Sega Superstars - Das "Freitagabend mit Freunden" Game

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    Sega Superstars unterteilt sich in elf verschiedene Minigames. Anfangs sind nicht alle auswählbar, deshalb müsst ihr mittels Durchspielen von bestimmten anderen Minigames etc. die restlichen Spiele erst freischalten. Die meisten Minigames bieten 3 Schwierigkeitsstufen (Leicht, Normal, Schwer), als vierte Option kann dann noch „Sehr Schwer“ oder ein Extras-Modus freigeschalten werden. Sega Superstars umfasst folgende 11 Minigames:

    Samba De Amigo:

    Dieser kultige Arcade-Spaß erschien anno 2000 für Dreamcast zur Verwendung mit den berühmtberüchtigten Maracas. Nun erlebt Samba De Amigo ein Revival auf der PS2 mit EyeToy. Die Maracas haben ausgedient, nun dienen eure Hände als Mittel zum Zweck. Es gibt Rythmusbälle, die im Rhythmus der Musik erscheinen, welche zum Rythmusfeld in die jeweilige Richtung hinauswandern. Erreichen diese Bälle das jeweilige Feld, muss man selbiges berühren. Am besten ihr besorgt euch für den Spaß echte Maracas, um mitzushaken. Für mich als alten Samba De Amigo Freak war es kein Problem, auf diverse auswählbare Songs 100 Prozent zu erreichen im „Schwer“-Modus, denn Übung macht den Meister, wobei im „Schwer“-Modus die Bälle bereits so schnell und zahlreich am Bildschirm herumwandern, dass ein Außenstehender oder Anfänger/Fortgeschrittener leicht die Orientierung verlieren könnte.

    Sonic the Hedgehog: In guter alter Sonic-Manier steuert ihr Sonic durch die berühmtberüchtigte Röhre, um Ringe einzusammeln, dabei müsst ihr auf die Hindernisse aufpassen, welche in der Röhre verteilt sind. Falls ihr mit diesen kollidiert verliert ihr nämlich Ringe. Man steuert Sonic, indem man mit den Händen über die acht verschiedenen Laufwege wedelt. Auch hier sorgen höhere Schwierigkeitsgrade, verschiedene Streckenteile und neue Herausforderungen für lang anhaltenden Spielspaß.

    Virtua Fighter:

    Den meiner Meinung langatmigsten Teil von Sega Superstars stellt für mich Virtua Fighter dar: Ihr positioniert euch wie ein Kämpfer in einem Beat’em Up Game, um eurem Gegenüber im richtigen Moment, an der gegebenen Stelle eine reinzuschlagen, umgekehrt aber auch zu blocken. Die auszuführenden Schläge (samt Schlagposition) und Blocks sind allesamt durch markierte Felder angegeben.

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    Super Monkey Ball:


    In einer Anzeige mit einem Videobild von euch selbst, wird eingeblendet dargestellt, wo ihr gerade eure Arme positioniert habt. Mittels der Vorwärts/Rückwärts und Links/Rechts Bewegung (diese erfolgt indem ihr beide Arme nach außen ausstreckt, ähnlich als ob ihr ein Flugzeug nachahmen würdet und dann nach links bzw. rechts schwenkt). Dabei sammelt ihr Bananen ein und müsst zum Ziel gelangen. Hier ist euer Fingerspitzengefühl gefragt, da sich AiAi der Affe nur recht schwer steuern lässt. Ganz besonders durch das Ziel. Wer mehr über dieses Game in seiner Fassung ohne EyeToy erfahren möchte, sollte unser Review dazu lesen.

    Crazy Taxi:

    Nicht gerade viel hat das Crazy Taxi-Minigame in Sega Superstars mit dem ursprünglichen Crazy Taxi auf der Dreamcast zu tun. Der Bildschirm von Crazy Taxi beträgt gerade einmal weniger als ein viertel des Spielbildschirmes, am Rest der TV-Röhre seht ihr euch selbst, mit einem Balken der vollaufen muss. Über diesen müsst ihr ziemlich schnell mit dem Arm hinauf und hinunter winken, als ob ihr ein Taxi herbeirufen würdet. Wer es extrem haben möchte, kann auch noch dazu rufen und schreien.

    Space Channel 5:

    Wer es noch nicht kennt, sollte sich spätestens in Sega Superstars damit anfreunden. Die feindlichen außerirdischen Morolians haben den intergalaktischen Radiosender Space Channel 5 überfallen und Ulala, die Starreporterin, muss diese Aliens vertreiben und Menschen retten, indem sie exakt dasselbe nachtanzt, was die Aliens vortanzen (auch hier ist Rythmusgefühl sehr gefragt). Wenn die Aliens “Chu!“ rufen, heißt das, dass ihr über das “Chu!“-Feld zum richtigen Zeitpunkt die Hand bewegen müsst. Um ein Alien zu beseitigen, wenn “Hey!“ gesagt wird, müsst ihr mit der Hand über das dementsprechende Feld fahren, womit ihr dann Menschen rettet, die danach in eurer eigenen Gruppe mittanzen. Up, Left, Down, Right befinden sich als dementsprechende Felder am Spielbildschirm. Wer mehr zu diesem interessanten Game erfahren möchte, sollte nicht versäumen, unser Review zu Space Channel 5 Part 2 zu lesen.

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    ChuChu Rocket:

    Hier müsst ihr die ChuChus (Mäuse) über Wege entlanglaufen lassen, damit sie die Rakete erreichen. Die Wege sind durch Brücken miteinander verbunden, welche aktiviert werden, wenn ihr über das Feld neben diesen fahrt. Wenn sich also ChuChus dieser Brücke nähern, muss die jeweilige Brücke aktiviert werden. Wenn ihr das nicht macht, gehen die über diese Stelle laufen wollenden ChuChus verloren. Andererseits wollen die hungrigen KapuKapus (Katzen) die Mäuse fressen – und sollten sie es bis zur Rakete schaffen, wird ein Teil der gesammelten ChuChus aufgefressen. KapuKapus springen außerdem über Brücken, d.h. ihr müsst zuerst die jeweilige Brücke aktivieren und wenn sich dann ein KapuKapu darauf befindet müsst ihr diese Brücke deaktivieren, damit dieser dadurch ins Nichts verschwindet.

    Billy Hatcher and the Giant Egg:

    In diesem Abenteuer müsst ihr als Billy Hatcher Eier ins Ziel rollen und dabei Hindernissen und dergleichen ausweichen. Dabei gibt es zwei Felder in Form von Handflächen, in der ihr eure Hände bewegen müsst, um Billy entweder nach links oder nach rechts zu lenken. Feinde solltet ihr einfach von hinten überrollen.

    Virtua Striker:

    Mit gezielten Kopfschüssen müsst ihr Ballons zerplatzen lassen. Der Ball reagiert jedoch viel zu sensibel, außerdem ist es meistens nicht möglich, den Ball öfters mit dem Kopf anzuschlagen, da er mit dem ersten Treffer bereits mit High-Speed weggestoßen wird. Daraus resultierend ist es jedoch auch schwer die Ballons gut zu treffen – doch Übung macht auch hier den Meister.

    Puyo Pop Fever:

    Von oben fallen die Puyos herab (grüne, gelbe, blaue oder rote glitschig/federnde Kugeln mit Augen) und ihr lasst sie über euren Schultern und Armen in die jeweiligen Behälter hineinkullern. Manchmal kommen zwei Ströme mit jeweils zwei verschiedenen Farben von oben herab und ihr müsst diese mit eurem Kopf separieren und mit den Armen dann in die richtige Schüssel kullern lassen.

    NiGHTS into dreams:

    Das elfte und letzte Minigame ist NiGHTS into dreams, der Superknüller für den Sega Saturn schlechthin. Mit einer angemessenen Grafik, die sich vor aktuellen Spielen nicht zu verstecken braucht, hat man bei Sega einen würdigen aktuellen NiGHTS Titel für Sega Superstars erschaffen. Wie bei Super Monkey Ball wird hier die Steuerung mittels zwei ausgestreckten Armen ausgeführt, wobei hier die Steuerung um ein Vielfaches einfacher ausfällt und ihr auch nicht mit den Kameraproblemen von Super Monkey Ball zu kämpfen habt. Nur werden euch die Arme auf Dauer ermüden, da ihr sie die meiste Zeit ausstrecken müsst.

    Dann noch ein Tipp, das Spiel ist aktuell sehr preiswert zu bekommen, zudem sind auch Käufe auf Rechnung möglich. Bei den meisten Games lässt sich im Nachhinein ein Siegerfoto schießen, wobei hier bei ansteigendem Schwierigkeitsgrad und deren Absolvierung neue Rahmen für das Foto freigeschaltet werden können, u.a. auch sehr lustige. z.B. müsst ihr bei einem Rahmen in Samba de Amigo euer Gesicht genau in das ausgeschnittene Gesicht von „Amigo“, dem Samba Affen, hineinpositionieren – zur Unterhaltung eurer Gäste ist das Ergebnis davon sicher einen Lacher wert.

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