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Seite 2: Mass Effect 2 im Test - Die Ankunft-DLC im Test

Die Spielablauf: So monoton wie das Testbild

Wir kämpfen gemeinsam mit Kenson. Wir kämpfen gemeinsam mit Kenson.

In Die Ankunft kämpfen wir uns grundsätzlich im Alleingang durch die Gegnerschar, also ohne Gruppe (Geheimmission, schon klar) Das ist ausgesprochen schade, denn die Kommentare der Mitstreiter trugen in Mass Effect 2 viel zur dichten Atmosphäre bei.

Ganz zu schweigen davon, dass die Kämpfe mangels Gruppe weit weniger unterhaltsam sind, schließlich fallen die Begleiterbefehle und -talente weg. Lediglich in einer kurzen Passage kämpfen wir Seite an Seite mit Amanda Kenson, die wir immerhin ein bisschen herumkommandieren dürfen.

Außerdem fehlen Bosskämpfe, selbst beim Showdown müssen wir nur Schalter drücken und Horden von Standardfeinden umpusten. So verkommt Die Ankunft über weite Strecken zur stupiden Ballerei, die in etwa so spannend ausfällt wie das ZDF-Nachtprogramm.

Ja, da wäre mehr Abwechslung drin gewesen. Zumal der letzte DLC weder Rätsel noch unterhaltsame Dialoge bietet. Abgesehen von längeren Wortwechseln in der Mitte und ganz am Ende lässt Commander Sheppard fast durchgehend die Waffe sprechen.

Dialoge sind in Die Ankunft Mangelware. Dialoge sind in Die Ankunft Mangelware.

Auch mit spielerischen Neuerungen geizt Die Ankunft. Am originellsten ist ein knapp dreiminütiger Abschnitt, in dem wir statt Sheppard einen Wachroboter lenken und andere Blechbüchsen verschrotten.

Ansonsten heißt es schießen, laufen, schießen, laufen. Unterbrochen wird diese Monotonie nur von einer Handvoll Zwischensequenzen, keine davon hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Nicht einmal tolle Belohnungen wirft Die Ankunft ab. Am Ende schalten wir lediglich zwei neue Forschungsprojekte frei, eines erhöht unsere Medigel-Kapazität, das zweite unsere maximalen Gesundheitspunkte – Wahnsinn. Frische Waffen und Rüstungen? Fehlanzeige.

Fazit

Michael Graf: Okay, Die Ankunft ist billig, 5 Euro sind nicht die Welt. Trotzdem kann ich diesen lieblosen Download-Krümel niemandem empfehlen, denn er ignoriert konsequent alle Stärken von Mass Effect 2. Keine Begleiter, kaum Handlung, witzlose Moral-Entscheidungen – mir ist unbegreiflich, wie Bioware einen derart uninspirierten Schlusspunkt hinter sein grandioses Sternenspiel setzen kann.

Nach der schönen Shadow-Broker-Episode hatte ich eine spektakuläre Krönung erwartet, nicht diesen Baller-Schmumpf. Na ja, vielleicht sind die Storyschreiber grade im Urlaub. Und die Quest-Autoren. Und die Leveldesigner. Vielleicht arbeiten die auch alle fleißig an Mass Effect 3, auf das ich natürlich immer noch heißer bin als eine Supernova. Also: Die Ankunft ist abgehakt, es kann nur besser werden.

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