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Seite 4: BioShock - Xbox 360-Test

Keine Grenzen in Rapture

Grundsätzlich könnt ihr euch in den freien Arealen je nach Lust und Laune austoben. Allerdings müsst ihr darauf achten, nicht zu schnell in alle Räume zu rasen: An vielen Stellen wurden Sicherheitskameras installiert, die Kampf-Bots aussenden, wenn sie euch vor die Linse kriegen. Auch Selbstschussanlagen werdet ihr häufiger finden, als euch lieb ist. Auch hier wieder zwei Möglichkeiten, wie ihr damit fertig werdet: Entweder ihr feuert Plasmiden oder Kugeln in die störenden Sicherheitseinrichtungen oder ihr hackt euch in deren System. Dazu betäubt ihr sie mit einem Elektroschock und setzt ein kleines Spielchen in Gang, in dem ihr wie bei Pipemania unter Zeitdruck Rohre so zusammenlegt, dass eine Flüssigkeit von Punkt A nach Punkt B laufen kann. War der Hack erfolgreich, arbeiten die Maschinen für euch. Sprich: Läuft dann ein Feind vor »eure« Sicherheitskamera, wird die Drohne auf ihn losgeschickt.

Da vorne geht’s ab! Oder?

Bioshock ist voller cooler, kleiner Szenen: Mal verkriecht sich eine »Little Sister« im Lüftungsschacht, mal stolziert ein Wissenschaftler begleitet vom Bühnenlicht triumphierend eine Treppe herunter. Das Problem ist nur: Häufig bekommt ihr davon nichts mit! Bis auf ganz wenige Ausnahmen bestimmt ihr per Analog-Stick, wohin euer Blick streifen soll. Ihr müsst schon gut aufpassen oder per Zufall in die richtige Richtung schauen, um von den kleinen Inszenierungen was mitzubekommen. Eigentlich schade, denn Spiele wie Far Cry oder Half Life 2 haben bereits gezeigt, dass es durchaus möglich ist, den Spieler alles aus seiner eigenen Sicht erleben zu lassen, ohne wichtige Szenen zu verpassen.
Davon abgesehen gibt es an der Spielbarkeit fast nichts zu meckern – einzig der Wechsel der Plasmiden und Waffen ist im Eifer des Gefechts etwas zu zäh: Entweder ihr schaltet stur alle Waffen und Fähigkeiten durch oder wechselt ins separate Ringmenü, um eure Wahl zu treffen.

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