Was GTA 6 kosten wird, wissen wir immer noch nicht. Take-Two-CEO Strauss Zelnick hat sich zwar erneut ganz generell zur Preisentwicklung bei Videospielen und dem Anspruch von GTA 6 geäußert, die große Frage aber dabei noch nicht beantwortet. Stattdessen hat er deutlich gemacht, dass er sich um die Verkäufe so oder so wenig Sorgen macht.
Strauss Zelnick ist gelassen, was die Kaufkraft der Community angeht
Zelnicks Erfolgsrezept klingt erst mal denkbar simpel: den Leuten einfach geben, was sie wollen. Dann wird das schon. Wortwörtlich sagte er im Interview mit dem Spielemagazin IGN: "Wenn du Leuten im Entertainment Business das gibst, was sie wollen, werden sie schon kommen."
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Nächster GTA 6 Trailer - Das verrät der Take-Two Investoren-Call!
Daraufhin räumte er immerhin ein: "Ich bin mir jedoch bewusst, dass viele Menschen mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben." Das scheint den Take-Two-Boss jedoch eher weniger zu beunruhigen. Er stellt der Preisentwicklung im Videospielsektor die allgemeine Inflation gegenüber, um eine positive Rechnung daraus zu machen, und will zudem mit herausragender Qualität punkten:
In realen Dollar sind die Kosten für Top-Videospiele in den letzten 30 Jahren deutlich gesunken. Die Preise für Top-Titel sind selbst unter Berücksichtigung der Inflation nicht wesentlich gestiegen.
Dem fügt der Take-Two-Boss noch an, dass das Ziel sei, ein Videospielerlebnis zu schaffen, das den Preis nicht nur rechtfertigt, sondern "besser ist als das, wofür die Leute bezahlen". Das sorge dafür, dass Leute die Titel mit Begeisterung kaufen.
Sein Ziel bei der Videospielentwicklung ist wenig bescheiden: "Unsere Aufgabe ist es, die beste Unterhaltung der Welt zu schaffen, und das gilt in jeder Hinsicht."
Zelnicks gelinde gesagt selbstbewusste Haltung dürfte wenig verwundern. Die enorm steigenden Preise für Hardware dominierten in den letzten Monaten die News - gerade in Kombination mit gestiegenen Lebenshaltungskosten sowie Umwälzungen in der Arbeitswelt und einer generell unsicheren Joblage ein Problem für viele. Eine generell besorgniserregende Entwicklung.
Aber wenn das jemand gelassen nehmen kann, dann natürlich die großen Platzhirsche. GTA 6 ist ein Mainstream-Thema, das weit über die eingeschworene Gaming-Community hinaus Wellen schlägt.
Was sagt ihr: Werdet ihr euch das Spiel auf jeden Fall kaufen, weil ihr es nicht verpassen wollt oder ist bei euch ab einem bestimmten Preis eine Grenze erreicht, bei der ihr auch mal "nein" sagen könnt?
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