Beliebter Anime aus 2013 hatte so viel Freiheit bei der deutschen Synchro, dass der Kölsch-Dialekt eingebaut wurde und so hört er sich in der Serie an

Laut einer Nebenfigur aus The Devil Is A Part-Timer haben die Menschen aus Kobe genau diesen Dialekt, wenn sie in erster Linie Deutsch sprechen würden.

In The Devil Is a Part-Timer wird Kölsch gesprochen. (© Satoshi Wagahara, Dengeki Daioh White Fox) In The Devil Is a Part-Timer wird Kölsch gesprochen. (© Satoshi Wagahara, Dengeki Daioh / White Fox)

Der Fantasy-Comedy-Anime “The Devil Is a Part-Timer” war zum Release 2013 für seine außergewöhnliche Prämisse sehr beliebt. Hier geht's nämlich um einen fliehenden Teufel, der in unserer Welt in einem Fast-Food-Restaurant arbeitet, um über die Runden zu kommen.

In Deutschland hat der Anime aber vor allem durch seine ungewöhnliche Synchro für Aufsehen gesorgt.

Der Supermarkt-Verkäufer war nicht die einzige ungewöhnliche Vertonung in der deutschen Fassung

Bereits zu Beginn dieses Jahres hatten wir die Anime-Serie und ihre deutsche Synchro in einem anderen Artikel aufgegriffen. 

Darin drehte sich alles um einen unwichtigen Nebencharakter und Supermarkt-Verkäufer, der im klischeehaften Jugend-Straßenjargon der damaligen Zeit spricht und viele Zuschauer*innen dadurch zum Lachen gebracht hat.

Genauere Einzelheiten und Ausschnitte von The Devil Is a Part-Timer findet ihr hier:

Der Street-Slang des Verkäufers ist jedoch kein Einzelfall und nicht das einzige Beispiel für die ungewöhnliche deutsche Synchro des Animes, denn auch der Kölsch-Dialekt ist in der Serie zu hören.

In Episode 4 trifft sich die Hauptprotagonistin Emilia nach den Strapazen der vorherigen Episoden endlich mit ihrer Arbeitskollegin zum Abendessen, das Rika sogar selbst gekocht hatte. 

Video starten

Während des Abendessens bekommt Rika einen Anruf von ihrer Mutter aus Kobe – und genau da kommt der plötzliche Wechsel in den kölschen Dialekt bei Rika. Geht es nach dem Anime, wird im japanischen Kobe Kölsch gesprochen. 

Wir haben euch zwei Beispiele aus der Episode mit kölschem Dialekt herausgesucht:

“Ne, kokolores, so dür war dat nit”

“Oma, mag ja au son Zeug wa?”

Den direkten Ausschnitt und weitere Passagen des plötzlichen Kölsch-Dialektes der Nebenfigur Rika aus der Episode könnt ihr im Youtube-Video von User Bumsky sehen:

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Verantwortliche Synchronfirma hat mit Absicht ausgerechnet diesen Dialekt eingebaut

Dass ausgerechnet der Kölsch-Dialekt eingebaut wurde, scheint kein Zufall zu sein. Die für Episode 4 und 7 verantwortliche deutsche Synchronfirma “Sparking Entertainment Audioproduktionen” hat nämlich ihren Sitz in Köln.

Bei Episode 4 hat sich die Firma also einen kleinen Scherz erlaubt und den Dialekt ihrer Stadt als Easter Egg eingebaut. 

Erinnert ihr euch noch an weitere ungewöhnliche und witzige deutsche Synchronfassungen von Anime-Serien und welche deutsche Synchro ist euer absoluter Favorit?


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