Warum Borderlands 3 ohne Battleborn 'nie so gut geworden' wäre

Der Art Director von Gearbox erklärt, wie wichtig Battleborn für die Entwicklung von Borderlands 3 war.

von Ann-Kathrin Kuhls,
01.07.2019 17:00 Uhr

Borderlands 3 hat Battleborn so einiges zu verdanken. Borderlands 3 hat Battleborn so einiges zu verdanken.

Wenn Borderlands 3 am 13. September 2019 für PS4, Xbox One und den PC erscheint, kommt es fünf Jahre nach dem zweiten Teil in den Handel. Dass Fans so lange warten mussten, liegt unter anderem daran, dass Entwickler Gearbox währenddessen an dem Heldenshooter Battleborn arbeitete. Gut so, wie deren Art Director jetzt in einem Interview verriet. Denn ohne Battleborn wäre Borderlands 3 nicht das, was es heute ist.

Genauer gesagt hatte die Entwicklung von Borderlands 3 Battleborn bitter nötig. In einem Interview mit Metro GameCentral sprach Art Director Scott Kester über die Spiele, die den dritten Teil der Borderlands-Serie maßgeblich beeinflusst hatten. Und neben den erwarteten einflussreichen Vorgängern wurde eben auch Battleborn genannt.

Battleborn, das Spiel mit dem Pinguin, der die Welt erobern will. Battleborn, das Spiel mit dem Pinguin, der die Welt erobern will.

Der Heldenshooter war unter anderem deswegen so wichtig, weil die Entwickler nach zwei Borderlands-Spielen hintereinander einfach müde waren.

"Okay, also wir haben 1 und 2 direkt hintereinander gemacht. Ich war bei beiden Spielen mit dabei und wir waren müde. Wir haben uns gefragt, ob wir noch eins machen sollen, und wir wollten einfach nicht, wir brauchten eine Pause. "

Wenn sie diese Pause nicht gemacht hätten, so erklärt er weiter, wäre Borderlands 3 einfach nicht so gut geworden wie es jetzt ist. In der Zwischenzeit kam dann Battleborn. Die Arbeit an dem Team-Shooter war die Möglichkeit für die Entwickler, kreativ in eine ganz andere Richtung zu gehen.

Auch wenn bestimmte Details, wie die Vorliebe für weißblonde Kurzhaarfrisuren, eindeutig geblieben sind.

"Wenn wir dieses Spiel nicht gemacht hätten, dann wäre Borderlands 3 nie so gut geworden wir es jetzt ist. Es hat dafür gesorgt, dass wir die Dinge ein bisschen anders betrachten."

Battleborn, das Spiel, dass den Entwicklern ein bisschen Zeit zum Atmen gebracht hat, konnte leider nicht den Erfolg verzeichnen, den sich das Studio vielleicht gewünscht hätte. Beinahe zeitgleich erschien nämlich Overwatch, ebenfalls ein Heldenshooter, allerdings von Konkurrent Blizzard.

Während Overwatch an Beliebtheit gewann und mittlerweile einen festen Platz im E-Sport hat, ging Battleborn im Trubel um Tracer, Widowmaker und Hanzo eher unter. 2017 erschien dann das letzte Update, seitdem ist es still um das Spiel geworden.

Und das trotz Ernest, dem knubbeligen Kanarienvogel. Und das trotz Ernest, dem knubbeligen Kanarienvogel.

Trotzdem wollen die Entwickler die Erfahrung nicht missen. Denn die Erlebnisse von Battleborn flossen maßgeblich in die Entwicklung vom dritten Borderlands mit ein. Wie sehr, werden wir im Sepember sehen, wenn Borderlands 3 erscheint.

Habt ihr damals Battleborn gespielt?


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