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Turok

Die Dinosaurier sind erst dann ausgestorben, wenn ihr die letzte Echse eigenhändig umgenietet habt! Turok im Test.

von Kai Schmidt,
08.02.2008 13:38 Uhr

Wer oder was ist ein Turok? In Touchstones Shooter handelt es sich dabei um den indianisch-stämmigen Soldaten Joseph Turok, der sich auf einem fremden Planeten mit Riesenechsen und schwer bewaffneten Söldnern herumschlagen muss. Ursprünglich war das aber anders: Vor ziemlich genau elf Jahren erschien der damals grafisch bahnbrechende Shooter Turok: Dinosaur Hunter als Launchtitel auf dem Nintendo 64. Das Spiel dreht sich um einen Indianer, der zum Beschützer des Verlorenen Landes auserkoren ist, und zwischen Dinosaurier-Horden Jagd auf böse Außerirdische und Robot-Söldner macht. Turok war so erfolgreich, dass zwei Fortsetzungen und ein Multiplayer-Ableger folgten. Touchstone erwarb die Rechte an der Serie vom bankrotten Publisher Acclaim und strickte ein Spiel um den großen Namen, das der Start zu einer neuen Serie sein soll. Mogelpackung oder Überraschungshit? Unser Ausflug in den Urwald wird es zeigen!

Zähne gegen Klinge

Turok versetzt euch mitten in einen urweltlichen Dschungel, der von allerlei hungrigen Dinosauriern und schwer gepanzerten Söldnern bevölkert wird, die direkt als Stunt-Doubles für die Hellghast in Sonys Killzone durchgehen könnten. Zu Beginn habt ihr nur ein Messer dabei, doch im weiteren Spielverlauf findet ihr auch einen Bogen und ein paar ziemlich dicke Wummen. Vor allem im Kampf mit Dinosauriern, die alle paar Meter aus dem Dickicht am strikt vorgegebenen Wegesrand springen und euch an die (Rot-)Haut wollen, ist das Messer aber die bessere Wahl: Kommt ihr nämlich nahe genug an die schrecklichen Echsen heran, erledigt ihr sie mit einem sauberen Kehlenschnitt oder rammt ihnen die Klinge direkt ins erdnussgroße Hirn. Das erfordert zwar etwas Glück und gutes Timing, ist aber einfacher, als den Viechern ein ganzes Magazin aus der Maschinenpistole in den schuppigen Leib zu jagen. Fällt euch eine hungrige Eidechse an, hämmert ihr schnell auf eine Taste und stecht so mehrfach mit dem Messer auf den Angreifer ein oder brecht kleinere Exemplare einfach übers Knie. Söldner schaltet ihr nach dem gleichen Prinzip aus: Seid ihr nahe genug an den Gegner herangekommen, erscheint ein Tastensymbol auf dem Bildschirm. Auf Knopfdruck erledigt ihr den schwarz gepanzerten Unhold mit einem schnellen Schnitt oder Stich. Im Gegensatz zu den Dinosauriern, die ihren roten Lebenssaft gleich literweise verlieren, sprühen bei den Söldnern nur ein paar Funken. Nicht wundern: Das ist laut den Entwicklern so gewollt und keine Auswirkung durch Schnitte in der deutschen Version! Exzessive Gewalt gegen sowieso ausgestorbene Tiere ist also in Ordnung, das virtuelle Zerschnetzeln von Menschen hingegen nicht? Ein etwas unausgegorener Weg, das Thema »Gewalt am Bildschirm« anzugehen.

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