Wir alle kennen es: Eigentlich sollten wir regelmäßig Sport treiben, uns gesund ernähren, Zahnseide benutzen oder uns zum Beispiel rechtzeitig um die Steuer kümmern. Aber das ist natürlich leichter gesagt als getan. Um sinnvolle Routinen zu implementieren, hilft dieser Stiefvater seinem Stiefsohn mit einem speziellen Belohnungssystem.
Stiefvater supportet 10-Jährigen mit richtig coolem Punktesystem für eigenen PC
Der 10-jährige Stiefsohn wünscht sich nämlich, irgendwann ein YouTuber werden zu können. Dafür braucht er aber natürlich erst einmal einen PC, den er nicht hat. PC-Teile sind teuer und der Stiefvater will ihm unter die Arme greifen, aber auch nicht alles schenken. Da ist er auf die Idee gekommen, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.
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Gemeinsam wurde eine Liste sämtlicher benötigter Teile angelegt und überlegt, was die kosten. Diese Kosten werden in Punkte umgewandelt, die sich der Sohnemann mit regelmäßigem Zähneputzen und Hände waschen verdienen kann. 3 Punkte gibt es für jeden Abend mit geschrubbten Hauern und einen Punkt für ordentliches Händewaschen.
"Diese Punkte lassen sich direkt in Dollar-Werte übertragen, um einen PC-Part nach dem anderen zu verdienen. Wenn er das nächste Teil verdient, bringe ich ihm bei, was dieses Teil macht, gebe ihm einen Schraubenzieher und erkläre ihm, wie es installiert wird."
Die allermeisten Teile für den PC-Bau wurden schon im Vorfeld gekauft und das Case gab es als Grundlage für den Build direkt komplett geschenkt. Einen alten Monitor, das Netzteil und einige alte HDD-Festplatten aus einer Schule gibt es für das Kind ebenfalls umsonst.
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Als zusätzliche Motivation wurde dem Kind noch gesagt, dass es 100 Punkte auf einen Schlag verdienen könne, wenn es bei der nächsten Untersuchung beim Zahnarzt keine Löcher hat. Seitdem fragt der 10-Jährige regelmäßig seine Mutter, wann sie endlich wieder zum Zahnarzt gehen können. Das ungewöhnliche Programm scheint also schon Wirkung zu zeigen.
Das einzige wirkliche Problem dabei sind aber natürlich die Preise von RAM und SSDs. Die liegen momentan ungefähr beim Fünffachen dessen, was sie vor ein, zwei Jahren noch gekostet haben:
"Ich bringe es nicht übers Herz, ihn 500 Punkte für 500 Dollar teuren RAM verdienen zu lassen, also bleibe ich bei den Preisen von Anfang 2025 für sein Punktesystem (150 Punkte für 32GB). Nach sechs Monaten steht er kurz davor, die Hälfte seines 1000 Punkte-Builds verdient zu haben.
Ich bin nicht sicher, ob die Speicher-Preise wieder sinken oder noch schlimmer werden, bis er endlich genug Punkte für den Arbeitsspeicher verdient hat. Sollte ich jetzt welchen kaufen oder warten?"
In den Kommentaren wird der Stiefvater gebührend für seine Mühen gefeiert. Eine Person rät ihm allerdings, idealerweise vielleicht auch direkt noch zusätzliche Belohnungen für die regelmäßige Nutzung von Zahnseide einzuführen.
Eines der größten Probleme scheint sich dank der Reddit-Community auch schon in Wohlgefallen aufgelöst zu haben: Ein Mensch hat angeboten, die Aktion mit dem Verschicken von DDR5-RAM zu unterstützen. So können die aktuell absurd hohen Preise umgangen werden.
Wie findet ihr das System?
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