Nie wieder Battle Royale - "Erfinder" hat mit dem Genre abgeschlossen

Brandon Greene, der Kopf hinter PlayerUnknown's Battlegrounds, hat in einem Interview bestätigt, dass er zukünftig nicht mehr am Battle Royale-Genre arbeitet.

Brendan Greene kehrt dem Battle Royale-Genre den Rücken zu. Brendan Greene kehrt dem Battle Royale-Genre den Rücken zu.

Mit dem durchschlagenden Erfolg von Playerunknown's Battlegrounds wurde alles anders. Im Schatten des Battle Royale-Hits wuchsen viele Nachahmer heran, von denen einige ihr Vorbild sogar überflügeln sollten. Bis heute ist das Genre sehr beliebt. Neben PUBG haben sich Fortnite, Apex Legends und viele andere Vertreter durchgesetzt.

Brendan Greene, einer der Köpfe hinter der ursprünglichen DayZ-Mod, aus der später PUBG wurde, hat es mit der Idee weit gebracht. Doch nun widmet er sich lieber anderen Themen. Dafür bleibt er zwar innerhalb des Unternehmens PUBG Corp, allerdings wechselte er in eine andere Abteilung.

Woran arbeitet Greene? Nicht an PUBG 2!

Was er dort zusammen mit seinem Team ausheckt, ist nicht bekannt. In einem Interview mit Gamesindustry.biz stellt er jedoch klar, dass es kein Battle Royale werden wird. Stattdessen seien neue Ideen gefragt.

Die neue Abteilung "Special Projects" hat ihren Sitz in Amsterdam und kein konkretes Ziel. Letztlich möchte Greene etwas Neues entwickeln. Was das genau sein wird, scheint er selbst noch nicht zu wissen. Aktuell seien auch noch keine Arbeiten aufgenommen worden, stattdessen stehe derzeit noch Teambuilding auf dem Programm. Klar ist jedoch, dass es kein neues Battle Royale werden wird.

"Das 'Last Man Standing'-Konzept ist super, aber das hab ich nun schon gemacht. Ich habe nicht wirklich vor, PUBG 2 zu entwickeln. Ich habe bereits Battle Royale gemacht, es ist Zeit etwas Neues zu probieren."

Multiplayer soll es trotzdem wieder werden. Er denke jedoch darüber nach, wie das nächste Projekt "Menschen verbinden" könne. Ein Hinweis darauf, dass es vielleicht eher in Richtung Koop gehen könnte.

Es kann noch dauern

Bis es konkrete Informationen zum nächsten Spiel gibt, könnte es allerdings noch eine ganze Weile dauern. Laut Greene gäbe es keine Deadlines für ihn: "Ich hab wirklich Glück, dass ich diese ein, zwei oder drei Jahre habe, um neue Ideen zu entwickeln".

Irgendwie noch dabei: Obwohl er selbst nicht mehr an einem Battle Royale-Spiel arbeiten wird, steht er seinen PUBG-Kollegen weiterhin in beratender Funktion zur Seite. Außerdem interessiert ihn die Entwicklung des Genres auch weiterhin.

So würde er gerne mehr im eSports-Bereich sehen, in dem sich PUBG derzeit versucht zu etablieren. Außerdem warte er immer noch auf ein For Honor-Battle Royale. "Irgendwas mit großen, großen Messern".

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