Fazit: Assassin’s Creed Black Flag Resynced im Test - Ein fast perfektes Remake

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Fazit der Redaktion

Annika Bavendiek
@annika908.bsky.social

Das originale AC 4: Black Flag war schon ein sehr gutes Spiel. Mit Resynced hat Ubisoft es tatsächlich geschafft, es noch einen Ticken besser zu machen und in die Moderne zu holen. 

Die Karibik sieht noch atemberaubender aus, als je zuvor. Ich schaue gerne erneut dabei zu, wie Edward zwischen die Fronten der Templer und Assassinen gerät. Und wenn ich mit der Jackdaw auf dem Meer feindliche Schiffe angreife, die Wellen um mich herum toben und der altbekannte Soundtrack die Action untermalt, bekomme ich noch immer Gänsehaut.

Was mich aber damals wie heute etwas stört: Black Flag fordert mich kämpferisch zu wenig. Resynced hat viele tolle Verbesserungen bekommen, vor allem liebe ich es, dass Edward endlich überall schleichen kann, aber leider spaziere ich dadurch ungesehen durch jedes Feindgebiet. Und sollte ich doch entdeckt werden, sind die Konter nach wie vor viel zu mächtig. 

Das Remake macht es mir damit noch ein Stück leichter, als es das Original schon getan hat. Massig Spaß habe ich trotzdem. Es ist einfach sehr befriedigend, den Feinden die Füße wegzukicken und ihnen mit einem Schuss den Rest zu geben.

Jonas Gössling
@jogel19

Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist zu rund 80 Prozent das gleiche Spiel wie 2013, sieht aber fantastisch aus und wertet die Kampagne durch neue Missionen und eine entschlackte Open World unglaublich auf. 

Auf der anderen Seite leidet Resynced aber auch sehr unter einer durchwachsenen Balance bei Gefechten, Schleichen und Wirtschaft. Die Probleme sind ärgerlich, weil unnötig, aber sie ändern nichts daran, dass Black Flag auch nach 13 Jahren noch eines der besten Piratenspiele aller Zeiten ist. Einerseits, weil es auf diesem Niveau einfach kaum Konkurrenz gibt. Andererseits, weil man jetzt eine KATZE ALS HAUSTIER HALTEN KANN!!...

Ich meine, andererseits, weil hinter der opulenten Grafik immer noch ein verdammt gutes, abwechslungsreiches und motivierendes Spiel mit einem tollen Cast und einer immer noch richtig unterhaltsamen Geschichte steckt.

Stephan Zielke

Assassin’s Creed: Black Flag gehörte schon immer zu meinen Lieblingsteilen der Serie. Nicht nur, weil Piraten einfach cool sind, sondern auch, weil Assassin’s Creed damals für mich die perfekte Balance zwischen Story-Missionen und offener Welt gefunden hat.

Und das empfinde ich bei Resynced immer noch so. Jeder Ort ist gerade so weit mit Extraaufgaben gespickt, dass es Spaß macht, ihn zu erkunden und vollständig abzuschließen, bevor ich zum nächsten aufbrechen will. Das ist ein krasser Gegensatz zu modernen Teilen wie Valhalla oder Shadows, bei denen ich mit den Augen rolle, wenn ich gefühlt tausend Symbole auf der Karte sehe.

Auch die Neuerungen sind sehr gut gelungen. Das Kampfsystem ist etwas weniger steif, die Ausrüstung mit ihren einzigartigen Fähigkeiten sorgt für Abwechslung und die neuen Missionen fügen sich sehr schön ein. Ubisoft hat hier einen guten Mittelweg zwischen modernem und altem Stil gefunden.

Ich habe es sehr genossen, wieder mit der Jackdaw in See zu stechen. Denn die Seeschlachten sind immer noch absolut perfekt und werden mich auch nach dem Abspann bestimmt noch viele Stunden beschäftigen.

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Kommentare(2)
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