One Piece-Schöpfer Eiichiro Oda "bedauert" ein Problem mit dem alten Anime und das Remake will es jetzt lösen

Der Schöpfer von One Piece fürchtet, dass der in die Jahre gekommene Anime neue Fans nicht mehr abholt. Genau das soll das Remake inspiritert haben.

So wie heute sah der One Piece-Anime nicht immer aus. (Bild: © Eiichiro Oda, Shueisha Toei Animation) So wie heute sah der One Piece-Anime nicht immer aus. (Bild: © Eiichiro Oda, Shueisha / Toei Animation)

Der Anime zu One Piece läuft seit inzwischen mehr als 25 Jahren und kehrt bald aus einer etwas längeren Pause zurück. Obwohl die Serie also noch in vollem Gange ist, ist auch bereits ein Remake von WIT Studio angekündigt. Dass es das überhaupt gibt, liegt wohl auch daran, dass Eiichiro Oda den originalen Anime nicht mehr als ganz zeitgemäß ansieht.

One Piece-Schöpfer sieht ein Problem bei der Adaption von Toei Animation

Schon im Dezember 2023 wurde das Anime-Remake zu One Piece angekündigt. Bis auf einen kurzen Teaser haben wir seither nur wenig zu sehen bekommen. Jetzt meldet sich WIT Studio-Producer George Wada aber immerhin im Interview mit Ai Show und spricht darüber, wie der One Piece-Schöpfer selbst den neuen Anime inspiriert haben soll.

Video starten 1:25 One Piece-Remake des Anime mit erstem Trailer angekündigt

Dass sich eine Neuauflage des Animes so gut anbietet, liegt demnach zu großen Teilen daran, dass die Serie bereits so lange läuft. Laut Wada habe ihm eine Aussage von Eiichiro Oda den Denkanstoß gegeben:

"[Eiichiro Oda] meinte, dass One Piece inzwischen sehr lang und mit viel mehr Details gefüllt ist, als zum Start vor langer Zeit. Eine neue Generation, die moderne Produktionen schaut, kann sich vielleicht nicht mehr so für die alte Animation begeistern.

Er hat das ein bisschen bedauert und wollte, dass die neue Generation die Story kennt und ihr folgt. Das hat mich dazu motiviert, diese großartige Geschichte mit modernen Techniken, die für die Zuschauerschaft von heute angemessen ist, neu aufzulegen."

Toei Animation produziert den originalen Anime bereits seit 1999. Die frühen Folgen haben dabei nicht nur einen ziemlich anderen Zeichenstil, sondern waren sogar noch im 4:3-Format. Hinzu kommt, dass der Anime parallel zum Manga läuft und bis vor Kurzem einen wöchentlichen Veröffentlichungsrhythmus hatte.

Normalerweise kann eine Animefolge locker vier bis fünf Mangakapitel abdecken, bei One Piece gab es aber häufig nur ein neues Kapitel als Vorlage. Entsprechend ist auch das Tempo der Serie für viele moderne Zuschauer*innen sicherlich abschreckend – weshalb Wada für das Remake ein knackiges Pacing "ohne unnötige Streckungen" verspricht.

Wann genau das Remake von WIT Studio erscheint, ist noch nicht klar.

Der Anime von Toei Animation kehrt derweil am 5. April aus der Pause zurück und verabschiedet sich dann auch vom wöchentlichen Rhythmus. Stattdessen soll es ab sofort nur noch 26 Episoden pro Jahr geben.

Was muss das Anime-Remake zu One Piece für euch anders machen?


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