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Seite 4: Scarface: The World is Yours im Test

»Kleine Freunde«, große Löcher

Wo sich Tony Montana und angeknackste Geschäftsbeziehungen gegenüberstehen, sind Verletzungen nicht weit. Wie im Film ist der breitbeinige Kubaner ein echter Haudegen, was Härte und Brutalität angeht. Scarface bedient sich eines intuitiven Zielsystems, das bis auf wenige Ausnahmen zuverlässig funktioniert: Habt ihr eine Waffe aktiviert – von kleinen Handfeuerknarren bis hin zu Schrotflinten und Raketenwerfern ist alles vorhanden, was Waffenschränke und Händler hergeben –, wird auf Knopfdruck der Feind ins Visier genommen, der euch am nächsten steht. Wenn ihr wollt, dürft ihr aber auch frei zielen. Gute Schützen freuen sich über ein schnell aufgefülltes »Rage«-Meter: Das zeigt euch an, wie gnadenlos ihr vorgeht. Ist es voll aufgeladen, aktiviert ihr eine Art »Blutrausch«, das Spiel schaltet dann kurz in die Ego-Perspektive um. Hier ist jeder Schuss ein tödlicher Treffer, für jeden erledigten Gegner gibt es Lebensenergie. Eine weitere Art, das »Rage«-Meter zu füllen, ist die Erniedrigung getöteter Feinde: Auf Knopfdruck lässt Tony Montana Sprüche vom Stapel, die seinen Ruf als dickster Erpel im Teich festigen. Eine weitere Art, das Selbstbewusstsein zu stärken, ist die rege Kommunikation mit den Einwohnern sowie eine riskante Fahrweise. Für jeden Dialog und jedes coole Manöver (zum Beispiel Sprünge, Slides) steigt die Leiste.

Was bei GTA die Sternenanzeige, ist bei Scarface die »Sichtbarkeits«-Skala: Jedes Auto, das ihr klaut, jeder Schuss, den ihr abgebt, macht die Polizei mehr auf euch aufmerksam. Neben dem Radar befindet sich eine Leiste, die sich bei jeder kriminellen Handlung füllt. Ist sie komplett aufgeladen, müsst ihr schleunigst die Biege machen, um nicht vom Schlagstock geknutscht zu werden.

Böse sein ist doch am schönsten!

Scarface mag in vielerlei Hinsicht nicht die Speerspitze des Genres darstellen: Manche Missionen sind etwas holprig, Rücksetzpunkte innerhalb eines Levels rar, und oft sind die Ziele eines Levels nicht 100%ig klar. Gerade die ersten Aufgaben können für Frust sorgen, da ihr nicht wisst, ob ihr euch ins nächste Auto schwingen müsst, weil eine heiße Ladung bereitsteht, oder ihr zu Fuß zum nächsten Ziel schlappen sollt. Dafür kommt das Spiel mit einer Atmosphäre daher, die jedem Freund des Films die Freudentränen über die Backen kullern lässt – angefangen von Tonys ultracoolen Animationen, den markanten Sprüchen und den gnadenlosen Shootouts bis hin zu der stimmigen, flüssigen Grafik und dem großartigen Sound passt hier einfach alles! Wer einmal mit einem halben Kilo Koks im Kofferraum durch die Stadt düst, dabei Johnny Cash im Radio laufen lässt, nur um dann den Zwischenhändler zu beschimpfen, dass seine Klamotten nicht mehr zeitgemäß sind, der weiß: Dieses Spiel strahlt mehr Coolness aus als die meisten anderen »harten« Ghetto-Spiele, die in den Regalen warten. Die hervorragenden prominenten Sprecher tun ihr Übriges, um den Charakteren Leben einzuhauchen. Hier gibt es alles, was ein gutes Gangster-Spiel braucht!

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