Nioh 3: Skills, Magie, Waffen-Management und mehr - mit diesen 8 Tipps meistert ihr den Start ins harte Soulslike

Nioh 3 kann euch gerade zu Spielbeginn mit den komplexen Systemen schnell überfordern. Mit unseren Tipps erkennt ihr das Wesentliche und erleichtert euch die Kämpfe.

Damit ihr euch beim Start leichter tut, haben wir ein paar gute Tipps für euch. Damit ihr euch beim Start leichter tut, haben wir ein paar gute Tipps für euch.

Nioh 3 macht es euch als Neuling nicht unbedingt leicht. Sogar wir als alte Hasen mussten uns bei den vielen Systemen und kleinteiligen Menüs erst einmal ordentlich einarbeiten. Zusätzlich setzt euch das Soulslike auch noch einige knackige Bosse vor die Nase.

Daher haben wir einige Tipps zusammengetragen, die euch helfen, wenn ihr euch schwertut – beziehungsweise: falls ihr euch fragt, was eigentlich gerade das Wesentliche ist.

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Erstellt im Charakter Editor zwei Varianten eurer Figur

Eine der großen Besonderheiten an Nioh ist, dass es zwei ganz unterschiedliche Kampfstile in einer Figur vereint. Auf Knopfdruck wechselt ihr zwischen dem klassischen Nioh-Samurai-Stil und dem neuen, wesentlich flotteren Ninja-Stil hin und her. Je nachdem, wie ihr die Einstellungen wählt (mehr dazu später), geht das im Kampf sogar automatisch bei Wuchtkonter-Paraden.

Im Charakter Editor könnt ihr für die Stile unterschiedliche Figuren erstellen – und wir empfehlen euch, gerade falls ihr ohne Helm-Anzeige spielt, zumindest ein wenig zu variieren. Mit unterschiedlichen Frisuren beispielsweise erkennt ihr im Kampfstress leichter, welchen Stil ihr gerade spielt. Natürlich spiegelt sich das auch in Ausrüstung und HUD-Details, trotzdem kann die optische Untertützung eine praktische Zusatzhilfe sein.

Beim Wuchtkonter müsst ihr nicht zwischen Ninja und Samurai wechseln

In den Kämpfen setzen Feinde einige besonders starke Attacken ein, die immer mit einem roten Leuchten angekündigt werden. Die können wir mit dem Wuchtkonter umlenken, was extrem mächtig ist, da wir dadurch nicht nur dem Schaden entgehen, sondern auch großen Haltungsschaden anrichten.

Zeitgleich wechseln wir dabei aber auch immer in die jeweils andere Form, werden also etwa vom Samurai zum Ninja, oder umgekehrt. Das könnt ihr allerdings auch umgehen, indem ihr in den Einstellungen unter "Steuerung" die Option "Wechsel von Stilwechsel und Wutbrecher" aktiviert.

Die sorgt dafür, dass ihr per normalen Tastendruck nur den Wuchtkonter auslöst, zum Wechsel der Klassen aber kurz gedrückt halten müsst. So entscheidet ihr gezielt, wann ihr den Spielstil anpasst.

Diese 4 Skills solltet ihr sofort freischalten

Ihr könnt in Nioh 3 extrem viele Fähigkeiten freischalten, aber unabhängig von eurer Spielweise legen wir euch vier davon besonders ans Herz, da sie eure Möglichkeiten im Kampf enorm erweitern:

  • "Ablenken" für den Samurai
  • "Hohe Haltung" für den Samurai
  • "Tiefe Haltung" für den Samurai
  • "Perfektes Ausweichen" für den Ninja

Warum die Perks besonders wertvoll sind, könnt ihr in folgendem Artikel nachlesen:

Rennt nicht sofort zur nächsten Hauptmission

Nach einer kurzen Einführung landet ihr auch schon in der offenen Spielwelt von Nioh 3. Ab dann könnt ihr euch entscheiden, ob ihr direkt in der Story voranschreiten oder vorher etwas erkunden wollt. Insbesondere am Anfang raten wir euch, nicht direkt zur nächsten Hauptquest zu rennen, denn dann steht ihr sehr schnell mit einem sehr niedrigen Level vor dem ersten großen Boss.

Wenn ihr also keine Hardcore-Herausforderung wollt, schaut euch die empfohlenen Levelbereiche in den Zonen an. Sagt die beispielsweise 19 und ihr seid Level 12, dann streunert noch etwas durch die Open World, bevor ihr die Geschichte fortsetzt. Erwartet ihr in der nächsten Hauptmission einen großen Boss, könnt ihr sogar noch ein paar Stufen auf die Zonenempfehlung aufschlagen.

Natürlich gibt euch das Level nur eine ungefähre Richtung vor, da die Power eures Charakters noch von vielen anderen Dingen, wie der Ausrüstung abhängt. Also grobe Orientierung funktioniert es aber ganz gut.

Ganz generell ist die Erkundung ein guter Weg, um den Schwierigkeitsgrad in Nioh 3 an eure Bedürfnisse anzupassen. Um so mehr Zeit ihr in der Spielwelt und mit optionalen Aufgaben verbringt, um so leichter wird es.

So nutzt ihr das Waffensystem sinnvoll

Im Laufe eurer Reise sammelt ihr extrem schnell Waffen und Rüstung an. Kaum habt ihr euch versehen, habt ihr dasselbe Katana fünfmal mit unterschiedlichen Seltensheitsstufen und Attributen. Es ist also nur logisch, regelmäßig Krempel loszuwerden. Das solltet ihr aber auch gleich auf die Weise tun, dank der ihr eure genutzten Waffen aufwerten könnt.

Erreicht ihr das Hub-Areal, dann trefft ihr dort die Schmiedin an. Bei ihr kommen immer wieder neue Möglichkeiten dazu. Die ersten beiden, die besonders wichtig sind, sind die folgenden:

  • Zerlegen: Dadurch gewinnt ihr Materialien
  • Seelenextration: Dadurch bekommt ihr Seelenerz, um eure Waffe mit "Seelenbild" zu verstärken, um ihre Angriffskraft zu steigern.

Denkt daran, dass ihr beim Händler auch Waffen verkaufen könnt. Beim Aufwerten geht euch sonst auch neben den Materialien schnell das Gold aus.

So mistet ihr aus: Wir empfehlen euch, von jedem Waffentyp, den ihr euch womöglich mal anschauen wollt, beziehungsweise von jedem Rüstungstyp nur die ein bis zwei stärksten zu behalten. Achtet dabei nicht nur auf den Angriff, sondern auch auf die Attribute.

Alles andere solltet ihr in regelmäßigen Abständen loswerden. Praktisch dabei: Ihr könnt Waffen sperren und dann alles andere auf einmal extrahieren, verkaufen oder zerlegen.

Unterschätzt die Onmyo-Magie nicht! Ihr könnt Gegner beispielsweise verlangsamen

Wenn ihr im Ninja- und Samuraistil erste Gegner mit Nahkampfwaffen schnetzelt, interessiert ihr euch womöglich erst mal gar nicht allzu sehr für die Onmyo-Magie. Tatsächlich kann die aber richtig nützlich sein, wenn ihr mal bei einem Boss so gar nicht weiterkommt.

Ihr bekommt unterschiedliche Magiefähigkeiten über die Seelenkerne, die ihr im Spiel findet. Rüstet ihr sie in der Onmyo-Kiste am Schrein auf der Yin-Position aus, könnt ihr sie an eine Taste auf dem D-Pad binden. Interessant sind beispielsweise Seelenkerne, die den Faultier-Talisman auf der Yin-Position mitbringen. Damit könnt ihr Gegner kurze Zeit ordentlich verlangsamen und das mehrmals.

Es gibt aber auch klassische Magieattacken oder Seelenkerne, die euch auf der Yin-Position Buffs oder Debuffs für Gegner bringen.

Damit ihr die stärkeren Zauber nutzen könnt, müsst ihr aber einige Punkte in den Magiewert investieren. Vernachlässigt diesen also nicht, falls ihr Magie nutzen wollt. Und absolviert unbedingt die Tutorials bei eurer Zaubermeisterin im Hub.

Auch die Beschwörungen können richtig nützlich sein

Auch die Yang-Position für Seelenkerne solltet ihr nicht unterschätzen. Ihr könnt hier unterschiedliche Gegner und freundliche Yokai beschwören, die euch kurze Zeit im Kampf unterstützen. Beispielsweise beschwören Sunekosuri-Seelenkerne die kleinen, kugelrunden Katzen-Yokai, die sich auf eure Feinde rollen und vor allem hohen Ki-Schaden verursachen. Helft ihr entsprechend mit, geht Gegnern ruckzuck die Puste aus.

Behaltet die unterschiedlichen Menüs im Blick

In Nioh verbringen wir viel Zeit in den Menüs, da es nicht nur das Level oder unsere Ausrüstung, sondern auch zahlreiche andere Vorteile, wie Segen, Titel und mehr zu managen gilt. Das kann – auch aufgrund der sehr verschachtelten Menüs – etwas nervtötend sein. Trotzdem solltet ihr zumindest regelmäßig schauen, ob ihr bessere Ausrüstung erbeutet habt und im Level aufsteigen könnt.

Andere Vorteile, wie Segen, Titel und Co. bringen nur kleine Verbesserungen, ihr könnt sie also auch in größeren Abständen durchgehen. Wenn ihr also keine Lust auf ausführliche Menü-Zeit habt, teilt sie euch ruhig etwas auf.

Habt ihr noch weitere gute Tipps? Was hat euch bei früheren Nioh-Teilen enorm geholfen?


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