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Fazit: Maid of Sker im Test: Horror-Highlight trotz Horror-Gameplay?

Fazit der Redaktion

@the_whispering

Horrorspiele, die von der Folklore eines Landes erzählen, faszinieren mich. Sie sind wie ein Einblick in tief verwurzelte Ängste aus dem Herzen einer Kultur, die selbst heute im modernen Zeitalter in den Menschen zu schlummern scheinen. Man erfährt ein wenig über den Glauben, die Traumata und die Historie einer Gesellschaft - und gruselt sich vielleicht sogar ein wenig mehr als sonst. Denn der Umgang, die Gepflogenheiten und die Sprache wirken besonders durch die Verlagerung in die weite Vergangenheit fremd.

Nun ist Wales im Vergleich zu, sagen wir Indonesien, nicht weit weg, und doch wirkt die Welt selbst auf mich als Europäer äußerst andersartig. Daraus schöpft Maid of Sker seine größte Stärke. Die Gothic-Atmosphäre wird mit großer Sorgfalt aufgebaut, und der Horror kommt langsam, an den richtigen Stellen und deftig. Allein der Sirenengesang hat mich eine ganze Zeit lang verfolgt - lange, nachdem der Bildschirm ausgeschaltet war.

Das stellt den Horrorfan in mir trotz einiger Schwächen zufrieden. Andere Spieler werden aber die schwammige Grafik und die auf Dauer eintönige Schleicherei weniger wohlwollend abnicken. Hier hätte mir sogar besser gefallen, wenn Wales Interactive auf diese Actionelemente verzichtet und sich voll auf die Erkundung konzentriert hätte.

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