"Trophäen-Screenshots, bevor es sie gab": Zelda-Fan hat in Kindertagen einfach eine handgefertigte Notiz zum End-Screen gemacht

Zelda auf dem NES durchzuspielen, war durchaus eine Errungenschaft. Aber weil es damals keine Trophäen- oder Achievement-Screenshots gab, musste selbst Hand angelegt werden.

Hier seht ihr die handschriftliche Zelda Notiz zum End-Bildschirm des NES-Klassikers (Bild: reddit.comuserloztriforce). Hier seht ihr die handschriftliche Zelda Notiz zum End-Bildschirm des NES-Klassikers (Bild: reddit.com/user/loztriforce/).

FrüherTM war nicht alles besser. Zum Beispiel kann man heute einfach per Knopfdruck auf dem Controller Screenshots machen, wenn man irgendetwas Cooles im Spiel sieht oder geschafft hat. Wenn es Trophäen, Errungenschaften oder Achievements gibt, wird oft auch ganz automatisch ein Bild gemacht. Aber wir hatten damals ja nichts und so musste dieser Zelda-Fan hier eben selbst aufschreiben, was zu sehen war.

Zelda-Fan hat als Kind einfach handschriftlich notiert, was am Schluss von Zelda zu sehen war

Einfach behaupten, ein Spiel durchgespielt zu haben, kann ja wirklich jeder. Aber das wird einem natürlich nicht automatisch geglaubt. Insbesondere auf dem Schulhof gelten harte Regeln. Da bietet es sich natürlich an, ein Foto als Beweis davon zu machen, wenn man zum Beispiel Zelda auf dem NES durchgespielt hat. Aber ohne Kamera geht das schlecht.

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Aber echte Zelda-Fans wissen sich natürlich auch in jungen Jahren schon zu helfen. Wer einen denkwürdigen Moment für die Geschichtsbücher bewahren will, muss erfinderisch werden. Dementsprechend hat Reddit-User loztriforce nicht lange gefackelt, sondern eben einfach aufgeschrieben, was zu sehen war.

Das ist natürlich eine schlichtweg sehr niedliche, pragmatische Herangehensweise an das Problem. Hier könnt ihr euch die herrliche Notiz und den entsprechenden Bildschirm aus dem Spiel ansehen:

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Das sorgt für richtig viele Kommentare aus der Community, die sich über diese nostalgische und herzerwärmende Notiz von früher freuen. Eine Person schreibt zum Beispiel, dass sie ein sechsjähriges Kind hat, das genau so etwas auch machen könnte.

Aber der Beitrag wirft auch die eine oder andere Frage auf. Zum Beispiel danach, was es mit der Zahl hinter dem Namen auf sich hat und wieso die Namen unterschiedlich sind. Was sich leicht erklären lässt: Der Name kann selbst gewählt werden, wenn ihr das Spiel speichert, und die Zahl gibt wieder, wie oft ihr im Spiel gestorben seid.

Viele Menschen in den Kommentaren schwelgen daraufhin auch so richtig in Nostalgie und Erinnerungen. Zelda für den NES war nämlich eines der ersten Spiele, bei denen überhaupt gespeichert werden konnte. Darum haben viele Spieler*innen ihre Konsolen früher manchmal sogar tagelang einfach laufen lassen, um den Fortschritt nicht zu verlieren.

Falls ihr euch jetzt auch fragt, wieso hier im offiziellen Titel hinter The Legend of Zelda eine 1 prangt (was bei einem ersten Teil ja durchaus nicht die Regel ist), gibt es dafür natürlich auch eine Erklärung: Der zweite Zelda-Teil war in Japan nämlich bereits veröffentlicht worden, als das erste Zelda-Spiel in den USA erschienen ist.

Habt ihr so etwas oder etwas Ähnliches früher vielleicht auch schon mal gemacht?


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