The Last of Us 2 sollte ursprünglich noch mehr Open World-Elemente haben

The Last of Us Part 2 hätte ganz anders werden können: Zunächst war eine Open World und sehr viel mehr Zeit in Jackson geplant.

von David Molke,
30.06.2020 14:01 Uhr

Zu Beginn der Entwicklung von The Last of Us 2 sollte es wohl eine Art Open World-Spiel werden und wir hätten auch mehr Zeit in Jackson verbracht. Zu Beginn der Entwicklung von The Last of Us 2 sollte es wohl eine Art Open World-Spiel werden und wir hätten auch mehr Zeit in Jackson verbracht.

Wichtiger Hinweis:
In diesem Artikel gibt es Spoiler zur Handlung von The Last of Us Part 2.

The Last of Us 2 ist jetzt endlich draußen und beschäftigt gefühlt die halbe Videospiel-Welt. Jetzt verrät Creative Director Neil Druckmann, wie sich das Spiel entwickelt hat: Wir hätten zum Beispiel viel mehr Zeit in Jackson verbringen können und der Titel wäre mehr in Richtung Open World-Spiel gegangen, wenn die ursprünglichen Ideen umgesetzt worden wären.

The Last of Us 2: Ursprünglich war Open World & mehr Zeit in Jackson geplant

"Ein Open World-Ding": Im Gespräch mit IGN berichtet Neil Druckmann überraschende Dinge aus der Entwicklungszeit von The Last of Us 2. Unter anderem verrät er zum Beispiel, dass das Spiel offenbar entweder komplett oder in weiten Teilen als Open World-Titel geplant war.

"Das Spiel war ursprünglich dieses Open World-Ding."

Leider geht er dazu aber nicht weiter ins Detail. Es bleibt also unklar, ob die einzelnen, jetzt schon teilweise sehr weitläufigen Areale einfach noch größer werden sollten, oder ob sogar geplant war, die komplette Spielwelt als eine große Open World zusammen zu bauen.

ACHTUNG, es folgen SPOILER!

Achtung, nach diesem Bild folgen The Last of Us 2-Spoiler! Achtung, nach diesem Bild folgen The Last of Us 2-Spoiler!

Mehr Zeit in Jackson: Laut Neil Druckmann war zu Beginn der Entwicklung von The Last of Us 2 auch geplant, dass die Zeit in der Community von Jackson viel länger gewesen wäre. Wir hätten auch die Protagonistin Abby ganz anders kennengelernt.

"Abby ist der Community beigetreten und du hast diesen neuen Charakter gespielt, bis sie Joel später verraten hat. Und das hat einfach nicht funktioniert, weil Joels Sterben das anheizende Ereignis war und man dieses erregende Moment so schnell wie möglich haben muss."

Mehr Zeit mit Abby: Ursprünglich war laut Neil Druckmann auch geplant, dass wir eine viel längere Zeit in The Last of Us 2 mit dem Spielen von Abby verbracht hätten. Die Rolle sei mit Fortschreiten der Entwicklungszeit immer mehr zusammengeschrumpft.

"Abby war das Konzept, das uns dazu gebracht hat, dieses Spiel über Empathie machen zu wollen, über Interaktivität und zu wissen, dass wir Joel und Ellie nutzen könnten, um dieses Gefühl direkt am Anfang zu erschaffen."

"Ihre Rolle ist dann tatsächlich immer weiter geschrumpft und geschrumpft, bis wir dachten, dass das die richtige Menge ist, um die nötigen Gefühle zu Abby erzeugen zu können."

The Last of Us 2-Director Neil Druckmann hat an anderer Stelle bereits eindringlich davon berichtet, wie es für die Macher des Spiels war, als die Spoiler-Leaks online gingen. Er nennt das Ereignis einen der schlimmsten Tage seines Lebens.

Wie stellt ihr euch The Last of Us 2 als Open World-Game vor? Was müsste sich ändern, was könnte gut funktionieren, was nicht? Und hättet ihr gern länger als Abby gespielt?

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