Assassin's Creed Valhalla sollte ursprünglich mal ganz anders enden

Der große Twist am Ende von Assassin's Creed Valhalla war nicht von Anfang an so geplant. Das verrät Narrative Director Darby McDevitt in einem Livestream.

von David Molke,
17.03.2021 08:00 Uhr

Assassin's Creed erzählt eine ziemlich komplizierte Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen und Valhalla macht da keine Ausnahme. Assassin's Creed erzählt eine ziemlich komplizierte Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen und Valhalla macht da keine Ausnahme.

Assassin's Creed Valhalla endet mit einigen Enthüllungen, die den einen oder anderen Fan überrascht haben dürften. Aber dass die Geschichte so aufhört, war nicht von Anfang an so geplant, sondern hat offenbar erst recht spät im Entwicklungsprozess Gestalt angenommen. Das verrät Narrative Director Darby McDevitt in einem Ubisoft-Stream, der jede Menge spannende Hintergrund-Infos enthält.

ACHTUNG, es folgen SPOILER!

AC Valhalla hätte fast ohne den Twist am Ende der Story auskommen müssen

Letzte Warnung: Wenn ihr Assassin's Creed Valhalla noch nicht beendet, aber Angst vor Spoilern habt, solltet ihr wirklich nicht weiterlesen.

So endet Assassin's Creed Valhalla: Am Schluss der Geschichte von Assassin's Creed wird plötzlich der Protagonist gewechselt. Nun ist es nicht mehr Layla, die die Erinnerungen von Eivor mit Hilfe des Animus durchlebt, sondern Basim. Layla bleibt quasi für immer in der Maschine und verliert dadurch ihren Körper.

Das dürfte sich einigermaßen stark auf die Ereignisse im nächsten Asssassin's Creed-Teil auswirken. Zumindest dann, wenn Ubisoft das bisherige Muster beibehält und es beim neuen Protagonisten bleibt. Wovon durchaus auszugehen ist, da Layla uns bereits drei Spiele lang begleitet hat.

Geheimes Ende: In Assassin's Creed Valhalla gibt es auch noch ein geheimes Ende. Das schaltet eine spezielle Sequenz mit noch mehr Story-Enthüllungen zu den Isu, Odin und Loki frei. Wie ihr da rankommt und was ihr zum Freischalten tun müsst, könnt ihr in diesem Gamepro-Guide lesen:

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Fragen zum Ende beantwortet: In dem über eine Stunde langen neuen Stream beantworten die Assassin's Creed-Macher einen ganzen Haufen Fragen zum Ende der Story von Valhalla.

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Ursprünglich ganz anders: Offenbar war lange Zeit gar nicht geplant, dass Basim zum neuen Protagonisten in der modernen Zeitlinie wird. Die Idee habe der Director erst später während der Produktion eingebracht und es habe rund ein Jahr gedauert, das Ganze so einzubauen und hinzubekommen, wie es letztlich geworden ist.

Das war geplant: Die Original-Idee war die Möglichkeit, zwischen Shaun und Rebecca wählen zu können. Nachdem Layla nicht mehr verfügbar war, hätten wir zwischen Rebecca und Shaun vielleicht sogar hin- und herwechseln können.

Basim wäre darüber hinaus auch noch deutlich mysteriöser geblieben. Seine Motivation wird jetzt recht klar angedeutet, aber ursprünglich wäre weniger eindeutig gewesen, ob es sich bei Basim um einen der Guten oder um einen Bösewicht handelt.

Eine detaillierte Aufdröselung der verwirrenden, übergreifenden Story der Assassin's Creed-Passagen, die in der modernen Welt spielen, findet ihr bei unseren Kolleg*innen von der GameStar:

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Im Ubisoft-Stream zum Ende von AC Valhalla gibt es noch einige andere spannende Details zu entdecken. Zum Beispiel wurde überlegt, die weibliche Eivor durch eine Projektion Laylas zu erklären. Außerdem verstecken sich unzählige Parallelen zum ersten Assassin's Creed in AC Valhalla.

Wie findet ihr die Story von AC Valhalla und vor allem das Ende? Hättet ihr eine andere Version bevorzugt?

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