Kooperation von Xbox und PlayStation soll die Branche stärken, sagt Xbox-Chef

Die Zusammenarbeit von Microsoft und Sony helfe nicht nur den beiden Firmen, sondern der gesamten Branche, sagt Phil Spencer.

von Ann-Kathrin Kuhls,
01.08.2019 18:23 Uhr

PlayStation und Xbox vereinen ihre Kräfte zum Wohl der ganzen Branche, sagt Phil Spencer. PlayStation und Xbox vereinen ihre Kräfte zum Wohl der ganzen Branche, sagt Phil Spencer.

Dass Sony und Microsoft für die nächste Konsolengeneration im Cloud-Bereich ihr Wissen teilen, haben sie bereits bekannt gegeben. Die Kooperation der beiden helfe jedoch nicht nur PlayStation und Xbox. sondern der gesamten Branche, erklärte Xbox-Chef Phil Spencer in einem Interview mit Weekly Famitsu (via twinfinite).

Die Zusammenarbeit findet unter anderem in Sachen Spiele-Streaming statt. Gemeinsam wollen die beiden Googles Streaming-Service Stadia die Stirn bieten. Microsofts Azure-Streaming-Technologie soll dabei die Hauptrolle spielen.

Mit der Kooperation in diesem und anderen Gebieten sei jedoch nicht nur den beiden Firmen selbst geholfen. Die gesamte Branche profitiere davon, so Spencer, denn schließlich sei das Hauptziel der beiden das Wachstum der gesamten Spieleindustrie.

Es geht auch gemeinsam: Sony und Microsoft arbeiten in vielen Aspekten zusammen. Es geht auch gemeinsam: Sony und Microsoft arbeiten in vielen Aspekten zusammen.

Gar nicht mal so ungewöhnlich

Auch wenn die Beziehung erst ganz am Anfang stehen würde, erklärte er weiter, sei er bereits sehr zufrieden mit den Möglichkeiten. Die beiden Firmen hätten in den letzten zwanzig Jahren bereits auf unterschiedlichste Arten und Weisen zusammengearbeitet, weswegen ein Bündnis der beiden gar nicht so ungewöhnlich sei, wie es auf Außenstehende wirke.

Als Beispiel nennt er Minecraft, dass schon lange auf der PlayStation läuft, obwohl es eigentlich ein Xbox-Titel ist.

In welchen Bereichen die beiden Hardware-Giganten noch zusammenarbeiten wollen, haben sie noch nicht bekanntgegeben. Wir halten euch über etwaige Ankündigungen jedoch auf dem Laufenden.

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