Schlechte Angewohnheiten beim Zocken - Was uns am meisten stört

Jeder kennt sie und wohl jeder hat sie: Schlechte Angewohnheiten beim Zocken. Hier lassen wir uns ein wenig darüber aus, was uns selbst an unserem Verhalten stört.

von Redaktion GamePro,
01.05.2021 16:00 Uhr

Arthur hätte Tobi vielleicht mehr zum Trinken animieren müssen. Arthur hätte Tobi vielleicht mehr zum Trinken animieren müssen.

Videospiele sind ein tolles Hobby, nur leider kann es sich auch negativ auf andere Bereiche auswirken, während wir vor unseren Konsolen und PCs hocken. Einige damit verbundene Verhaltensweisen haben sich da bei uns in der Redaktion zu besonders schlechten Angewohnheiten entwickelt, die wir nur ungern in Kauf nehmen, aber sich auch nicht so einfach ablegen lassen.

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Hannes hat nach 10 Minuten schon Schmerzen am ganzen Körper

Hannes Rossow: Wie sitzt/liegt man eigentlich richtig, wenn man längere Zeit zockt? Keine Ahnung, ich habe das nämlich offenbar nie gelernt. Egal wie ich mich auf der Couch platziere - es dauert nicht lang, bis der Rücken so furchtbar zieht, die Beine einschlafen oder der Nacken schmerzt. Das passiert mir nie, wenn ich Filme oder Serien schaue, aber beim Zocken kann ich die Uhr danach stellen. Schon nach 10 Minuten bin ich ein körperliches Wrack und muss mich aufwändig umsetzen. Ein endloser Kreislauf.

Vermutlich liegt es daran, dass ich es beim Spielen eben besonders bequem haben will. So bequem, dass ich die menschliche Anatomie ausblende und meinen Körper in Positionen zwänge, die im Mittelalter als Folter durchgingen. Aber Hannes, warum holst du dir keinen Gaming Chair, Sitzsack, Hängematte…? Na, weil ich auf der Couch liegen will. Ganz einfach. Und ich werde solange meinen Körper strapazieren, bis die Frührente mit Mitte 40 wartet. Ich bin ganz einfach selbst schuld.

Linda lässt sich immer von süßen Hunden ablenken

Linda Sprenger: Meine schlechtesten Angewohnheit beim Spielen? Das Handy liegt immer griffbereit neben mir. Zumindest dann, wenn ich mich nicht gerade auf ein Story-Spiel fokussiere, sondern lediglich meine Zeit in Multiplayer-Titeln wie Warzone verbringe.

Jedes Mal wenn ich dort ins Gras beiße oder gerade ein neues Match startet, schnapp ich sofort nach dem Smartphone und schaue mir in der Respawn/Ladezeit niedliche Bilder von Hunden an und verschicke sie an meine Freund:innen. Problematisch ist das natürlich nur, wenn mich die Vierbeiner so sehr ablenken, dass ich gar nicht merke, dass ich schon längst wieder im Spiel bin (passiert leider sehr oft). Ansonsten kann man sich natürlich nie genug Hundebilder anschauen!

Falls Linda den Sprung aus dem Flieger verpasst, lag das mit Sicherheit an irgendwelchen Hundebildern. Falls Linda den Sprung aus dem Flieger verpasst, lag das mit Sicherheit an irgendwelchen Hundebildern.

Eleen hat sich das Chips essen (fast) abgewöhnt

Eleen Reinke: Snacks und Videospiele, das gehört für mich einfach zusammen. Kurz während der Ladezeit noch einen Schluck von der Limo getrunken und in die Chipstüte gegriffen, damit ich das Spielen ja nicht unterbrechen muss, um mir was Ordentliches zu Essen zu machen. Dann ist die Ladezeit aber auch schon vorbei und irgendwas fordert meine Aufmerksamkeit und Mist, jetzt muss ich ganz schnell wieder zum Controller greifen.

Das passiert dann natürlich gerne mal ohne die entsprechende Hygiene. Statt mir vorher mal die Hände abzuwischen grabbel ich einfach mit meinen fettigen Chips-Fingern meinen armen Controller an. Hauptsache nicht extra aufstehen müssen, ich mache den Controller bestimmt später sauber. Von wegen, würde jetzt mein armer alter PS3-Controller sagen. Den habe ich glaube das erste Mal wirklich sauber gemacht, als ich die Konsole verkauft habe. Igitt, da mag ich gar nicht zu sehr drüber nachdenken.

Zumindest hab ich mich inzwischen etwas gebessert. Ich habe meinen Chips-Konsum zurückgefahren und bequeme mich jetzt auch mal, zum Hände waschen aufzustehen, wenn mich doch mal der Heißhunger packt. Und meinen Controller mache ich demnächst auch mal sauber… ganz bestimmt.

Tobi ist regelmäßig am Rande der Dehydrierung

Tobias Veltin: Falsche Körperhaltung, Ablenkung durch Smartphone und Co., wenig Pausen - die Liste meiner schlechten Angewohnheiten ist lang, aber ich kann damit leben. Eine besonders miese Marotte nervt mich selbst aber regelmäßig. Denn während längerer Sessions trinke ich einfach viel zu wenig! Eigentlich habe ich immer eine Flasche Wasser neben mir stehen oder am Wochenende auch mal ein anderes Getränk, dennoch greife ich viel zu selten dazu. Selbst Reminder auf dem Handy können mich nur selten dazu bringen, einen Schluck zu nehmen.

Ich erinnere mich beispielsweise an meinen Red Dead Redemption 2-Test, als ich morgens neben einer vollen Flasche Wasser anfing zu spielen und spät abends bemerkte, dass gerade mal gefühlt 100 ml aus der Flasche fehlten. Kein Wunder also, dass die Konzentration nach einer gewissen Zeit nachlässt und ich mich dann über abnehmende Treffergenauigkeit bei Shootern oder ähnliche Dinge aufrege. Obwohl ich eigentlich genau weiß woran es liegt und selbst dafür verantwortlich bin. Ich chronischer Wenig-Trinker.

Aber jetzt seid ihr gefragt: Was sind eure schlechten Angewohnheiten beim Zocken? Erkennt ihr euch in unseren Beispielen vielleicht wieder?

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