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Adventskalender 2019

Pokémon-Duelle in Echtzeit - So spielt sich Pokémon Masters

Im Mobile-Spiel Pokémon Masters treten wir in Teams gegen andere Trainer an - inklusive Story, Entwicklungen und Turnier. Wir haben den Titel angespielt.

von Ann-Kathrin Kuhls,
28.08.2019 15:00 Uhr

Pokémon Masters legt den Fokus auf die Kämpfe - gut so. Pokémon Masters legt den Fokus auf die Kämpfe - gut so.

Wie bringt man Pokémon am besten auf das Smartphone? Die Antwort hatte eigentlich Pokémon Go schon gefunden. Jetzt tritt mit Pokémon Masters jedoch ein zweites Spiel auf den Plan, in dem es allerdings nicht um das Fangen der Taschenmonster geht. Vielmehr steht hier das im Vordergrund, was Pokémon Go anfangs fehlte: Die Kämpfe.

Pokémon Masters erscheint am 29. August für Android und iOS, wir haben aber bereits im Vorfeld ein wenig in den Titel reinspielen können. Dabei hat sich gezeigt: Masters bietet Pokémon-Flair für alle, die sich als Trainer einen Namen machen, sich dafür aber nicht Füße wund laufen wollen.

Anders als Pokémon Go ist Masters kein AR-Titel, der auf Standorten in der echten Welt basiert, sondern ein in sich geschlossenes Smartphone-Spiel mit einer Story, Nebenquests und täglichen Herausforderungen.

Und dem Donner neu gefundener Leidenschaft. Und dem Donner neu gefundener Leidenschaft.

Ab auf die Insel

Zu Beginn finden wir uns auf der künstlichen Insel Pasio wieder, die dafür erschaffen wurde, um dort die PML, die Pokémon Masters League, abzuhalten. Das ist ein Festival, zu dem Trainer aus allen Regionen der Welt kommen, um ihre Kräfte zu messen.

Dabei treten immer drei Trainer zusammen im Team an, jeder mit einem Pokémon. Die Kombination von Trainer und Pokémon wird Snyc Pair genannt, drei Sync Pairs ergeben also ein Team. Für unsere ersten Schritte auf der Insel bekommen wir sogar zwei Teamkameraden gestellt: Misty und Rocko schließen sich uns mit Starmie und Onyx an.

Misty und Rocko stehen uns von Anfang an zur Seite. Misty und Rocko stehen uns von Anfang an zur Seite.

Folgen wir der Hauptgeschichte, sehen wir nicht nur immer neue Teile der Insel wie den Strand, Höhlensysteme oder ein Vulkangebiet, sondern lernen auch regelmäßig neue Sync Pairs kennen, die wir unserem Team hinzufügen können. Je nachdem, wer sich uns entgegenstellt, können wir die Paare in unser Team holen, die den Elementen der Gegner am meisten entgegenzusetzen haben.

Da die PML Trainer aus der ganzen Welt anlockt, treffen wir auf viele aus der Serie und den Spielen bekannte Arenaleiter und Trainer, die unserem Team beitreten können. Dieses Mal sammeln wir also keine Pokémon, sondern ihre Trainer.

Echtzeit statt Rundenstrategie

Die Story dient hauptsächlich dazu, die vielen Trainer und Kämpfe auf der Insel zu rechtfertigen und uns neue Sync Pairs vorzustellen, ist aber ein netter roter Faden zwischen den Kämpfen. Sogar Bösewichte gibt es. Die maskierten Mitglieder von Team Break versuchen immer wieder, den PML-Teilnehmern ihre Pokémon zu stehlen, woran wir sie natürlich hindern.

Die Story führt uns quer über die künstliche Insel Pasio. Die Story führt uns quer über die künstliche Insel Pasio.

Immer, wenn wir auf einen der Fieslinge oder Festival-Besucher treffen, kommt es zum Kampf. Und der ist das Herzstück des Spiels. Sobald wir die Herausforderung eines gegnerischen Teams angenommen haben, können wir uns aus unseren eigenen Teams diejenigen heraussuchen, die nach typischem Pokémon-Prinzip die besten Chancen haben.

Fährt der Gegner mit Pflanzentypen auf, schicken wir Feuer an die Front, bei Wasser kontern wir mit Elektro und so weiter. Im Kampf geht es dann erheblich rasanter zu als in den Pokémon-Spielen für die Switch. Die PML-Duelle finden nämlich in Echtzeit statt.

Dabei haben wir die Kontrolle über alle drei Trainer unseres Teams und deren Pokémon. Der Kampf selbst spielt sich dabei ein bisschen wie die Active Time Battle-Scharmützel aus der Final Fantasy-Reihe: Wir können jederzeit angreifen, doch dauert es eine gewisse Zeit, bis sich die Attacke wieder aufgeladen hat. Diese Zeit kann wiederum der Gegner nutzen, um anzugreifen. Es geht also nicht nur um Taktik, sondern auch um Timing.

Die Attacken werden auf dem unteren Bildschirmrand angezeigt. Die Attacken werden auf dem unteren Bildschirmrand angezeigt.

Viele der Pokémon können außerdem andere Monster heilen, dem Team Buffs geben oder Statusveränderungen herbeirufen. Auch die müssen während einer Konfrontation beobachtet werden. Außerdem haben manche der Gegner mehr als ein Pokémon, sodass nach dem K.O des ersten ein zweites übernimmt.

Viel zu sehen, viel zu tun

Und zuletzt gibt es dann auch noch die sogenannten Sync-Moves, mächtige Attacken, die wir zusammen mit einem unserer Teampartner durchführen. Die laden sich während des Kampfes auf und können, im richtigen Moment gegen den richtigen Feind, entscheidend sein.

Mitten im Gemenge passiert dadurch auf dem Bildschirm ziemlich viel: Attacken werden herumgeschleudert, Schadenszahlen ploppen auf und Lebensbalken blinken. Ohne Tutorial kann das auf auf den ersten Blick verwirrend sein, so einfach wie das Prinzip von Pokémon Go ist eine Partie in Masters definitiv nicht.

Vor jedem Kampf sollten wir genau überlegen, wen wir in die Schlacht schicken. Vor jedem Kampf sollten wir genau überlegen, wen wir in die Schlacht schicken.

Aber zum einen führt uns das Tutorial langsam an alle Mechaniken heran, zum anderen spielen wir hier einen vollwertigen Kampf. Und sind damit so nah an "richtigen" Pokémon-Duellen dran, wie wir es noch bei keinem poké-lizensierten Mobile-Titel waren.

Gewonnene Kämpfe belohnen uns mit Items, die wir zur Stärkung unserer Pokémon einsetzen können - und mit Diamanten, mit denen wir im Shop auf der Insel neue Items einkaufen können. Beispielsweise können wir Pikachu mit genug gesammelten Items eine neue Attacke beibringen oder mit Evolutionssplittern innerhalb einer Nebenquest weiterentwickeln.

Insel(s)hopping

Gerade zu Beginn werfen die Kämpfe genug Belohnungen ab, sodass wir auch ohne den Shop auskommen. Doch da Pokémon Masters kostenlos herunterladbar ist und wir immer wieder neue Sync Pairs und damit Pokémon finden, können wir uns gut vorstellen, dass mit der Zeit der ein oder andere Shopbesuch unausweichlich wird. Zwar können wir die Diamanten auch mit Echtgeld kaufen, die Preise lassen sich jedoch noch nicht ins Verhältnis setzen, da wir aktuell noch nicht einkaufen mussten.

In den ersten Stunden liefen die Kämpfe sehr flüssig, optisch steht das Spiel den 3DS-Ablegern in nichts nach. Allerdings kam es zweimal zu Unterbrechungen, weil Teile der Hauptstory heruntergeladen werden mussten. Das hat locker zehn Minuten gedauert und ließ sich auch nicht überspringen. Wer Masters also unterwegs spielen möchte, sollte bis zum zweiten großen Story-Download noch im heimischen WLAN bleiben, sonst geht es an die mobilen Daten.

Mit den richtigen Items lernen die Pokémon neue Attacken. Mit den richtigen Items lernen die Pokémon neue Attacken.

Insgesamt hatten wir beim ersten Anspielen viel Spaß. Die Kämpfe sind keine übermäßige Herausforderung, lassen sich aber wunderbar nebenbei oder beim Warten auf den Bus spielen, die Figuren und Pokémon sind schick animiert und die vielen aus den Spielen und der Serie bekannten Gesichter motivieren, der Geschichte zu folgen um noch mehr Sync Pairs zu finden und im Kampf einzusetzen.

Wie sehr die Kämpfe in ihrer Komplexität steigen, ob der Shop oder sogar der Einsatz von Echtgeld für einen zügigen Spielablauf nötig wird und was unser Ausflug nach Pasio noch für uns bereithält, erfahren wir ab dem 29. August, wenn Pokémon Masters auf den Smartphones erhältlich wird.

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