Gerade kompetitive Online-Shooter kämpfen regelmäßig mit Cheatern, Exploits und instabiler Technik zum Start. Bungie will dieses Problem bei Marathon offenbar von Anfang an aggressiv angehen und hat in einem ausführlichen Blogpost die geplanten Sicherheits- und Netzwerkfunktionen vorgestellt.
Dedizierte Server und "Fog of War" gegen Wallhacks
Im Zentrum steht ein vollständig serverautoritatives System für Kampf- und Beuteaktionen. Das bedeutet, dass der Server verbindlich entscheidet, was passiert. Verdächtige Abweichungen werden korrigiert, ohne andere Spieler zu beeinträchtigen. Gleichzeitig sollen clientseitige Vorhersage- und Rückspulfunktionen dafür sorgen, dass sich Schüsse und Bewegungen trotzdem direkt und reaktionsschnell anfühlen.
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Marathon könnt ihr schon bald kostenlos testen
Laut Bungie verfolgen die Server zudem "jede Kugel bis zu ihrem Ziel" – selbst bei hohem Paketverlust. Technisch soll so verhindert werden, dass Treffer durch Verbindungsprobleme verloren gehen.
Gegen klassische Wallhacks setzt Marathon unter anderem auf ein "Fog of War"-System. Spieler-Clients erhalten nur Informationen über relevante Kartenbereiche. Die Position anderer Spieler oder wichtiger Objekte soll so möglichst lange verborgen bleiben. Vollständigen Schutz garantiert das nicht, ist aber Teil eines neu aufgebauten Sicherheits-Stacks, der mit der Anti-Cheat-Lösung BattlEye kombiniert wird.
Reconnect-Funktion und Schutz der Ausrüstung
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Auch Verbindungsabbrüche will Bungie abfedern. Wer während eines Einsatzes die Verbindung verliert, kann sich wieder einloggen und die Runde fortsetzen. Sollte die Wiederherstellung wegen Server- oder Infrastrukturproblemen scheitern, will Bungie versuchen, betroffenen Spielern zumindest ihre Startausrüstung zurückzugeben.
Gerade in einem Extraction-Shooter, in dem Ausrüstung direkt mit Risiko verbunden ist, dürfte diese Funktion entscheidend sein.
Permanente Sperren für Cheater
Der vielleicht deutlichste Punkt ist die Sanktionspolitik: Wer beim Cheaten erwischt wird, soll dauerhaft von Marathon ausgeschlossen werden. Keine temporären Banns, keine zweite Chance.
Gleichzeitig räumt Bungie ein, dass vollständige Produktsicherheit nie garantiert werden kann. Man wolle jedoch kontinuierlich in Infrastruktur und Schutzmechanismen investieren.
Ob das System zum Start tatsächlich so robust funktioniert wie angekündigt, wird sich erst im Live-Betrieb zeigen.
Wie steht ihr zum Thema Cheaten? Drei Strikes oder direkt kompletter Bann?
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