Klingt komisch, ist aber so: Ihr könnt den schwierigsten Baldur's Gate 3-Modus zu einem wortwörtlichen Spaziergang machen. Diesem absoluten Schlaufuchs ist es gelungen, den Honour Mode zu schaffen, indem er einfach nur gelaufen ist. Allerdings hat er sein simples Laufen vorher zur ultimativen Waffe gemacht.
Der Baldur's Gate 3-Honour Mode ist mit dieser Strategie ein Witz
Klingt komisch, ist aber so: Die eigentlich als schwierigste Herausforderung des Spiels gedachte Herangehensweise (nur ein Speicherstand und Permadeath) wird durch diese Strategie wirklich trivial. Das selbst so zu spielen, wird zwar wahrscheinlich schnell anstrengend, aber sich das anzuschauen, ist genial unterhaltsam.
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Nach Baldur's Gate 3: Warum die Zukunft NICHT Dungeons & Dragons gehört (LIVE)
Mit diesem Build wird es irgendwann möglich, sämtliche Gegner in der ersten Runde des Kampfes zu besiegen. Weil wir diese Runde unendlich in die Länge ziehen können und währenddessen unendlich Schaden anrichten. Einfach nur, weil wir immerzu hin- und herlaufen. Aber es wird noch besser: Irgendwann muss die Spielfigur nicht mal mehr bewegt werden und kann das alles sogar im Stehen.
Aber wie zur Hölle funktioniert das, fragt ihr euch? Es ist eigentlich recht simpel: Mit der Shriek-Fähigkeit des Phalar Aluve-Schwerts könnt ihr Feinden Donner-Schaden zufügen, wenn sie euch zu nah kommen. Kombiniert man das mit Reverberate von den Boots of Stormy Clamour und allem, was die Bewegungsgeschwindigkeit erhöht, wird es interessant.
Dann brauchen wir eigentlich nur noch ein gewisses Amulett, mit dem wir reden können. Der Versuch, sich mit ihm zu unterhalten, kostet uns nämlich keine Aktion im Kampf und setzt trotzdem die Möglichkeit zurück, den Feinden Donner-Schaden hinzuzufügen.
Wir fügen den Feinden also Donner-Schaden zu, laufen kurz ein paar Schritte weg, versuchen, mit dem Schwert zu sprechen, und laufen wieder auf sie zu. Das wird dann so lange wiederholt, bis alle tot sind.
Kombinieren wir das Ganze dann noch mit Zaubersprüchen wie Sanctuary/Heiligtum, geht es richtig zur Sache. Fehlt eigentlich nur noch ein Companion als Elchherz-Barbar, der im genau richtigen Abstand am Rand steht und dafür sorgt, dass wir nicht immer weniger, sondern immer mehr herumlaufen können. Fertig ist der Build mit unendlichem Schaden in der unendlich langen ersten Runde jedes Kampfes.
Hier könnt ihr euch den unglaublichen Honour Mode-Run ansehen:
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Richtig absurd wirkt das natürlich bei Feinden wie dem Endboss von Akt 2. Wir starten einen Kampf und erledigen den fiesen Obermotz innerhalb einer Runde, ohne dass er selbst jemals irgendetwas tun kann. Ohne Schaden zu nehmen, ohne selbst wirklich anzugreifen und einfach nur, indem wir hin- und herlaufen.
Noch krasser wird es dann aber in Akt 3: Nachdem wir uns im Tempel von Bhaal beim Tribunal die Bhaal-Rüstung geschnappt haben, müssen wir nicht einmal mehr hin- und herlaufen. Die Aura der Rüstung lässt sich nämlich an- und ausschalten. Legen wir die Funktion auf eine Taste und das Sprechen mit Phalar Aluve auf eine andere, müssen einfach nur noch abwechselnd Knöpfchen gedrückt werden, um Gegner zu vernichten.
Findet ihr das auch so witzig und großartig?
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