Seite 3: Resident Evil: Revelations im Test - Hosentaschen-Horror? Hurra!

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Technisch top

Auch wenn es spielerisch sicherlich etwas hakt, in technischer Hinsicht kann man Resident Evil: Revelations kaum einen Vorwurf machen. Im Gegenteil: Für uns zählt das Hosentaschen-Resi zu den schönsten 3DS-Titeln überhaupt. Das fängt bei den detaillierten Charaktermodellen an, geht bei den schicken Umgebungen und dem Leveldesign weiter und hört bei netten Kleinigkeiten wie dem Regen, der Jill auf dem Boot effektvoll auf den Kopf prasselt, auf.

Mutierte Fische gehören ebenfalls zur Gegnerriege in Revelations. Achtung, bissig! Mutierte Fische gehören ebenfalls zur Gegnerriege in Revelations. Achtung, bissig!

Lediglich bei manchen Nachladepausen (zum Beispiel in einem Lift) kam es in unserer Version zu Grafikschluckauf und Rucklern. Der 3D-Effekt fügt sich angenehm ein und ist besonders in den schicken Zwischensequenzen sehenswert. Ein softwareseitiger Regler erlaubt zudem, den Effekt noch zu verstärken (Normal, Stark oder Sehr stark), was auch tatsächlich gut funktioniert.

Der Sound trägt wie bei jedem Resident Evil ungemein zur Atmosphäre bei: Wenn man durch die dunklen Gänge der Queen Zenobia schleicht, in der Ferne einen gedämpften Schrei hört und allein das Geräusch einer sich schließenden Tür für Herzrasen sorgt, dann haben die Entwickler den Resident Evil-Nerv eindeutig getroffen. Wir empfehlen unbedingt das Spielen mit Kopfhörern und garantieren wohlige Schauer.

Außerdem hat sich Capcom bei der Synchronisation Mühe gegeben und das Spiel als ersten Teil der Reihe komplett eingedeutscht. Die Stimmen sind dabei ziemlich gut besetzt (unter anderem ist auch Christian Brückner, die Synchronstimme von Robert de Niro, dabei), klingen allerdings manchmal etwas zu gekünstelt (vor allem Jill). Wer den Originalton bevorzugt, stellt die Sprache im Menü auf Englisch oder andere Sprachen wie Französisch oder Japanisch um.

Resident Evil: Revelations - Trailer Video starten 4:31 Resident Evil: Revelations - Trailer

Zehn Stunden Zombies

Die 12 Episoden hat man nach etwa neun bis zehn Stunden durchgespielt, was für einen Handheld-Titel sehr gut ist. Danach gibt es allerdings nicht allzu viel, was zum erneuten Durchspielen animieren würde. Sicher, hier und da gibt es vielleicht noch ein paar Geheimnisse und Extras, die man noch nicht gefunden hat, aber insgesamt hält sich der Wiederspielwert in Grenzen.

Immerhin kann man dank »Neues Spiel+« seine zuvor gesammelten Waffen und Gegenstände mit in die nächste Runde nehmen. Zu Beginn ist lediglich die Solokampagne anwählbar. Wenn man die Geschichte einmal komplett abgeschlossen habt, schaltet sich der Raid-Modus frei, in dem bis zu zwei Spieler gemeinsam auf die Jagd nach den Bio-Mutanten gehen können. Man durchstreift dabei leicht veränderte Varianten der bekannten Spielgegenden, außerdem kann man im Raid-Modus die Rolle von diversen Nebencharakteren übernehmen. Das ist eine nette Ergänzung zum Spiel und vor allem für Koop-Fans interessant -- trotzdem ist es schade, dass dieser Modus nicht direkt anwählbar ist.

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