Fazit: Beast of Reincarnation im Test: Zuerst hatte ich richtig viel Spaß mit dem Action-RPG der Pokémon-Macher, doch irgendwann wollte ich nur noch, dass es vorbei ist

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Fazit der Redaktion

Kevin Itzinger

Beast of Reincarnation ist kein schlechtes Spiel. Das Kampfsystem macht wirklich Spaß und hat mit seinem “Rundenkampf-Companion” und den Rapunzel-Haaren einige echt coole Ideen an Bord. 

Das meiner Meinung nach überflüssige Lootsystem und die für mich blasse Story wären mir sogar total egal gewesen, wenn ich dafür etwas mehr Gegnervielfalt , erinnerungswürdige Bosskämpfe und ganz grundsätzlich, schlicht mehr Abwechslung bekommen hätte.

Leider bietet das Spiel genau das aber nicht, was schlussendlich zwar nicht dafür sorgt, dass der Titel ein großer Reinfall ist, aber eben auch verhindert, dass es in höhere Wertungsgefilde vordringt. Das ist schade, denn das Potential dafür ist durchaus erkennbar. 

So könnte ich mir nun aber vorstellen, dass das Spiel in den kommenden Wochen schlicht im Schatten der vielen kommenden großen Titel untergeht, besonders weil es zusätzlich noch mit den genannten technischen Mängeln zu kämpfen hat.

Ich drücke dennoch die Daumen, dass es Game Freak mit ein paar Patches und der ein oder andern Anpassungen vielleicht noch hinbekommt, ausreichend Leute für Beast of Reincarnation zu begeistern, sodass dort auch in Zukunft große Projekte abseits von Pokémon entstehen können.

Dennis Müller

Beast of Reincarnation war für mich im Vorfeld eines der spannendsten Spiele in 2026. Und das vor allem aufgrund einer Frage: Kann Game Freak mehr als durchwachsene und vor allem technisch angestaubte Pokémon-Titel abliefern?

Um mit dem Positiven zu starten. Das Abenteuer von Emma und Kuu kommt nicht nur vom postapokalyptischen Setting, sondern auch spielerisch mit coolen Ideen daher. Mit den langen Haaren der Versieglerin durch die Level zu hoppsen, das macht durchaus Laune. Die Atmo hat mich zudem an NieR erinnert, was wahrlich kein schlechtes Zeichen ist. Selbst das Parieren motiviert, da die Zeitfenster recht verzeihend sind. 

Doch davon ab gibt es nur wenige Momente, wo Beast of Reincarnation die Brücke hin zu einem guten Action-RPG gelingt. Die Story wird bereits vom Start weg recht ermüdend erzählt, wozu auch die wenig emotionale Emma einen großen Teil beiträgt. Und, wie sollte es dann auch anders sein, ist der optische und technische Zustand nichts, was großartig Freude macht. Vor 10 Jahren und bei einem weit kleineren Entwickler wäre das noch in Ordnung, aber nicht bei einem Giganten wie Game Freak. 

Unterm Strich bleibt wahrlich kein schlechtes Actionspiel, allerdings wahrscheinlich auch kein Titel, der vielen von euch über den August hinaus noch sonderlich im Gedächtnis bleiben wird. 

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Kommentare(1)
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