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Seite 2: Resistance 2 im Test - Review für PlayStation 3

Und tschüss!

Natürlich zählt bei einem Shooter hauptsächlich die Action. Und die ist bei Resistance 2 wirklich nicht von schlechten Eltern: Egal, wo ihr euch gerade befindet – macht euch auf massiven Widerstand der Chimera gefasst! Angefangen von den »normalen« Aliens, über Drohnen und Kampfroboter sind es vor allem die neuen dickeren Brocken, vor denen ihr auf der Hut sein müsst. Da gibt es zum Beispiel die »Verwüster«, riesige Ungetüme, die bewaffnet mit Raketenwerfern und Gatling-Guns Jagd auf euch machen. Oder die »Chamäleons«, die unsichtbar durch die Levels rasen und euch mit einem Schlag die Rübe vom Körper fegen. Nur, wenn ihr auf die Stapfgeräusche achtet, könnt ihr diese Biester frühzeitig aus dem Weg blasen. In einer Szene durchforstet ihr einen Wald in Amerika. Alles scheint still, alles wirkt friedlich. Aus den Lautsprechern tönen nur atmosphärische Geräusche, wie das Zwitschern der Vögel. Die Stille wird auf einmal von den mächtigen Stampfern der Chamäleons zerrissen, ihr müsst blitzschnell den Abzug betätigen, um nicht als Alien-Futter auf dem Chimera-Speiseplan zu landen.
Resistance 2 schraubt dabei auch die Anzahl der Feinde spürbar hoch: In manchen Sequenzen werdet ihr von Horden an blitzschnellen Chimera gejagt, nur wer seine Munition im Auge und die Waffe im Griff hat, wird diese Begegnungen überleben. Ein Highlight des Spiels ist die folgende Szene: In einer ländlichen Gegend entdeckt ihr lauter Kokon-artige Gebilde, die zu atmen scheinen. Kein Feind ist in Sicht. Minuten später reißen die Kokons auf, der gesamte Bildschirm ist voller fieser Kreaturen, die euch im Expresstempo an die Wäsche wollen.

Stichwort Schwierigkeitsgrad: Das Spiel ist in manchen Stellen ziemlich knifflig – gerade im Kampf gegen Unmengen an Aliens lasst ihr häufig das Leben, zum Glück verschonen zahlreiche und faire Rücksetzpunkte eure Nerven. Richtig monströs wird es bei den Zwischenbossen: Auf einer kleinen Landeplattform in der Bucht von San Francisco kümmert ihr euch zum Beispiel um ein Seemonster, das euch von der Oberfläche schubsen will, nur um euch mit einem Happen zu verspeisen. Der »Leviathan« ist gar das größte Unwesen, das es in der Geschichte der Videospiele gegeben hat: Knapp 90 Meter misst dieser Koloss, ihr müsst euch mit allen (explosiven) Mitteln wehren, um den Brocken klein zu kriegen. Ein anderer Zwischengegner wartet gar auf dem obersten Stockwerk eines riesigen Turms auf euch. Erst versucht das Ungetüm, euch mit der vollen Kraft seiner Lungen von dem Gebäude zu fegen. Danach hetzt er euch unzählige kleine Aliens auf den Hals, die euch in Windeseile in Stücke reißen, solltet ihr sie vorher nicht vor eure Waffe kriegen.

Glühende Läufe

Bei der schieren Übermacht an Feinden könnt ihr froh sein, durchschlagende Waffen in eurem Arsenal zu haben. Prinzipiell dürft ihr jede Knarre aufsammeln, die in den Levels herumliegen und von besiegten Feinden fallen gelassen wurden. Allerdings beschränkt sich die Anzahl auf maximal zwei. So solltet ihr euch immer eine schnellen und eine kräftigen Argumentationsverstärker in die Tasche packen. Insgesamt gibt es zwölf Wummen, jede einzelne mit einem coolen Sekundär-Feuermodus: Beim Scharfschützengewehr lässt sich eine kurze Zeitlupe aktivieren, die Gatling-Gun wartet mit einem elektronischen Schild auf, dass euch vor feindlichen Schüssen bewahrt. Der »Splicer« hingegen richtet sich an alle Metzger-Freunde: Diese Wumme schleudert Sägeblatter mit hoher Geschwindigkeit durch Areale und Feinde. Richtig nett wird es beim »Bohrer«: Dieser ist mit einer Spezialmunition ausgestattet, die sich auch durch festes Mauerwerk bohrt und Chimera eiskalt hinter ihrer Deckung erwischt. Bei der Alien-Magnum hingegen wird als Sekundärfunktion die Munition gleich im Feind gezündet – das sorgt schnell für Ruhe.

Gegen die abgefahrenen Chimera-Waffen fallen die »realistischen« Waffen wie MG oder Raketenwerfer zwar etwas ab, im Praxistest taugen aber auch diese Instrumente prima zur gründlichen Alien-Beseitigung. Abgesehen von der wuchtigen Kampagne wartet Resistance 2 noch mit einer umfassenden Online-Komponente auf: Auf der einen Seite gibt es da den fantastischen Koop-Modus, in dem bis zu acht Teilnehmer auf Chimera-Jagd gehen. Diese Kämpfe finden auf separaten Karten statt, gescriptete Ereignisse sorgen wie im Story-Modus für die nötige Spannung. Richtig heftig wird es bei den Multiplayer-Schlachten: Hier treten bis zu 60 Spieler an, um sich in den üblichen Modi die Kugeln um die Ohren zu jagen. Auch hier: Perfekt spielbar und unheimlich spannend! Sozial ist es auch: Auf www.myresistance.net werden alle eure Daten und Statistiken gespeichert, so könnt ihr euch umfassend mit Freunden verabreden, eure Erfolge vergleichen und mit Trophäen protzen.

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