgefertigte Steuerungs-Layouts. Ich kann Tasten auch frei belegen, für mich funktioniert die Standard-Einstellung aber soweit sehr gut. Eine Auto-Aim-Zielhilfe gibt es dagegen leider nicht.
Geschüttelt, nicht geruckelt
Ich habe 007 First Light auf einer Standard-PS5 getestet. Darauf lief das Spiel fast komplett ohne technische Probleme.
Ich hatte im Performance-Modus (60 FPS) keinen einzigen Ruckler oder Absturz. Mir sind lediglich zwei Mal nachladende Texturen und unschönes Flimmern bei Vertäfelungen im Hotel (Slowakei) sowie auf den PC-Bildschirmen (MI6-Gebäude) untergekommen.
Kleine Bugs hatte ich keine, nur ein Quest-Bug im letzten Drittel, der sich aber durch das Laden des Checkpoints beheben ließ (kleiner Hinweis: hebt unbedingt die Keycard einer Person auf der Toilette auf).
First Light ist besonders in den Cutscenes ein schickes Spiel, macht bei den NPC-Animationen aber nicht die beste Figur. Die Filmkörnung sorgt für Kinofilm-Atmosphäre, kann aber auf Wunsch deaktiviert werden.
Die Auflösung hängt von der Konsole und dem gewählten Modus ab. Base-PS5 und Xbox Series X sind gleichauf, die Auflösung der Series S liegt jedoch niedriger, wohingegen die PS5 Pro im exklusiven Qualitätsmodus von PSSR 2 (Sonys KI-Upscaling-Technologie) profitiert (via playfront).
- Performance-Modus (PS5/XBX): 1080p mit 60 FPS
- Qualitätsmodus (PS5/XBX): 1440p mit 30 FPS
- Qualitätsmodus (nur PS5 Pro): 1440p auf 4K skaliert mit 60 FPS
Falls euch das Spiel auf dem PC interessiert: Kollege Paul hatte auf einem sehr leistungsstarken PC mit einer RTX 5080 in WQHD mit 80-100 FPS ein sehr flüssiges und fast fehlerfreies Spielerlebnis. Es fehlt allerdings noch das versprochene Path-Tracing zum Release. Die Steuerung mit Maus und Tastatur ist laut der GameStar deutlich komplizierter als mit dem Controller.
Den vollen PC-Test der GameStar lest ihr hier:
Taktische Simulation & Herausforderungen
Abseits der Story bietet 007 First Light auch noch den Modus “Taktische Simulation” (TacSim), mit dem ich Missionen wiederholen und Modifikatoren (z.B. Zeitlimits, Pazifismus) anpassen kann. Es gibt außerdem viele optionale Herausforderungen, um neue Outfits und Designs für Waffen und Gadgets freizuschalten. Für die finale Wertung werde ich mir diese Punkte noch einmal näher anschauen.
Wertung
- Wertungstendenz: 84-92
“IO Interactive beschert James Bond mit 007 First Light ein grandioses Gaming-Comeback, das sich der Vorlage würdig erweist.”
- Wendungsreiche Story mit perfektem Bond-Flair
- fantastischer Spielfluss
- motivierender Gameplay-Loop
- spaßiges Kampfsystem
- starkes Weltdesign
- läuft auf der Base-PS5 sehr rund
- sehr gute englische (hingegen keine deutsche) Vertonung
- verbesserungswürdige KI
- auf “Normal” sind Gadgets und Nahkampf zu mächtig
- ein Boss kommt spielerisch als auch story-technisch zu kurz
007 First Light erscheint am 27. Mai 2026 auf PS5, Xbox Series X/S und PC. Eine Version für Nintendo Switch 2 folgt im Sommer 2026.
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