Seite 2: Persona 4 Golden im Test - Endlich Gold für die Vita

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It smells like Teen Spirit

Abseits der actionlastigen Ausflüge in die Anderswelt, steht in Persona 4 Golden noch weit mehr auf dem (Stunden-) Plan. Jeder neue Wochentag beginnt in der Highschool. Hier drückt ihr die Schulbank, beantwortet hin und wieder Fragen im Unterricht und befasst euch ausgiebig mit eurem Umfeld. So tretet ihr auf Wunsch der Schultheater-AG bei oder verstärkt die Basketball- oder Fussballmannschaft der Highschool.

An euren freien Nachmittagen lümmelt ihr in eurem Zimmer auf der Couch und schmökert ein Buch (das ihr im Shoppingzentrum erwerbt) oder verdient euch mit einem Teilzeitjob ein ordentliches Taschengeld. Bei all diesen (meist optionalen) Aktivitäten, steigert ihr bestimmte Attribute wie Mut, Redegewandtheit oder Wissen, was unter anderem Auswirkungen auf die Gesprächsoptionen hat, die euch in den unzähligen Dialogen zur Verfügung stehen.

Im Einkaufsbezirk von Inaba vertreibt ihr euch die Zeit mit Shoppingtouren oder stärkt euch in einem der dort ansässigen Restaurants. Im Einkaufsbezirk von Inaba vertreibt ihr euch die Zeit mit Shoppingtouren oder stärkt euch in einem der dort ansässigen Restaurants.

Zudem lernt ihr dadurch zwangsläufig neue Personen kennen und knüpft »Social Links«. Rasch ertappt ihr euch dabei, die neuen Bekanntschaften zu pflegen, wodurch die Social Links aufgelevelt werden. Die Mittagspause verbringt ihr mit dem Mädchen aus der Theater-AG, nach Schulschluss hängt ihr mit euren Kumpels ab.

Entwickler Atlus ist es erneut geglückt, zahlreiche Identifikationsfiguren mit ausgeprägter Charaktertiefe ins Rennen zu schicken. Normale Jugendliche, die sich mit den Problemen normaler Jugendlicher rumschlagen: Liebeskummer, Gruppenzwang, Schwierigkeiten in der Schule oder Stress mit den Eltern. Individuelle Personen mit individuellen Problemen, in denen ihr eure realen Freunde wiederfindet. Nahbare Menschen denen ihr helfen möchtet.

Den runzligen Igor, Herr des Velvet Rooms, kennen Persona-Fans bereits aus früheren Serienteilen. Den runzligen Igor, Herr des Velvet Rooms, kennen Persona-Fans bereits aus früheren Serienteilen.

Die Social Links sind zudem clever in die Spielmechanik eingebettet: So ist jeder Link an eine Tarotkarte gekoppelt. Jeder Karte sind wiederum bestimmte Personas zugeordnet. Je ausgeprägter ein Social Link, desto mächtiger die entsprechenden Personas, die ihr im sogenannten Velvet Room erschafft. Dabei nimmt euch der schaurig schräge »Igor« an die Hand. Der aus anderen Persona-Spielen bekannte Charakter gibt euch hilfreiche Ratschläge und ist um kein Pläuschchen verlegen.

Apropos: Auf eine Lokalisierung wurde bei Persona 4 Golden, das euch locker 80 bis 100 Stunden an die PS Vita fesselt, leider verzichtet. Ein kleiner Schönheitsfehler, über den ihr jedoch getrost hinwegsehen könnt, wenn ihr der englischen Sprache mächtig und auf der Suche nach einem grandiosen Vita-Spiel- oder gar einem Kaufgrund für den Handheld seid.

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