LEGO-Fans ärgern sich über "Farbseuche" in Sets – dabei gibt es aber gute Gründe für die bunten Steine

Einige große Sets von LEGO vereint etwas, was Fans immer wieder stört: ihr Innenleben ist knallbunt und schrecklich anzusehen. Aber die scheinbar willkürliche Wahl der Steine hat tatsächlich mehrere plausible Gründe.

Die sogenannte Farbseuche wird oft kritisiert, doch es gibt gute Gründe für bunte Steine in LEGO-Sets. Die sogenannte "Farbseuche" wird oft kritisiert, doch es gibt gute Gründe für bunte Steine in LEGO-Sets.

Wer kennt es nicht? Ihr habt ein großes Set von Star Wars oder LEGO Technic gekauft und das erste, was euch in die Augen springt, sind bunte Steine und andere absurde Teile, die ihr für das Innere eures Projektes benötigt. Ein Bastler wollte deshalb auf Reddit wissen, weshalb das Phänomen trotz Unmut vieler Fans bei LEGO weiterhin besteht - prompt antwortete die Community mit vielen Erklärungen.

Die "hässlichen" LEGO-Steine bieten einige Vorteile

Auf die Frage hin antwortet der Reddit-User walubeegees mit drei plausiblen Gründen:

  • LEGO leert so seine überschüssigen Lagerbestände
  • Schritte in Anleitungen werden so deutlicher gestaltet
  • Die Steine bieten mehr Vielfalt für MOC-Hersteller (engl. My Own Creation)

Mit über 5000 Upvotes scheinen viele Fans der Aufzählung zuzustimmen.

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Während den ersten aufgezählten Grund nur LEGO bestätigen kann, sind Punkt zwei und drei aber durchaus plausibel.

Große Sets mit mehreren tausend Teilen können beim voranschreitenden Bau schnell unübersichtlich werden. Bunte Steine dienen dann als Referenzpunkte, um schnell zu wissen, in welchem Schritt man sich befindet. Die Sets werden so auch für Neulinge zugänglicher. 

Was die Vielfalt für MOC-Hersteller angeht, so wäre das ein toller Grund als Bonus. Oft werden Sets, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, in ihre Einzelteile zerlegt. Enthusiasten nutzen diese Teile dann und bauen so ihre eigenen Sets ohne Pläne. Da kann eine vielfältige Steinwahl diesen Fans zugute kommen.

Als kleiner Fun-Fact: Für das Designer-Team von Star Wars gab es bei LEGO sogar eine kleine Challenge. Wenn man in einem neuen Set einen pinken Stein verstecken konnte, erhielt die Mitarbeiter*in dafür einen pinken Kuchen. Man könnte es als kleines Easter Egg ansehen, das bis heute in einigen Sets fortbesteht.

Immerhin macht der Farbsalat nun etwas mehr Sinn und wenn ihr das nächste Mal vor dem Bau eures riesigen Titanic-Sets sitzt, werdet ihr sicher froh sein, dass sich neben den schwarzen und roten Steinen auch andere Farben befinden. 

Stört es euch, wenn ihr viele bunte Steine in LEGO-Sets verbauen müsst oder helfen euch die vielen Farben vielmehr beim Bau?


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