Die Marketing-Maschine von Ubisoft fährt gerade Überstunden, um uns Assassin’s Creed: Black Flag Resynced schmackhaft zu machen – als müsste man Fans überhaupt überzeugen, noch einmal mit Edward Kenway in einem der beliebtesten Teile der Serie in See zu stechen.
Und während die Entwickler vor allem auf die Neuerungen stolz zu sein scheinen, sind es gerade die alten Dinge, die Gamer-Herzen höherschlagen lassen.
Ein Sound, den wir seit 12 Jahren nicht mehr gehört haben
Neben vielen offiziellen Videos erhalten gerade auch zahlreiche Influencer neues B-Roll-Material, mit dem das Remake von Black Flag glänzen soll. So auch der YouTuber JorRaptor, der in einem fast vier Minuten langen Video unterschiedliche Gameplay-Aspekte zeigt.
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Assassin’s Creed Black Flag Resynced im Direktvergleich: So viel hat sich seit dem Original getan!
Statt der cineastischen Kämpfe, des überarbeiteten Parkours oder der Rückkehr alter Werkzeuge sorgt aber vor allem ein kleines Geräusch für Begeisterung.
Genau genommen geht es um die Eagle Vision, bei der die Welt schwarz-weiß wird und Feinde sowie wichtige Objekte hervorgehoben werden. Wenn Edward die Sicht aktiviert, hört ihr den klassischen „Wusch“-Sound, der in den modernen Teilen gar nicht mehr zu hören war. Und allein dieses Geräusch reicht schon aus, um viele Fans direkt mit einer Welle der Nostalgie zu treffen. Auch in den Kommentaren:
Sie haben den Eagle-Vision-Soundeffekt zurückgebracht?! Den habe ich seit Unity nicht mehr gehört!
Link zum YouTube-Inhalt
Wenn man bedenkt, dass Assassin's Creed Unity inzwischen auch schon zwölf Jahre alt ist und viele Fans Assassin’s Creed genau mit diesem Geräusch verbinden … verdammt, sind wir alt geworden.
Zur Erinnerung: In den späteren Teilen seit Assassin's Creed Origins wurde die klassische Eagle Vision durch die tatsächliche Vogelperspektive eines gefiederten Begleiters ausgetauscht, etwa Bayeks Adler Senu oder Eivors Rabe Sýnin. Dementsprechend waren die alten Soundeffekte auch nicht mehr vorhanden.
Streitpunkt Parkour
Bei einer Neuerung scheinen sich Fans aber gerade so gar nicht einig zu sein – und zwar beim Parkour.
Der wurde für Resynced deutlich beschleunigt, sodass sich Edward nun viel geschmeidiger über die Dächer der Städte bewegt. Der Parkour erinnert damit eher an moderne Teile wie Assassin's Creed Shadows.
Während die einen froh sind, sich nun schneller und flüssiger zu bewegen, sehen andere dadurch etwas vom alten Charme verschwinden. Denn beim Parkour der neueren Teile “kleben“ die Figuren quasi an Gebäuden und den Sprüngen fehlt etwas Gewicht.
Das scheint am Ende aber vor allem Geschmackssache zu sein.
Freut ihr euch eher über die Neuerungen oder über die klassischen Elemente in Black Flag Resynced?
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