Nein, Microsoft kauft Square Enix nicht - Final Fantasy-Macher dementieren Gerücht

Gerüchten nach stand eine Übernahme von Square Enix ins Haus. Zu den Interessenten soll auch Microsoft gezählt haben. Square Enix dementierte das alles nun in einem Statement.

von Jasmin Beverungen,
16.04.2021 11:33 Uhr

Stehen Final Fantasy und Co. bald unter der Schirmherrschaft von Microsoft? Stehen Final Fantasy und Co. bald unter der Schirmherrschaft von Microsoft?

Update vom 16. April um 11:33 Uhr Uhr: Nachdem im Netz die Gerüchte um eine mögliche Übernahme von Square Enix kursierten, meldete sich Square Enix in einer Stellungnahme zu Wort. Darin dementierte das Unternehmen die Absicht des Verkaufs sowie mögliche Angebote:

"Bloomberg hat heute berichtet, dass mehrere Käufer Interesse an der Übernahme von Square Enix haben. Dieser Bericht basiert jedoch nicht auf einer Ankündigung von SQUARE ENIX HOLDINGS CO., LTD. Wir erwägen nicht, das Unternehmen oder einen Teil seines Geschäfts zu verkaufen, und wir haben auch kein Angebot von Dritten erhalten, das Unternehmen oder einen Teil des Geschäfts zu erwerben."

Originalmeldung vom 16. April um 11:16 Uhr: Die Microsoft-Familie wird in letzter Zeit stetig erweitert. Zuletzt erregte das Unternehmen dadurch Aufsehen, dass es für unglaubliche 7,5 Milliarden US-Dollar ZeniMax Media und damit auch Bethesda kaufte. Wie es scheint, ist der nächste Mega-Deal vielleicht gar nicht so weit entfernt.

Square Enix steht zum Verkauf

Wie Bloomberg Japan berichtet, soll Square Enix verkauft werden. Mehrere Interessenten sollen sich bereits gemeldet und dem Unternehmen ein Angebot unterbreitet haben. Laut Xbox-Insider Shpeshal Ed, der wahrlich kein Unbekannter ist, soll auch Microsoft Interesse daran zeigen, Square Enix zu kaufen:

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Allerdings ist es bislang unklar, ob es dabei um den gesamten Square Enix-Konzern oder nur den Gaming-Sektor geht. Neben Videospielen zeichnet sich das Unternehmen beispielsweise auch für Arcade-Spiele oder Manga aus, an welchen Microsoft eher weniger Interesse haben dürfte.

Das digitale Unterhaltungsgeschäft macht allerdings den Großteil des Umsatzes des riesigen Konzerns aus. Am Ende des Geschäftsjahres machten Videospiele rund 72 % des Gesamtumsatzes aus. Der Mobile-Sektor spielt dabei keine so große Rolle, da sich sein Wachstum derzeit sogar verlangsamt. Aktuell hat Square Enix ein Vermögen von 1,3 Milliarden Dollar.

Wie wahrscheinlich ist der Deal?

Wie zuverlässig ist die Quelle? Shpeshal Ed hat in der Vergangenheit bereits einige interne Informationen wie der Integration von Final Fantasy 7 Remake als PS Plus-Spiel im März 2021 ausgeplaudert. Demnach könnte es tatsächlich stimmen, dass Microsoft an einem Square Enix-Kauf interessiert ist.

Allerdings bleibt die Frage, ob sich ein traditionsbewusstes Unternehmen wie Square Enix Holdings an ein Unternehmen außerhalb Japans verkaufen würde. Geht es allerdings rein um die Videospielsparte von Square Enix, könnte Microsoft als potentieller Käufer wieder in Betracht gezogen werden.

Zudem war Square Enix in jüngster Vergangenheit eher auf Sony fixiert, die Shpeshal Ed nach ebenfalls als potentielle Käufer in Frage kommen. Viele Titel wie Final Fantasy 7 Remake sind bis heute nicht für Xbox erschienen und auch das kommende Forspoken wurde bislang nicht für Xbox-Konsolen angekündigt.

Was heißt das jetzt? Keines dieser Gerüchte wurde bislang bestätigt. Wie immer sollten wir also abwarten. Bis dahin könnt ihr das Portfolio von Square Enix genauer unter die Lupe nehmen und überprüfen, was potentielle Käufer erwarten könnte:

Die PS-Exklusivität bleibt

Obwohl die PS-Exklusivität von Final Fantasy 7 Remake bereits ausgelaufen ist, ist der Titel noch nicht für Xbox und PC angekündigt worden. Die Gründe dafür sind vielfältig, von der Corona-Pandemie bis hin zu den Vorbereitungen des Yuffi-DLCs könnten viele Beweggründe dahinterstecken.

Was würdet ihr von dem Microsoft-Deal halten? Passt Square Enix ins Microsoft-Portfolio?

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