Steam bringt ein simples aber geniales neues Feature, mit dem ihr besser einschätzen könnt, wie gut ein Spiel auf eurem PC läuft

Valve hat im Steam-Beta-Update neue Funktionen vorgestellt, die Rezensionen und Systemleistung miteinander verknüpfen.

Steam testet aktuell ein neues Feature, das extrem hilfreich sein könnte. Steam testet aktuell ein neues Feature, das extrem hilfreich sein könnte.

Bereits am Freitag hat Valve ein neues Beta-Update für Steam ausgerollt, das zwei spannende Features auf die beliebte Gaming-Plattform bringt. Diese könnten uns in Zukunft nicht nur dabei helfen, besser einschätzen zu können, wie gut ein Spiel auf unserem System läuft – es könnte auch bei der Einordnung von schlechten Rezensionen helfen.

Steam wertet Rezensionen mit simpler Zusatzfunktion auf

Während wir an den Konsolen immer ziemlich gut einschätzen können, welche Leistung wir in Bezug auf FPS, Auflösung und Co. von einem Spiel erwarten können, ist das auf dem PC wesentlich komplizierter. Auch wenn es für jeden Titel empfohlene, als auch Mindestsystemvoraussetzungen gibt, reichen diese Informationen in der Regel nur für eine grobe Orientierung, da die Daten nur in Ausnahmefällen genau zu unserem Build passen.

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Im Beta-Client von Steam wird aktuell ein Feature getestet, das uns dabei helfen könnte. In Zukunft sollen User*innen nämlich die Möglichkeit bekommen, Rezensionen per Knopfdruck um ihre Hardware-Specs zu ergänzen.

Warum ist das sinnvoll? Zum einen gibt uns das schlicht mehr Daten, mit denen wir besser einschätzen können, wie das Spiel auf unserem PC läuft – etwa wenn viele User*innen mit vergleichbaren Werten von ihren guten oder schlechten Erfahrungen berichten. Zum anderen können wir negative Reviews auch besser einordnen, beispielsweise wenn sich Leute über technische Probleme beschweren, die schlicht auf veraltete Hardware zurückzuführen sein könnten.

Die Angabe bleibt natürlich freiwillig, es muss sich also erst noch zeigen, wie viele das Feature letztendlich nutzen. Setzt es sich durch, könnte es aber sehr sicher eine große Hilfe sein.

Eine weitere neue Funktion lässt uns in Zukunft optional anonymisierte Framerate-Daten an Valve übertragen. Diese sollen dabei helfen, die Leistung von Spielen in Verbindung mit der entsprechenden Hardware besser einschätzen zu können – vor allem mit Blick auf Geräte, die mit SteamOS laufen.

Wann die Features aus der Beta in den regulären Client kommen, ist derzeit noch nicht bekannt. Derzeit berichten einige User*innen auch noch von Problemen, etwa dass sie die Checkbox trotz Beta-Client nicht angezeigt bekommen. Generell kommt die Idee aber sehr gut an.

Was haltet ihr von der Idee? Lest ihr vor dem Kauf eines Spiels die Rezensionen oder verlasst ihr euch auf offizielle Angaben oder Tests? Schreibt es gerne in die Kommentare!


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