Alone in the Dark-Remake geleakt und die ersten Screenshots lassen mich hoffen

Der Leak eines Online-Shops zeigt uns Bilder einer Neuinterpretation des Horror-Klassikers Alone in the Dark von 1992. Schafft die Serie nach vielen Fehlschlägen den Neustart?

Das sieht doch schon richtig gruselig aus. Das sieht doch schon richtig gruselig aus.

Das kommt wirklich überraschend. Offenbar arbeiten das schwedische Entwicklerstudio Pieces Interactive und der Publisher THQ Nordic an einem Remake von Alone in the Dark. Der Leak, der neben dem Cover auch Bilder und eine detaillierte Beschreibung enthält, stammt von dem französischen Online-Shop Smartoys. Als unterstützte Plattformen werden PS5, Xbox Series X/S und PC genannt. Statt eines genauen Erscheinungsdatums, gibt es nur den Platzhalter „31. Dezember 2023“, aber eine offizielle Ankündigung könnte bald bevorstehen, eventuell heute Abend auf dem THQ-Event um 21 Uhr.

So sieht das Cover des Remakes aus. So sieht das Cover des Remakes aus.

Diese Details verrät uns der Alone in the Dark-Leak

Die Anzeige, die stand jetzt noch immer online ist, in absehbarer Zeit aber verschwinden dürfte, enthält eine interessante Beschreibung des Projekts (via Smartoys):

Psycho-Horror und Southern-Gothic prallen in dieser Nacherzählung des Survival-Horror-Klassikers Alone in the Dark aufeinander. Erkunden Sie in der Haut von Edward Carnby oder Emily Hartwood verschiedene Umgebungen, bekämpfen sie Monster, lösen sie Rätsel und entdecken sie die schreckliche Wahrheit über das Herrenhaus von Derceto.

Wie im Original, habt ihr also die Wahl zwischen zwei Charakteren, die sich gemeinsam auf die Suche nach dem Onkel von Emily machen, der seit einigen Jahren verschwunden ist. Eine Recherche von Detektiv Edward hat ergeben, dass er sich im Herrenhaus von Derceto aufhalten könnte, einer Nervenheilanstalt, in der das Grauen auf euch wartet. Hinter der umgeschriebenen Story steckt Mikael Hedberg, der für die Geschichten in SOMA und Amnesia verantwortlich ist.

Gibt es Infos zum Gameplay? Wie sich die Neuauflage spielen wird, bleibt leider offen. Allerdings zeigt einer der Screenshots eine Kampfszene. Es ist klar zu erkennen, das die Kamera hinter der Schulter positioniert ist. Rechnet also mit einer ähnlichen Steuerung wie in den Remakes von Resident Evil 2 und Resident Evil 3. Zudem verspricht uns Pieces Interactive echten Survival-Horror mit harten Gegnern und wenig Ressourcen.

Auch das Gameplay wurde offenbar renoviert. Auch das Gameplay wurde offenbar renoviert.

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Was ist Alone in the Dark überhaupt?

Bevor Resident Evil das Horror-Genre massentauglich machte, galt Alone in the Dark als Klassenprimus. Das Original erschien 1992 und bot ein damals einmaliges Gruselerlebnis. Viele Elemente, die Capcom später mit ihrer Serie aufgreifen sollte, wurden hier etabliert: Eine feste Kamera, Tank-Controls, ein Haus voller Monster und anspruchsvolle Puzzle.

Hier seht ihr das Spiel von 1992 in Aktion:

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Leider hielt die Beliebtheit von Alone in the Dark nicht lange an. Mit dem zweiten und dritten Teil konnte noch einigermaßen an den Erfolg des Originals angeschlossen werden, doch schnell liefen Serien wie Resident Evil und Silent Hill dem Franchise den Rang ab.

Insgesamt gibt es sechs Titel in der Reihe, die dem Anschein nach aber von Spiel zu Spiel immer schlechter zu werden schienen. Das traurige „Highlight“ ist der 2015 erschienene und bisher letzte Ableger, Alone in the Dark: Illumination, der auf Metacritic bei grottigen 19 Prozent steht.

Jonathan Harsch
Jonathan Harsch

Alone in the Dark ist eine dieser Serien, die mir einfach nur leid tun. Bei jeder Neuankündigung konnte ich kaum hinsehen – nicht, weil das Gezeigt so gruselig war, sondern weil die Verantwortlichen über viele Jahre offensichtlich nichts mit der tollen Grundlage anzufangen wussten. Nach Illumination dachte ich eigentlich, Alone in the Dark hätte sich endgültig sein eigenes Grab geschaufelt. Ein Neuanfang, beziehungsweise eine Rückkehr zu den Wurzeln, scheint deshalb der Richtige Weg für die Serie zu sein, und das bisher verfügbare Material macht durchaus Lust auf mehr.

Glaubt ihr, Alone in the Dark kann auf dem heutigen Horror-Markt mithalten?

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